CreditPlus Bank AG, Unternehmensmitteilungen

Verbraucherindex: Konsumklima bleibt auf hohem Niveau stabil / Index

04.04.2017 - 09:51:23

CreditPlus Bank AG / Verbraucherindex: Konsumklima bleibt auf hohem ...

steigt um 0,4 Punkte / Reisen und Autos saisonbedingt stärker gefragt

Stuttgart - Repräsentative Studie unter 2.000 Bundesbürgern

im Auftrag der CreditPlus Bank zeigt: Drei Viertel der Deutschen

erwarten eine positive Entwicklung ihres Haushaltseinkommens / 58

Prozent planen eine größere Anschaffung in den nächsten drei Monaten.

Für fast jeden Zweiten (46 Prozent) ist eine Kreditfinanzierung

vorstellbar.

76 Prozent der Deutschen erwarten in den kommenden Monaten eine

positive Entwicklung ihres Lebensstandards und Haushaltseinkommens.

Der CreditPlus Verbraucherindex steigt um 0,4 Punkte auf 99,3. Die

leichte Eintrübung der Verbraucherstimmung vom Herbst 2016 ist damit

wieder wettgemacht. Der aktuelle Verbraucherindex liegt allerdings

0,7 Punkte unter dem Niveau des vorherigen Frühjahrs. Der Index

untersucht jeweils im Frühjahr und Herbst das Konsumverhalten in

Deutschland.

"Die überwiegende Mehrheit der Bundesbürger bleibt optimistisch,

was die Entwicklung ihres eigenen Lebensstandards angeht", sagt Jan

W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank. "Die Lust, Geld

für große Anschaffungen auszugeben, ist allerdings etwas

zurückgegangen."

Das Anschaffungspotenzial wiederum ist gegenüber Herbst 2016

nahezu unverändert geblieben. Knapp ein Drittel der Bevölkerung (35

Prozent) kann sofort auf Rücklagen in Höhe von mindestens 2.500 Euro

zugreifen. Der Anteil der Deutschen ohne Rücklagen hat sich im

Vergleich zum Herbst vergangenen Jahres um zwei Prozentpunkte leicht

verringert. Etwa neun von zehn Verbrauchern (91 Prozent) steht für

unerwartete Ausgaben somit zumindest ein kleiner Geldbetrag zur

Verfügung.

Größere Anschaffungen weiter gefragt

Die Konsumneigung erreicht mit 65 Prozent derzeit zwar den

niedrigsten Wert seit Beginn der Messungen vor zwei Jahren. Dennoch

planen immerhin noch 58 Prozent der Deutschen in den nächsten drei

Monaten mindestens eine größere Anschaffung aus den Bereichen Reise,

teure Elektrogeräte, Möbel oder Auto. 29 Prozent der Konsumenten

denken sogar über mehrere größere Anschaffungen nach. Der

CreditPlus-Branchenindex verknüpft den Verbraucherindex mit der

Kaufabsicht und dem Ausgabepotenzial.

Anschaffungswunsch in einigen Produktgruppen gestiegen / Möbel

weiter auf Platz eins, größter Zuwachs bei Reisen Mit dem neuen Jahr

ist vor allem die Nachfrage nach Reisen bei den Deutschen deutlich

gestiegen. 28 Prozent wollen in den kommenden drei Monaten eine Reise

im Wert von mindestens 1.250 Euro buchen. Im Herbst 2016 waren es nur

21 Prozent. Die gleiche Tendenz zum Jahresbeginn zeichnete sich

saisonbedingt auch schon im letzten Frühjahr ab.

In den Produktkategorien "Möbel" und "Auto" haben die

Anschaffungsabsichten ebenfalls wieder zugelegt: An erster Stelle der

geplanten Käufe stehen wie in den Umfragen zuvor neue Möbel. 35

Prozent möchten noch vor dem Sommer ein neues Bett, einen Schrank

oder ein Sofa erwerben. Im Herbst waren es nur 34 Prozent, vor einem

Jahr allerdings noch 38 Prozent. Im Saisonvergleich halten sich die

Deutschen dieses Frühjahr somit eher etwas zurück. Die Absicht, sich

ein neues Auto zuzulegen, ist im Vergleich zum Herbst um drei

Prozentpunkte auf 14 Prozent gestiegen. Für 68 Prozent muss es dabei

ein Neuwagen sein - das entspricht einer Steigerung um drei

Prozentpunkte. 58 Prozent der Autokäufer ist der Fahrspaß mehr als

12.500 Euro wert.

Junge Erwachsene und Familien bleiben der Konsummotor

Jugendliche und junge Erwachsene blicken positiv in ihre

finanzielle Zukunft. Daneben zeigen sich vor allem Haushalte mit vier

und mehr Personen zuversichtlich (86 Prozent). Sie haben auch

wesentlich bessere Konsummöglichkeiten (45 Prozent) als Menschen, die

alleine leben (27 Prozent).

