CDU, SPD und FDP zufrieden mit Bürgermeisterwahlen: CDU, SPD und FDP haben sich zufrieden über den Ausgang der Bürgermeisterwahlen in 37 Brandenburger Städten gezeigt. Die Landesvorsitzende der CDU, Saskia Ludwig, deren Partei mit zehn Bürgermeistern den größten Anteil an Stadtoberhäuptern erzielte, bezeichnete die CDU am Montag als 'Gewinner dieser Wahlen'.
Vergrößern CDU, SPD und FDP zufrieden mit Bürgermeisterwahlen | Bild: © dapd

Potsdam/Brandenburg/Havel (dapd-lbg). Auch SPD-Generalsekretär Klaus Ness und FDP-Vorsitzender Gregor Beyer werteten die Wahlen als Erfolg.

Die Wahlen hätten gezeigt, 'dass die Bürger von unserem personellen Angebot überzeugt sind und uns die Lösung der Probleme zutrauen', sagte Ludwig. Sie sei überzeugt davon, dass die märkische Union aus diesem Ergebnis weiterhin Rückenwind für die anstehenden Aufgaben bekomme.

SPD-Generalsekretär Ness, dessen Partei die Bürgermeisterwahlen in vier Städten für sich entschied, sagte, er sei mit dem Wahlausgang zufrieden. Den Stichwahlen mit SPD-Beteiligung in Wandlitz, Blankenfelde-Mahlow, Mühlbecker Land, Michendorf, Hoppegarten und Milower Land blicke die Partei optimistisch entgegen. 'Ich sehe gute Chancen, dass die SPD nach den Stichwahlen mehr Bürgermeister hat als vor dem Wahltag', betonte Ness.

FDP-Chef Beyer wertete den Wahlausgang als Zeichen dafür, dass die Brandenburger Liberalen 'ihre Position als starke kommunale Kraft festigen konnten'. In Rangsdorf (Teltow-Fläming) und Ketzin/Havel behaupteten sich die FDP-Bürgermeister im Amt. Besorgt zeigte sich Beyer allerdings über die Wahlbeteiligung von nur 46,45 Prozent. 'Wir sind aufgefordert, den Menschen noch deutlicher zu machen, dass sie durch aktive Wahlbeteiligung die Möglichkeit haben, ihr persönliches Lebensumfeld mitzugestalten.'

Von den Linken konnte sich im ersten Wahlgang nur ein Kandidat durchsetzen: Amtsinhaber Burkhard Horn wurde in Werneuchen wiedergewählt. Zwei weitere Linke-Kandidaten treten am 25. September zur Stichwahl an. Er danke allen Kandidaten und Helfern, 'die in dieser für die Partei nicht leichten Zeit für uns um den Einzug in die Rathäuser gekämpft haben', sagte Landesvorsitzender Thomas Nord.

dapd