Produktion, Absatz

LOHNE - Mehr als ein halbes Jahr nach dem verheerenden Feuer in einem Schlachthof des Geflügelfleisch-Produzenten Wiesenhof im oldenburgischen Lohne werden die Wiederaufbau-Pläne der Öffentlichkeit vorgestellt.

19.10.2016 - 18:35:23

Wiederaufbau-Pläne für Wiesenhof-Schlachthof werden vorgestellt. Am Donnerstag (17.00 Uhr) soll das Vorhaben im Bauausschuss der Stadt Lohne präsentiert werden. Auch Bürger können sich äußern - einige haben Bedenken wegen des Verkehrsaufkommens, Lärms und Gestanks. Laut städtischem Gutachten werden die Lärm- und Geruchsimmissions-Grenzwerte eingehalten. Geschlachtet werden sollen bis zu 432 000 Tiere am Tag, wobei die volle Kapazität aber nicht sofort ausgeschöpft werden soll.

Am 28. März hatte ein von einem technischen Defekt ausgelöstes Feuer große Teile des Schlachtbetriebs zerstört. Der Schaden liegt Versicherungen zufolge bei rund 300 Millionen Euro. Vor dem Brand haben bei der Schlachterei rund 1200 Menschen gearbeitet, darunter 450 Leiharbeiter und Werkvertragsarbeiter. Nach dem Brand wurde der Zerlegebetrieb wieder aufgenommen, aber mit einer deutlich reduzierten Zahl an Beschäftigten.

Vor Beginn der Bauausschuss-Sitzung hat die Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch zu einer Demonstration gegen den Schlachthofbau vor das Rathaus aufgerufen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

DAVOS: Europas Banken suchen ihren Weg. "Das größte Problem ist, dass niemand uns vertraut - erst Recht nicht unsere Kunden", sagt der Präsident des CFA Institute, einer Vereinigung, in der sich 130 000 Investmentprofis weltweit zusammengeschlossen haben. "2008 haben wir unseren Ruf zerstört", sagt Smith mit Blick auf den Höhepunkt der Finanzkrise, als Abermillionen Menschen unter den Fehlern einiger Banker zu leiden hatten. Als Menschen ihre Häuser verloren, weil sie ihre Hypotheken nicht mehr zahlen konnten. Als Menschen ihre Alterssicherung verloren, weil die Finanzmärkte in die Tiefe rauschten. Als Menschen ihre Jobs verloren, weil ihre Firmen keine Aufträge und keine Kredite mehr bekamen. DAVOS - Es sind harte Worte, die Paul Smith für seine eigene Zunft findet, die Finanzindustrie. (Boerse, 20.01.2017 - 06:33) weiterlesen...

IBM mit weiterem Umsatzrückgang (Boerse, 20.01.2017 - 05:04) weiterlesen...

Presse: Koalition will Manipulationen bei Arzt-Diagnosen verhindern. Dies gehe aus einem Gesetzentwurf hervor, berichtet die "Rheinische Post" (Freitag). Die Koalition reagiere damit auf Berichte, wonach gesetzliche Krankenkassen bei der Abrechnung von Leistungen im großen Stil schummeln. BERLIN - Die große Koalition will nach einem Medienbericht Manipulation von Leistungsabrechnungen durch Ärzte und Krankenkassen unterbinden. (Boerse, 20.01.2017 - 04:51) weiterlesen...

IBM mit weiterem Umsatzrückgang. Die Erlöse sanken im vierten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um gut ein Prozent auf 21,8 Milliarden Dollar (20,5 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. ARMONK - Der starke Dollar und schwächelnde Verkäufe im traditionellen Computer-Geschäft haben dem IT-Riesen IBM zum Jahresende einen weiteren Umsatzrückgang eingebrockt. (Boerse, 19.01.2017 - 23:32) weiterlesen...

American Express verdient deutlich weniger. Der Überschuss ging im vierten Quartal verglichen mit dem Vorjahreswert um acht Prozent auf 825 Millionen Dollar (774 Mio Euro) zurück, wie die US-Kreditkartenfirma am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten mit mehr Gewinn gerechnet. Die Erträge sanken um vier Prozent auf 8,0 Milliarden Dollar. NEW YORK - American Express hat zum Jahresende Abstriche machen müssen. (Boerse, 19.01.2017 - 23:08) weiterlesen...

Von Betrug bei VW nichts gewusst (Boerse, 19.01.2017 - 23:08) weiterlesen...