Landsvirkjun, Advania

Landsvirkjun, der nationale Energieversorger Islands, und Advania haben einen Stromabnahmevertrag über die Stromlieferung für das erste Rechenzentrum von Advania, Fitjar, im Südwesten Islands abgeschlossen.

14.12.2016 - 12:02:02

Landsvirkjun und Advania unterzeichnen Stromabnahmevertrag. Der Strom wird dem Vertrag zufolge bis Ende 2016 geliefert, sodass Advania seinen Rechenzentrumsbetrieb weiter ausbauen kann.

Landsvirkjun and Advania Sign Power Purchase Agreement (Photo: Business Wire)

Landsvirkjun wird den Strom aus seinem aktuellen Kraftwerksnetz bereitstellen. Das Unternehmen hat das Wachstum der Rechenzentrumsbranche in Island in den letzten Jahren mit Strom unterstützt, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen kommt.

Hörður Arnarson, CEO von Landsvirkjun:

„Advania ist eine willkommene Ergänzung des Kundenstamms von Landsvirkjun. Die Bedingungen in Island sind für den Betrieb von Rechenzentren ideal und Landsvirkjun hat Island in den letzten Jahren aktiv als bevorzugten Standort für Rechenzentren gefördert. Das erfolgreiche Wachstum von Advania und weiteren Rechenzentren in Island basiert auf günstigen, langfristigen, sicheren Stromverträgen, einem wettbewerbsorientierten Umfeld und der Zusammenarbeit von Akteuren aus der Industrie in Island.“

Gestur G. Gestsson, CEO von Advania:

„Der Tätigkeitsbereich von Advania auf dem Rechenzentrumsmarkt ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen und für die kommenden Monate sind große Projekte geplant. Zugang zu Energie ist ein Schlüsselfaktor für den Betrieb von Rechenzentren und daher freuen wir uns sehr über den Vertrag mit Landsvirkjun. Wir glauben, dass wir mithilfe von Landsvirkjun künftig noch mehr globale Kunden bedienen können.“

Advania ist ein führendes nordisches IT-Unternehmen, das in Island, Schweden und Norwegen tätig ist. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter an 20 verschiedenen Betriebsanlagen. Advania betreibt das Rechenzentrum Steinhella in Hafnarfjordur und das Rechenzentrum Fitjar in Reykjanesbær. Der Vertrag wird es dem Unternehmen ermöglichen, seinen Rechenzentrumsbetrieb weiter auszubauen und den Kundenstamm zu erweitern.

Landsvirkjun erzeugt 100% des Stroms aus erneuerbaren Quellen. Das Unternehmen besitzt und betreibt 16 Kraftwerke, darunter 14 Wasserkraftwerke und zwei geothermische Kraftwerke sowie zwei Windturbinen. Landsvirkjun errichtet zurzeit ein geothermisches Kraftwerk in Þeistareykir im Nordosten Islands und baut zudem sein Wasserkraftwerksnetz in Búrfell im Süden Islands aus.

Das Angebot günstiger langfristiger Stromabnahmeverträge macht Island zu einem wettbewerbsfähigen Standort zur Errichtung von Rechenzentren und das stabile, kalte Klima des Landes ist für den Betrieb von Rechenzentren besonders geeignet. Ein redundantes Unterwasser-Glasfaserkabelsystem sorgt für zuverlässige Verbindungen, die anspruchsvolle internationale Rechenzentren benötigen.

Landsvirkjun hat bei den verantwortlichen Akteuren aktiv für Island geworben, um künftige Standorte für Rechenzentren festzulegen. Die Website des Unternehmens enthält Informationen zu den Vorteilen Islands in dieser Hinsicht:

http://www.landsvirkjun.com/datacenters

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