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Standard Life Investments: Kommt das 'Tapering' der EZB zu früh?

16.12.2016 - 11:34:24

Standard Life Investments: Kommt das 'Tapering' der EZB zu früh?

DGAP-News: Asset - Agentur für Finanzkommunikation / Schlagwort(e): Research

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Standard Life Investments: Kommt das 'Tapering' der EZB zu früh? (News mit

Zusatzmaterial)

16.12.2016 / 11:32

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Standard Life Investments: Kommt das "Tapering" der EZB zu früh?

Edinburgh, 16.12.2016 - Obwohl Präsident Draghi nach der letzten Sitzung

des EZB-Rats jeden Anschein von "Tapering" zu vermeiden suchte, sehen die

Volkswirte von Standard Life Investments (SLI) mit dem Zurückfahren des

Volumens der monatlichen Anleihekäufe und der angekündigten Zinserhöhungen

durch die Fed weltweit den Zenith der monetären Stimuli überschritten.

Stephanie Kelly, bei SLI für die politische Analyse zuständig, gibt jedoch

zu bedenken, dass für eine solche Verwässerung der Geldpolitik - zumindest

in Europa - noch kein Anlaß bestehe. Nur durch den Wegfall des Basiseffekts

beim Ölpreis würde die Inflation in 2017 auf 1,2 Prozent steigen, und auch

für 2018 erwartet sie gerade einmal eine (Headline-)Inflationsrate von 1,4

Prozent.

Anders als vielleicht in den USA sei in Europa auch nicht zu erkennen, dass

eine lockere Fiskalpolitik aller Staaten die Last von der EZB nehmen würde.

Und durch ihr Bremsmanöver könnte die Zuversicht, dass die EZB auf jeden

Fall ihr Inflationsziel erreichen wolle, abnehmen - was im Falle von

Extremrisiken die Schutzdecke über den Anleiherenditen, vor allem der

Peripheriestaaten, wegziehen könnte.

"Dabei könnten in 2017 politische Ereignisse durchaus solche Extremrisiken

darstellen", schreibt Kelly. Die in der Eurozone immer noch schwache

wirtschaftliche Erholung habe nicht alle Bevölkerungsschichten

gleichermaßen erreicht (siehe Chart 6), was den europakritischen Populismus

unterstütze. Auch wenn dank der Wahlsysteme in Frankreich, Deutschland und

den Niederlanden populistische Parteien wohl kaum an die Macht kämen, so

würde doch die von den Wahlen ausgehende Unsicherheit für Nervosität an den

Märkten sorgen und das Wachstum drücken können.

Lesen Sie mehr über die Jahresprognosen in den verschiedenen Regionen USA,

UK, Europa, den entwickelten Märkte Asiens und den Emerging Markets im

beiliegenden "Weekly Economic Briefing" des großen britischen

Investmenthauses.

Für weitere Informationen:

Asset - Agentur für Finanzkommunikation

Josef Schießl

schiessl@asset-communication.de

Zusatzmaterial zur Meldung:

Dokument: http://n.eqs.com/c/fncls.ssp?u=VURQQYBFKI

Dokumenttitel: Weekly Economic Briefing Standard Life Investments

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530651 16.12.2016

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