Uniper SE, DE000UNSE018

Uniper setzt solide operative Entwicklung fort

22.11.2016 - 07:31:25

Uniper setzt solide operative Entwicklung fort. Uniper setzt solide operative Entwicklung fort

DGAP-News: Uniper SE / Schlagwort(e):

Quartals-/Zwischenmitteilung/9-Monatszahlen

22.11.2016 / 07:29

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-Bereinigtes EBITDA steigt in 9M 2016 auf 1,8 Mrd. Euro (9M 2015: 1,2 Mrd.

Euro)

-Verringerung der beeinflussbaren Kosten um rund 0,4 Mrd. Euro bis Ende

2018

geplant

-Nettoverlust von 4,2 Mrd. Euro in 9M 2016 aufgrund nicht-zahlungswirksamer

Bewertungseffekte

-Ausblick Gesamtjahr 2016: Bereinigtes EBITDA zwischen 1,9 und 2,2 Mrd.

Euro

erwartet

-Dividendenvorschlag für 2016 in Höhe von 0,55 Euro je Aktie unverändert

Uniper blickt auf einen operativ soliden Neunmonatszeitraum für das

Geschäftsjahr 2016: Das bereinigte EBITDA stieg um 0,6 Mrd. Euro im

Vergleich zum Vorjahres-zeitraum und erreichte 1,8 Milliarden Euro. Das

bereinigte EBIT verbesserte sich im selben Zeitraum um 0,7 Mrd. Euro und

erreichte 1,3 Mrd. Euro. Die Entwicklung des operativen Ergebnisses wurde

durch ein starkes Gasgeschäft im Segment Globaler Handel getrieben. Dadurch

konnten negative Preis- und Mengeneffekte im Segment Europäische Erzeugung

und der Ausfall des russischen Kraftwerks Berezovskaya 3 mehr als

kompensiert werden.

Die Stromerzeugung von Uniper in den europäischen Märkten war weiterhin

durch signifikant niedrigere erzielte Strompreise negativ beeinflusst. Das

bereinigte EBITDA des Segments Europäische Erzeugung sank um 174 Mio. Euro

auf 0,6 Mrd. Euro. Das bereinigte EBITDA des Segments Globaler Handel stieg

dagegen um 0,9 Mrd. Euro auf 1,4 Mrd. Euro. Vor allem starke

Optimierungserträge im Gasgeschäft sowie der bekannte Einmaleffekt aus der

Einigung mit Gazprom auf neue Lieferkonditionen wirkten sich positiv auf

die operative Ergebnisentwicklung aus. Im Segment Internationale

Stromerzeugung schlug der unfallbedingte Ausfall des 754MW-Blocks des

Kraftwerks Berezovskaya 3 negativ zu Buche. Das bereinigte EBITDA sank in

den ersten neun Monaten im Vorjahresvergleich um 128 Mio. Euro auf 0,1 Mrd.

Euro.

Weitere Details hat Uniper zu seinem Kostensenkungs- und Reorganisations-

programm bekanntgegeben. Bis Ende 2018 sollen die beeinflussbaren Kosten

insgesamt von 2,3 Mrd. Euro (Basis Ende 2015) um rund 0,4 Mrd. Euro auf 1,9

Mrd. Euro reduziert werden. In diesem Reduktionsziel sind unter anderem

auch Kostensenkungen im Zusammenhang mit geplanten und bereits

kommunizierten Stilllegungen enthalten, nicht jedoch künftige Effekte aus

Veräußerungen. Die Hälfte der angestrebten Kostensenkungen soll bereits

Ende 2016 wirksam werden. Erzielt werden sollen die Einsparungen unter

anderem dadurch, dass Doppelfunktionen beseitigt und Strukturen in

Verwaltungsfunktionen vereinfacht werden, was zur Senkung der

Personalkosten beiträgt. Darüber hinaus plant Uniper im nächsten Jahr

Einsparungen bei den Sachkosten zu realisieren, zum Beispiel in den

Bereichen Einkauf und IT. Auch in den operativen Bereichen, insbesondere in

der Wasserkraft, Kernenergie in Schweden und im Servicebereich, sind

Einsparungen geplant.

