Produktion, Absatz

LUBMIN - In der Anlanderegion der Nord-Stream-Trasse in Mecklenburg-Vorpommern hat die Pipeline vor allem in der Bauphase für wirtschaftliche Effekte gesorgt, aber kaum Dauerarbeitsplätze in die Region gebracht.

01.11.2016 - 05:20:25

Nord Stream brachte Bau-Boom, aber wenig Dauerarbeitsplätze. Deutlich profitiert habe der Mukran Port (Insel Rügen), wo für die Betonummantelung ein Spezialwerk errichtet wurde, hieß es aus dem Energieministerium in Schwerin. Dort entstanden - befristet für drei Jahre - rund 150 direkte Arbeitsplätze sowie 50 Arbeitsplätze im Logistik- und Dienstleistungsbereich.

Für das Seebad Lubmin hat sich die Pipeline indes nicht zur dauerhaften Jobmaschine entwickelt. An der Anlandestation arbeiten nach Nord-Stream-Angaben drei Mitarbeiter sowie zwölf weitere für Gascade - dem Unternehmen, das das Gas über die Festlandleitungen Opal und Nel nach Süden und Westen leitet.

@ dpa.de

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