Die Vorteile der Konzentration der labormedizinischen Diagnostik der Krankenversorgung in einem Neubau lägen auf der Hand, sagte der Charité-Aufsichtsratsvorsitzende, Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner (SPD). Das geplante Modell sei auch ein wichtiger Bestandteil der wirtschaftlichen Sanierung der Charité, der gleichzeitig zu einem Ausbau der labormedizinischen Versorgungsqualität aller Klinikstandorte von Charité und Vivantes führen werde.

Zöllner fügte hinzu, er begrüße ausdrücklich, dass der Vorstand auch den Fakultätsrat in die Diskussion einbezogen habe. Er erwarte aber von den Mitgliedern der Fakultät, dass unter Wahrung der Wissenschaftsbelange die wirtschaftlichen Interessen der Charité «insgesamt angemessen berücksichtigt» werden. Im Fakultätsrat hatte sich den Angaben zufolge am Montag vergangener Woche keine Mehrheit für eine Fusion der Labore von Charité und Vivantes gefunden.

Der Vorstand wurde laut Charité vom Aufsichtsrat jetzt beauftragt, die nächsten Schritte zur Gründung des gemeinsamen Unternehmens in die Wege zu leiten und auf der nächsten Sitzung des Aufsichtsrates am 5. März darüber zu berichten.

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