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Gera und Chemnitz zusammen besitzen nach den Worten seiner Chemnitzer Amtskollegin Barbara Ludwig (SPD) die größte Otto-Dix-Sammlung weltweit.
Die Verbindungslinien zwischen Chemnitz und Gera gehen bis auf Dix' Lebzeiten zurück. Der Chemnitzer Unternehmer Fritz Niescher habe den Künstler mit zahlreichen Arbeiten beauftragt. In Gera, der Geburtsstadt von Otto Dix, wird es nach den Worten Vornehms eine Exposition mit dem Titel «Otto Dix - retrospektiv» geben. Etwa 450 Werke von Dix befinden sich im Bestand der Geraer Kunstsammlung.
Am 2. Dezember 2011, Dix' Geburtstag, werde das neue «Geraer Kunsthaus» eröffnet. Bis dahin werde ein ehemaliges Bankhaus für etwa acht Millionen Euro in ein modernes Kunstmuseum umgestaltet. Zudem werde es in Gera eine Ausstellung zum Thema «Dix trifft Picasso» geben, die erstmalig die Beziehungen beider Künstler in Leben und Werk nachzeichnen wird.
Ludwig sagte, ihre Stadt werde unter anderem mit der im Museum Gunzenhauser vorbereiteten Sonderausstellung «Otto Dix in Chemnitz» ihren Anspruch als «Stadt der Moderne» betonen. Das Museum Gunzenhauser besitzt fast 2500 Meisterwerke der klassischen Moderne, davon allein 290 Dix-Arbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt des Chemnitzer Programms soll ein wissenschaftliches Symposium sein, das sich speziell mit der Landschaftsmalerei von Dix beschäftigen wird.
Im Herbst soll das komplette Programm des Jubiläumsjahres endgültig feststehen und der Öffentlichkeit präsentiert werden.
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