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World Federation of Societies of Anaesthesiologists unterzeichnet Verpflichtungserklärung zur Unterstützung des Auftrags des Patient Safety Movement, Todesfälle bei Patienten bis 2020 auf Null zu reduzieren

19.10.2016 - 16:07:52

World Federation of Societies of Anaesthesiologists unterzeichnet Verpflichtungserklärung zur Unterstützung des Auftrags des Patient Safety Movement, Todesfälle bei Patienten bis 2020 auf Null zu reduzieren. Die World Federation of Societies of Anaesthesiologists (WFSA, Weltweiter Zusammenschluss der Anästhesie-Berufsverbände) hat eine Verpflichtungserklärung zum Tätigwerden unterzeichnet sowie angekündigt, dass sie die Patient Safety Movement Foundation (PSMF) und ihren Auftrag, vermeidbare Todesfälle bei Patienten bis 2020 ganz zu unterbinden, unterstützen wird. Parallel tritt die PSMF der Kampagne SAFE-T (Safe Anaesthesia For Everybody – Today, Sicherere Anästhesie für alle – heute) der WFSA bei, um den Zugang zu sicherer und günstiger Anästhesie weltweit zu erleichtern. Die WFSA wird ihre Verpflichtungserklärung offiziell auf dem fünften Annual World Patient Safety, Science & Technology Summit (Jahreskonferenz zu Patientensicherheit, Wissenschaft und Technologie) vom 3. bis 4. Februar 2017 in Dana Point, Kalifornien (USA) verkünden.

Über die Zusammenarbeit mit der Kampagne „Safe Anaesthesia For Everybody – Today (SAFE-T)” der WFSA wird die PSMF Teil einer globalen Zusammenarbeit von branchen- und patientenorientierten Organisationen und des Netzwerks von Anästhesiefachärzten der WFSA, die sich für die Patientensicherheit und den Fortschritt der Internationalen Standards für eine sichere Praxis der Anästhesie einsetzen. Die PSMF willigt außerdem ein, die ihr verfügbaren Daten bezüglich der Einhaltung der Internationalen Standards weltweit freizugeben und in Zusammenarbeit mit der WFSA und anderen Mitgliedern des Konsortiums die Praxis sicherer Anästhesie und den Zugang dazu zu verbessern.

„Wir freuen uns, unsere Verpflichtung zum Tätigwerden für das Patient Safety Movement ankündigen zu können. Die Bewegung konnte innerhalb eines kurzen Zeitraums einen deutlichen Einfluss auf die Patientensicherheit ausüben, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit zur Schaffung von APSS für Länder mit wenigen Ressourcen, um die Zahl der vermeidbaren Schäden und Todesfälle bei den Patienten zu reduzieren”, sagte Dr. Gonzalo Barreiro, Präsident der World Federation of Societies of Anaesthesiologists. „Wir freuen uns außerdem auf die Zusammenarbeit mit der PSMF bei der Kampagne SAFE-T bezüglich der Kooperation 'map the gap' ('Kartierung der Lücken') für den Zugang zu sicherer Anästhesie und die Nutzung dieser Daten zugunsten des Fortschritts in jeder Klinik und für jeden Patienten.”

„Die Patient Safety Movement Foundation freut sich sehr, dass sie ihre Arbeitsbeziehung mit der ehrwürdigen World Federation of Societies of Anaesthesiologists formalisieren kann, um unseren gemeinsamen Auftrag der Verbesserung der Patientensicherheit und Verhinderung unnötiger Todesfälle bei Operationen auf der ganzen Welt voranzubringen”, sagte Joe Kiani, Gründer der Patient Safety Movement Foundation. „Das umfangreiche globale Netzwerk von Mitgliedern der WSFA ist ideal positioniert, uns bei bedeutenden Schritten hin zu unserem Ziel zu unterstützen, die Zahl der Todesfälle bei Patienten bis 2020 auf Null zu reduzieren. Unser Team freut sich auf eine enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedsorganisationen der WFSA für den Fortschritt sichererer Operationsmethoden und den Zugang zu Anästhesie.”

Über die Patient Safety Movement Foundation

Über 200.000 Menschen sterben jedes Jahr in Krankenhäusern in den USA an Ursachen, die vermeidbar gewesen wären. Die Patient Safety Movement Foundation wurde mit Unterstützung der Masimo Foundation for Ethics, Innovation and Competition in Healthcare gegründet, um die Anzahl von vermeidbaren Todesfällen bis 2020 auf 0 zu reduzieren (0X2020). Eine Verbesserung der Patientensicherheit erfordert die gemeinschaftliche Anstrengung aller Interessenvertreter, unter anderem von Patienten, Gesundheitsdienstleistern, Medizintechnologie-Unternehmen, Regierungen, Arbeitgebern und privaten Krankenversicherungen. Die Patient Safety Movement Foundation arbeitet mit allen Interessenvertretern zusammen, um Probleme und Lösungen in Bezug auf Patientensicherheit anzusprechen. Die Stiftung kommt auch bei jährlichen Konferenzen zu Patientensicherheit, Wissenschaft und Technologie zusammen. Die erste Jahreskonferenz fand im Januar 2013 statt. Die besten Köpfe des Landes trafen sich zu anregenden Gespräche und für neue Ideen zur Herausforderung des Status quo. Die Stiftung arbeitet darauf hin, bis 2020 null vermeidbare Todesfälle zu erreichen, indem sie spezifische, hochwirksame Rezepturen zur Bewältigung der Herausforderungen der Patientensicherheit präsentiert. Darüber hinaus fordert sie Medizintechnologieunternehmen dazu auf, Daten darüber auszutauschen, für wen ihre Produkte gekauft werden und bittet Krankenhäuser, sich für die Implementierung durchsetzbarer Patientensicherheitslösungen einzusetzen. Mehr dazu: http://patientsafetymovement.org/.

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