Dass der Mann im Grimnitzsee liegt, hatte am Freitag vergangener Woche einer der Angeklagtne in einem Geständnis vor Gericht ausgesagt. Sein Komplize sei bei einem Überfall bewusstlos zusammen gebrochen und noch in der Bankfiliale gestorben, sagte er. Anschließend hätte er den Toten gemeinsam mit einem weiteren Täter nach einer Irrfahrt durch Deutschland in dem See in Nordbrandenburg versenkt. Sie hätten verhindern wollen, dass sie aufgrund von DNS-Spuren an der Leiche identifiziert werden könnten, sagte der 55-jährige Anklagte.
Im Prozess sind die beiden Männer aus Mecklenburg-Vorpommern wegen dreier Überfälle auf Sparkassenfilialen angeklagt. Bei ihren bewaffneten Raubzügen in Göhren auf Rügen, in Schmiedefeld (Thüringen) und in Todenbüttel (Schleswig-Holstein) sollen sie insgesamt 390 000 Euro erbeutet haben.
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