Klaus Schäfer, CEO von Uniper: "Uniper arbeitet seine Hausgaben zur

nachhaltigen Verbesserung seiner Kosten- und Cash-Situation konsequent und

zügig ab. Dies ist für uns unerlässlich, um bis Ende 2017 ausreichend

finanzielle Spielräume zu haben und auch bei rauem Gegenwind seitens der

Märkte gut und sicher navigieren zu können."

Der Nettoverlust in den ersten neun Monaten in Höhe von 4,2 Mrd. Euro geht

auf nicht-zahlungswirksame Bewertungseffekte zurück. Diese hatte das

Unternehmen zum überwiegenden Teil bereits zum Halbjahr 2016 kommuniziert.

Im dritten Quartal lag der Nettoverlust bei 348 Mio. Euro, wofür in erster

Linie stichtagsbezogene Marktbewertungen derivativer Finanzinstrumente

verantwortlich waren, die der Absicherung langfristiger Strom- und

Gaspositionen dienen.

Die wirtschaftliche Nettoverschuldung von Uniper erreichte 3,7 Mrd. Euro

zum Stichtag 30. September 2016. Das sind rund 1 Mrd. Euro weniger als der

pro-forma Wert zu Beginn des Geschäftsjahres 2016. Maßgeblich dazu

beigetragen hat eine starke Entwicklung des operativen Cashflows. Dieser

verbesserte sich im Vorjahresvergleich um fast 30% und erreichte 2,4 Mrd.

Euro. Für das Gesamtjahr rechnet Uniper gegenüber dem Stichtag 30.09.2016

noch einmal mit einem leichten Anstieg der wirtschaftlichen

Nettoverschuldung. Seine Investitionen hat Uniper in den ersten neun

Monaten des Geschäftsjahres 2016 planmäßig reduziert: Insgesamt wurden 511

Mio. Euro investiert. Dies waren 186 Mio. Euro beziehungsweise 27% weniger

als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

CFO Christopher Delbrück: "Unser Zahlenwerk liegt nach den ersten neun

Monaten voll im Rahmen unserer Erwartungen. Erfreulich sind insbesondere

die Fortschritte bei der Entschuldung. Dies zeigt, dass unsere

Anstrengungen zur Stabilisierung unserer Bilanz Früchte tragen. Wir werden

weiterhin konsequent mit Augenmaß investieren und unsere Kostendisziplin

fortsetzen, um Uniper bilanziell nachhaltig wetterfest aufzustellen."

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2016 erwartet Uniper beim bereinigten EBITDA

einen Wert zwischen 1,9 und 2,2 Mrd. Euro. Die Investitionen sollen sich im

Rahmen von 0,75 bis 0,85 Mrd. Euro bewegen. Den Dividendenvorschlag von 200

Mio. Euro, 55 Cent je Aktie, lässt Uniper unverändert.

Erste Informationen hat Uniper inzwischen über seine Aktionärsstruktur:

Neben dem knapp 47-prozentigen E.ON-Anteil zeigen vorläufige Auswertungen,

dass rund ein Drittel der Aktien von institutionellen Anlegern gehalten

wird. Diese sind nur zu einem kleinen Teil in Deutschland ansässig (< 10

Prozent). Klaus Schäfer, CEO von Uniper: "Uniper ist nicht nur operativ,

sondern auch im Hinblick auf seine Aktionäre ein sehr internationales

Unternehmen. Seit dem Börsengang stellen wir fest, dass sich das Interesse

der Investoren an der Uniper-Aktie relativ gleichmäßig über die wichtigen

Finanzmärkte der Welt erstreckt - mit Schwerpunkten in Europa und in den

USA."

Uniper ist ein führendes internationales Energieunternehmen mit Aktivitäten

in mehr als 40 Ländern und rund 13.000 Mitarbeitern. Sein Geschäft ist die

sichere Bereitstellung von Energie und damit verbundenen Dienstleistungen.

Zu den wesentlichen Aktivitäten zählen die Stromerzeugung in Europa und

Russland sowie der globale Energiehandel. Der Hauptsitz des Unternehmens

ist Düsseldorf.

Übersicht Uniper Umsatz und Ergebnisentwicklung

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