Die Kaufneigung ist bei jungen Erwachsenen am stärksten

ausgeprägt. 79 Prozent der 22 bis 34-Jährigen wollen gerne im großen

Stil einkaufen, auch wenn nur 40 Prozent von ihnen die entsprechenden

Konsummöglichkeiten haben. Best Ager ab 55 Jahren sind etwas

zurückhaltender. Etwa jeder Zweite (54 Prozent) plant, Geld für

größere Anschaffungen auszugeben.

Kauflust und Kaufkraft driften teils stark auseinander

Im bundesweiten Vergleich stehen Ostdeutschen am wenigsten

Rücklagen zur Verfügung, mit Ausnahme von den Thüringern. In den

neuen Bundesländern sind auch die meisten Pessimisten anzutreffen,

was die Beurteilung der eigenen finanziellen Zukunft betrifft.

Bundesweit gesehen sind Berliner am besten auf unerwartete Ausgaben

vorbereitet. 75 Prozent der Hauptstadtbewohner haben sich ein

mittleres oder sogar ein großes Polster angelegt, um im Notfall

sofort wichtige, ungeplante Ausgaben bestreiten zu können.

Wunsch und Wirklichkeit klaffen manchmal weit auseinander. Die

größte Diskrepanz zwischen Konsumneigung und Konsummöglichkeit ist in

Nordrhein-Westfalen und in Thüringen erkennbar. 70 Prozent der

Nordrhein-Westfalen würden gerne shoppen gehen, aber nur 34 Prozent

haben die entsprechenden finanziellen Möglichkeiten. In Thüringen

wollen zwei Drittel (68 Prozent) der Einwohner sich gerne einmal

etwas Größeres gönnen, aber nur 27 Prozent von ihnen verfügen über

die entsprechenden finanziellen Mittel.

Wenn die Inflation steigt und Preise anziehen, reagieren Menschen

unterschiedlich auf solche monetären Veränderungen. Auffällig ist,

dass in Sachsen-Anhalt und in Rheinland-Pfalz jeder Zweite sofort

seinen Konsum einschränken würde. Dagegen würden in Deutschlands

zweitgrößter Metropole Hamburg lediglich 18 Prozent Bürger aufs

Shoppen verzichten, wenn alles etwas teurer wird.

Finanzierungen werden weiterhin gerne genutzt

46 Prozent der deutschen Verbraucher können sich vorstellen, eine

größere Anschaffung über einen Kredit zu finanzieren.

CreditPlus-Vorstandsvorsitzender Jan W. Wagner: "Die Zinsen bewegen

sich immer noch auf einem niedrigen Niveau. Viele Menschen nutzen

diese Chance und finanzieren größere Anschaffungen ganz oder

teilweise. Das gilt insbesondere für Erwachsene zwischen 22 und 54

Jahren und für Haushalte mit einem Nettoeinkommen zwischen 1.500 und

3.500 Euro. Damit können Ratenzahlungen eines passenden Kredits in

der Regel problemlos regelmäßig bestritten werden. Dass die Deutschen

Ratenkredite wohlüberlegt aufnehmen und diszipliniert zurückzahlen,

zeigt eine stabile Rückzahlungsquote von rund 98 Prozent."

Zur Studie "CreditPlus Verbraucherindex Frühjahr 2017": Im Januar

und Februar 2017 wurden 2.000 Personen ab 14 Jahren online durch das

Marktforschungsinstitut Toluna befragt. Die Studie ist repräsentativ

und bietet einen Einblick in das Verbraucherverhalten der

Bevölkerung. Die Ergebnisse stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede

der Verbrauchergruppen heraus.

Die Studie steht Ihnen als Berichtsband unter folgendem Link zum

Download zur Verfügung: http://bit.ly/2nSjObF

Darüber hinaus können Sie in einer klickbaren Version die

Ergebnisse im Zeitverlauf betrachten:

http://www.creditplusblog.de/verbraucherindex/

CreditPlus auf einen Blick:

Die CreditPlus Bank AG ist eine hochspezialisierte

Konsumentenkreditbank mit den Geschäftsfeldern Absatzfinanzierung,

Privatkredite und Händlerfinanzierung. Das Kreditinstitut mit

Hauptsitz in Stuttgart hat bundesweit 17 Filialen und 626

Mitarbeiter. CreditPlus gehört über die französische

Konsumfinanzierungsgruppe CA Consumer Finance zum Crédit Agricole

Konzern. CreditPlus erzielte zum 31.12.2016 eine Bilanzsumme von rund

4.725 Mio. Euro und gehört zu den führenden im Bankenfachverband

organisierten Privatkundenbanken. Die Bank verfügt über ein

vernetztes Multi-Kanal-System, das die Vertriebskanäle Filialen,

Internet, Absatzfinanzierung und PartnerBanking optimal miteinander

verbindet. Dies schafft Synergien und bietet den Kunden alle

erdenklichen Zugangswege zum gewünschten Kredit. Kooperationspartner

im Handel sind beispielsweise Suzuki, Piaggio, Apple, Miele oder

Viessmann.

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Sandra Hilpert

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Fax: (0711) 66 06 - 887

E-Mail: sandra.hilpert@creditplus.de

www.creditplus.de

@ dpa.de

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