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Roland Berger / Gründerland Israel unterstützt weltweite ...

14.12.2016 - 09:05:23

Roland Berger / Gründerland Israel unterstützt weltweite .... Gründerland Israel unterstützt weltweite Automobilindustrie mit

innovativen Technologien für autonomes Fahren, E-Mobilität und

vernetzte Autos

München -

- Neue Studie von Roland Berger und dem Israel Export Institute:

Israel hat über 5000 Start-ups; ca. 500 arbeiten an Innovationen

für die Automobilindustrie

- Aufgrund seiner Geschichte und der ausgeprägten Militärausbildung

ist das Lande Vorreiter in innovativen Sicherheitstechnologien

- Großes Wachstumspotenzial für inländische Unternehmen und

internationale Automobilindustrie

Israel ist das Land der Start-ups: Mehr als 5.000 sind hier

angesiedelt; alleine 2015 wurden 1.400 neue gegründet. Das gilt auch

und gerade für die Automobilbranche: Derzeit entwickeln circa 500

Start-ups digitale Produkte für die Autoindustrie; in den vergangenen

vier Jahren wurden alleine in den Smart Mobility-Sektor rund 1,6

Milliarden Dollar investiert. Das Land verfügt zudem über eine

Vielzahl hochspezialisierter Technologieexperten, die ihr

umfangreiches technisches Know-how und innovatives Denken vor allem

während ihrer Militärzeit sammeln konnten. Damit hat Israel, das

bisher vor allem als klassischer Zulieferer der Automobilhersteller

(OEM) bekannt ist, für die Branche viel mehr zu bieten. Denn wenn es

um Innovationen rund um autonomes Fahren, Elektromobilität und

vernetzte Fahrzeuge geht, steht "Silicon Wadi", wie Insider das Land

am Mittelmeer nennen, dem Silicon Valley in nichts nach.

Neben der agilen Start-up-Szene, die in den vergangenen Jahren

viel Erfahrung im Bereich intelligenter Mobilitätslösungen aufgebaut

hat, haben auch Autohersteller ihre Innovationszentren nach Israel

verlegt. Damit entstehen sowohl für Start-ups als auch für etablierte

OEM und Zulieferer für "Smart Mobility" neues Marktpotenzial und

Chancen. Diese vielversprechende Situation sowohl für inländische als

auch ausländische Unternehmen haben die Automotive-Experten von

Roland Berger in ihrer umfassenden Studie mit dem Titel "Israel?s

automotive & smart mobility industry" analysiert.

Israels Start-up-Szene als Vorreiter der Mobilitäts-Trends

"Die israelische Auto- und Smart-Mobility-Industrie entwickelt

sich im Bereich E-Mobilität, selbstfahrende Autos und Smart Mobility

zum Innovationslabor der weltweiten Automobilbranche", sagt Wolfgang

Bernhart, Partner von Roland Berger. "Vor dem Hintergrund der Trends

und Entwicklungen, die wir weltweit in der Branche beobachten,

sollten Autohersteller das Land, seine Talente und deren Ideen im

Blick behalten." Denn die Auto- und Mobilitätsbranche wird sich in

den kommenden zehn Jahren weltweit stark verändern - getrieben von

der technischen Entwicklung genauso wie von regulatorischen Auflagen

und den Veränderungen des Nutzerverhaltens. "Dieser Umbruch eröffnet

neuen Anbietern und Geschäftsmodellen die Chance, mit ihren Lösungen

in den Markt zu kommen", sagt Bernhart. "Und gerade in Israel gibt es

hierfür ein besonders großes Potenzial."

Die Mehrzahl der israelischen Start-ups befasst sich mit

disruptiven technologischen Innovationen. Und alle

Unternehmensgründer eint ihre Zeit beim Militär: Neben einer stark

technisch ausgerichteten Ausbildung wird dort vor allem kreatives

Denken, lösungsorientiertes Arbeiten und Teamgeist gefördert. Hieraus

entstehen auch danach gut funktionierende Business-Netzwerke, die

eine offene Kommunikationskultur pflegen und den Zugang zu Talenten

und Kapital erleichtern. Dementsprechend ist das Land ein Magnet für

große Konzerne, aber auch für Mittelständler, Risikokapitalgeber und

andere Investoren, die vielversprechende israelische Newcomer

übernehmen oder anderweitig am Boom der Tech-Szene teilhaben wollen.

