Franz Pichler, Roaming

In den letzten Stunden wurde in Foren, Onlineportalen und anderen Medienkanälen darüber berichtet, dass die RTR dem Mobilfunkanbieter spusu einen Aufschlag auf Roaming-Gebühren genehmigt hat.

06.10.2017 - 16:16:36

Statement: Erhebung von Roaming-Gebühren durch spusu. Die teilweise lückenhafte bzw. einseitige Berichterstattung hat spusu nun veranlasst, darauf zu reagieren.

Wien (pts028/06.10.2017/16:15) - In den letzten Stunden wurde in Foren, Onlineportalen und anderen Medienkanälen darüber berichtet, dass die RTR dem Mobilfunkanbieter spusu einen Aufschlag auf Roaming-Gebühren genehmigt hat. Die teilweise lückenhafte bzw. einseitige Berichterstattung hat spusu nun veranlasst, darauf zu reagieren. Geschäftsführer Franz Pichler erklärt: "Es ist richtig, dass der Antrag auf einen Aufschlag bei Roaming-Gebühren mit Anfang dieser Woche seitens der RTR genehmigt wurde."

Jedoch wurden einige wichtige Punkte in diesem Artikel nicht bzw. nur sehr undurchsichtig beschrieben, meint Pichler und beruhigt: "Auch Neukunden können bei spusu nach wie vor die Freiminuten und SMS ohne Aufpreis gänzlich im EU-Roaming verwenden. Auch ein Teil der Daten können weiterhin ohne Aufpreis im Ausland genutzt werden. Diese Daten stellt spusu, trotz Bewilligung der RTR, freiwillig (!) zur Verfügung. Bestehende Kunden sind von den neuen Entgeltbestimmungen nicht betroffen. Daran wird sich auch nichts ändern", verspricht Pichler.

Roaming-Verordnung bringt Roaming-Ausschlüsse und Aufpreise Die gescheiterte Roaming-Verordnung, welche am 15. Juni in Kraft getreten ist, zwingt spusu 7,70 Euro (exkl. Mehrwertsteuer) pro Gigabyte bei anderen Providern einzukaufen. Der Verkaufspreis an den Endverbraucher liegt bei spusu lediglich bei 4 Euro.

Pichler: "Was sich für künftige Kunden ändert, sind die Preise nach dem Verbrauch der zur Verfügung gestellten Freieinheiten. Aber auch nach dem genehmigten Aufschlag sind unsere Konditionen günstiger als bei vielen anderen Mitbewerbern", so Pichler. Dass die Konsequenzen bei diesen, von der EU festgesetzten, Wucherpreisen sich so ergeben würden, war abzusehen, meint Pichler.

Dieser verurteilt die EU-Verordnung und die dafür zuständige Kommission scharf: "Wir stehen nach wie vor dafür ein, dass dem Kunden die gesamten Daten im EU-Raum zur Verfügung stehen sollten. Jetzt begnügen sich diese mit wenigen Daten, während sich die großen Netzbetreiber eine goldene Tasche verdienen und günstige Anbieter ohne eigenem Netz auf längere Sicht gesehen auf der Strecke bleiben. Die EU-Kommission ist vor der Lobby der Großanbieter in die Knie gegangen. Es wäre ein Leichtes, sämtliche Daten allen EU-Bürgern ohne Aufpreis zur Verfügung zu stellen. Der Knackpunkt liegt einzig und allein in den Entgelten für Provider. Hier hat die EU-Kommission vollständig versagt."

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Wien (pts028/06.10.2017/16:15)

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