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Spatenstich bei GSK in Marburg für eine 162 Mio EUR

20.03.2017 - 17:22:24

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Meningokokken-B-Impfstoff-Produktion (FOTO)

Marburg -

Symbolischer Spatenstich für den Neubau einer Antigen-Produktion

für Meningokokken-B-Impfstoff in Marburg

GSK investiert 162 Mio EUR in die Produktion des zukunftsweisenden

Impfstoffs als klares Signal für den Standort

GSK unterstreicht erneut sein langfristiges Engagement im

Impfstoffbereich in Deutschland mit einem weiteren Ausbau des

MARS-Campus

Am 20. März wurden die Bauarbeiten für den Neubau der

Meningokokken-B-Anlage mit einem symbolischen Spatenstich durch das

GSK-Management sowie durch hessische und lokale Politiker

eingeleitet. Mit einem Investitionsvolumen von 162 Mio. EUR setzt der

Konzern auch nach dem Bau eines neuen Mitarbeiterrestaurants sowie

dem Ausbau einer Produktion von Mumps-Antigen seine Zukunftspläne auf

dem MARS-Campus weiter um.

"Wir freuen uns, mit dem Bau der Meningokokken-B-Anlage bald die

Produktion von drei der insgesamt vier aktiven Komponenten für den

innovativen Meningokokken-B-Impfstoff nach Marburg holen zu können",

so Jochen Reutter, Geschäftsführer und Standortleiter von GSK

Vaccines in Marburg. Mit dem Bau soll eine effiziente Auslastung der

Produktionskapazitäten geschaffen und die Neuausrichtung des

Standortes fortgesetzt werden. Reutter sieht in den kontinuierlich

getätigten Investitionen von GSK ein deutliches Signal für den

Standort: "All diese Investitionen zeigen das Vertrauen in die

Expertise vor Ort und die wichtige Rolle, die der Standort Marburg

auch in Zukunft im GSK-Netzwerk einnehmen wird."

Der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer betont: "Wenn der

führende Impfstoffhersteller GSK abermals in seinen Standort in

Marburg investiert, dann ist dies ein guter Tag für die Stadt, die

Menschen in Marburg und für ganz Hessen. Der Neubau wird Hessen als

wichtigsten Standort für die pharmazeutische Industrie in Deutschland

weiter stärken. Von der Investitionsentscheidung profitiert auch die

lokale Wirtschaftsstruktur. Darüber freue ich mich als Vertreter der

Landesregierung, aber auch als ein in dieser Region fest verwurzelter

Bürger." Für Sören Bartol, MdB, ist "das GSK-Engagement am Standort

alles andere als selbstverständlich, denn GSK ist in vielen Ländern

präsent. In Marburg passt das Umfeld, von der Infrastruktur bis hin

zu den Menschen, die hier arbeiten." Oberbürgermeister Dr. Thomas

Spies erinnert in seiner Ansprache: "Auch im 100. Jahr nach Behrings

Tod spielen lebensrettende Impfstoffe in Marburg nach wie vor eine

bedeutende Rolle."

Projektleiter Mark Ruppersberg weist zudem auf die Wichtigkeit des

Meningokokken-B-Impfstoffs hin, der künftig in Marburg produziert

wird: "Mit dem Bau der Produktionsanlage können wir am Standort

Marburg einen wichtigen Beitrag leisten, um den steigenden Bedarf an

Meningitis-Impfstoffantigenen abzudecken. Wir sind stolz darauf, eine

Anlage für die Produktion eines innovativen Umsatzträgers errichten

zu dürfen." Mark Ruppersberg sieht den Standortvorteil bei diesem

Projekt in der bereits vorhandenen Infrastruktur des MARS-Campus, die

durch den Bau der neuen Anlage nun optimal genutzt und ausgelastet

werden kann.

Die Validierungsläufe für die Meningokokken-B-Antigen-Produktion

sind für das dritte Quartal im Jahr 2020 geplant. Der Aufbau einer

Impfstoff-Produktionsanlage ist ein komplexer und streng regulierter

Herstellungsprozess mit hunderten von Inprozesskontrollen und

Freigabe-Tests, die sicherstellen sollen, dass bei biologischen

Arzneimitteln wie Impfstoffen eine gleichbleibende Qualität,

Sicherheit und Wirksamkeit des Endprodukts gewährleistet sind.

Als Branchenführer möchte GSK die Gesundheit weltweit verbessern,

indem das Unternehmen kontinuierlich mehr und bessere Impfstoffe

bereitstellt, um mehr Menschen schützen zu können. Bereits jetzt ist

GSK deutschlandweit Marktführer und führender Impfstoff-Hersteller

mit gleich zwei hochmodernen Impfstoffwerken in Marburg und in

Dresden.

Über GSK Vaccines GmbH am Standort Marburg

Der im März 2015 von GSK übernommene Standort Marburg gehört zur

Impfstoff-Sparte im Unternehmen. Seit jeher werden in Marburg

Impfstoffe produziert. Der Produktionsbetrieb greift auf eine mehr

als 110-jährige Tradition zurück. Firmengründer der Behringwerke, die

sich heute aus mehreren Standortfirmen zusammensetzen, war Emil von

Behring, der erste Nobelpreisträger für Medizin. GSK produziert in

Marburg Impfstoffe, beziehungsweise Impfstoffbestandteile gegen FSME,

Tollwut, Tetanus, Diphtherie, Pertussis, und gegen bestimmte

Meningokokken-Serogruppen. Zukünftig wird das Produktionsspektrum

noch um Mumpsimpfstoff und um Impfantigene gegen Meningokokken der

Serogruppe B erweitert. Kein anderer Hersteller produziert mehr

Impfstoffe in Deutschland.

GSK - eines der weltweit führenden forschenden

Gesundheitsunternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der

Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes

Leben zu ermöglichen. In Deutschland gehört GSK zu den wichtigsten

Anbietern medizinischer Produkte und engagiert sich darüber hinaus in

vielfältigen sozialen Projekten: So unterstützen wir "wellcome - für

das Abenteuer Familie" und den "Förderverein Bildung für kranke

Kinder und Jugendliche München e.V.". Zudem stellt GSK seine

MitarbeiterInnen einen Tag im Jahr am so genannten "OrangeDay" frei,

um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen. Seit 2013 besteht eine

einzigartige weltweite Partnerschaft mit der

Nichtregierungsorganisation "Save the Children", die das Ziel hat,

einer Million Kindern in Entwicklungsländern das Leben zu retten.

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