Berlin (ots) - Bundespolizisten konnten heute Morgen die Schleusung von vier Georgiern verhindern. Bei Kontrollen auf der Bundesautobahn 12, konnten sie die vier Geschleusten und die drei Schleuser vorläufig festnehmen.
Den aus Polen kommenden vollbesetzten polnischen Pkw kontrollierten die Beamten gegen 07:00 Uhr auf der Tank- und Rastanlage Biegener Hellen Nord. Im Fahrzeug befanden sich neben dem Fahrer (50) und seinem Beifahrer (39), eine 38-jährige russische Frau sowie vier Georgier, davon zwei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 22 und 57 Jahren.
Die vier Georgier konnten bei der Kontrolle weder Identitätspapiere noch anderweitige aufenthaltslegitimierende Dokumente für die Einreise und den Aufenthalt ins/im Bundesgebiet vorweisen. Die Russin wies sich mit einem französischen Fremdenpass aus. Bei dem Fahrer und Beifahrer handelte es sich um polnische Staatsangehörige.
Die Beamten leiteten gegen die beiden polnischen Männer und die russische Frau ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ein. Die vier Georgier müssen sich in einem Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise/unerlaubten Aufenthaltes verantworten.
Da die 57-jährige Georgierin nach Ankunft in der Frankfurter Dienststelle plötzlich in Ohnmacht fiel, erfolgte eine Einweisung ins Krankenhaus.
Die Bearbeitung des Sachverhaltes dauert derzeit noch an. Es ist beabsichtigt, die Georgier bis zu ihrer Zurückschiebung nach Polen in der Zentralen Aufnahmestelle für Ausländer in Eisenhüttenstadt unter zu bringen.
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