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vbw Konjunkturradar Ausland 02-2017: Weltwirtschaft hat moderate

12.04.2017 - 11:30:25

vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. / vbw Konjunkturradar ...

Erholung fortgesetzt / Brossardt: "Perspektiven für laufendes Jahr mit

großem Fragezeichen"

München - Die Weltwirtschaft hat ihre moderate Erholung

insgesamt fortgesetzt - aber große Unsicherheiten bleiben. Das geht

aus dem aktuellen Konjunkturradar Ausland der vbw - Vereinigung der

Bayerischen Wirtschaft e. V. hervor. "In der EU stieg das

Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal saisonbereinigt

um 0,5 Prozent. Impulse kamen sowohl von der Inlandsnachfrage als

auch vom Außenhandel, der Export stieg spürbar um 1,9 Prozent. Die

stabile Konjunktur zeigt sich auch in der Industrieproduktion. Diese

stieg EU-weit im vierten Quartal 2016 um ein Prozent gegenüber dem

Vorquartal", erklärt vbw Haupt- geschäftsführer Bertram Brossardt.

In den USA hat sich das Wachstum im vierten Quartal 2016 etwas

verlangsamt, bleibt aber sehr robust. "Spürbar zulegen konnte dort

zuletzt die Industrie: Im Durchschnitt des vierten Quartals stieg der

industrielle Output um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal", so

Brossardt. Die japanische Wirtschaft setzte ihr moderates Wachstum im

vierten Quartal 2016 fort. Das BIP stieg wie bereits im Vorquartal um

0,3 Prozent. Die stärksten Impulse kamen von den Exporten, die um 2,6

Prozent zunahmen. Das Wachstum in Südkorea ist stabil: Im vierten

Quartal 2016 stieg das BIP um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

"Entscheidende Wachstumsimpulse gingen dabei von den Ausrüstungs-

investitionen aus, die um 4,1 Prozent gestiegen sind, was zum Teil

aber auch die Gegenbewegung zum sehr schwachen dritten Quartal war",

sagt Brossardt.

In den Schwellenländern war die Entwicklung im vierten Quartal

2016 differenziert: Das Wirtschaftswachstum in China hat sich erneut

leicht abgeschwächt und wuchs um 1,7 Prozent gegenüber dem

Vorquartal. Das indische BIP ist um 0,2 Prozent gegenüber dem

Vorquartal gesunken und die brasilianische Wirtschaft verharrte in

der Rezession.

"Die Perspektiven für das laufende Jahr sind mit einem großen

Fragezeichen versehen, denn die Unsicherheiten sind zahlreich: Die

vielen geopolitischen Krisen belasten die Weltwirtschaft ebenso wie

die drohende Rückkehr des Protektionismus", fasst Brossardt zusammen.

"Gerade eine exportorientierte Volkswirtschaft wie Deutschland oder

Bayern ist auf den Freihandel angewiesen. Deshalb gilt es,

protektionistischen Bestrebungen entschlossen entgegenzutreten."

OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

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Dirk Strittmatter, Tel. 089-551 78-203,

E-Mail: dirk.strittmatter@ibw-bayern.de

@ dpa.de

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