Die Autoexperten von Roland Berger haben speziell die israelische

Automotive- und Smart Mobility-Branche unter die Lupe genommen. Sie

ist sehr vielfältig und besteht aus etablierten Unternehmen genauso

wie frisch gegründeten Start-ups. Zudem umfasst sie von der

E-Mobilität über Autonomes Fahren und Smart Mobility bis hin zu

herkömmlicher Fahrzeugtechnik die gesamte Bandbreite der

Autoindustrie. "Dabei basieren viele Innovationen auf Technologien,

die ursprünglich aus dem militärischen Bereich kommen", sagt

Bernhart.

Umfassende Analyse der Start-ups in der Autobranche

Die Roland Berger-Experten geben eine umfassende Übersicht über

die rund 500 israelischen Start-ups im Automobilbereich und

beschreiben die Szene anhand von konkreten Beispielen: etwa das

Parkraum sparende faltbare Stadtauto, den Solarlack für E-Autos oder

Sensoren für autonomes Fahren, die den Transportbedarf für Personen

und Fracht mit freien Plätzen in Pkw oder Lkw zusammenführen.

Außerdem verschafft die Studie Einblick in die Rahmenbedingungen

für Start-ups in Israel. Mit einem Exportanteil von 40 Prozent (OECD:

16 Prozent) ist das Land eines der größten Exportländer für High

Tech-Produkte - gute Voraussetzungen also für Start-ups mit digitalen

Geschäftsmodellen. Das Land bietet zudem sehr gute

Gründungsbedingungen und Finanzierungsalternativen: Neben der

Bereitstellung von Inkubatoren, Forschungszentren und öffentlichen

Finanzierungsprogrammen seitens der Regierung, engagieren sich

zahlreiche Business Angels, Venture Capital-Firmen und

Privatinvestoren. Während israelische High Tech-Start-ups 2013 noch

2,3 Milliarden Dollar Investitionen anzogen, waren es 2015 bereits

4,4 Milliarden. Das liegt vor allem am wachsenden Interesse an

Technologien und Lösungen für hochautomatisiertes Fahren oder Smart

Mobility. Alleine im letztgenannten Bereich wurden in den vergangenen

vier Jahren 1,6 Milliarden Dollar investiert. Dabei machen

israelische Investitionen nur 15 Prozent aus; der größere Teil kommt

von ausländischen Investoren.

Darüber hinaus ist Israel für seine gute Hochschulbildung und

exzellente Forschung bekannt. Für Unternehmen ist es daher nicht

schwer, hier hochqualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Auch die

Netzwerke, die sich bereits während der Militärzeit bilden, helfen

später bei der Suche nach den besten Talenten. "Durch die

militärische Ausbildung lernen junge Menschen schnell, Verantwortung

zu übernehmen, lösungsorientiert zu denken und im Team zu arbeiten",

erklärt Christian-Simon Ernst, Automotive-Experte von Roland Berger.

Auf Basis ihrer umfassenden Analyse entwerfen die Studienautoren

einen Ausblick für die Branche, sowohl für israelische

Automotive-Start-ups, als auch für internationale Konzerne, die das

Potenzial von "Silicon Wadi" für sich nutzen wollen. "Natürlich wird

jedes Unternehmen individuell analysieren müssen, welche Strategien

und Konzepte passend sind, deshalb zeigen wir nur beispielhaft auf,

welche Wege es gibt", sagt Wolfgang Bernhart. "Tatsache ist aber,

dass die Automobilindustrie sich stark verändert, weil Mobilität neu

definiert wird. Wer hier vorne mitspielen möchte, sollte auf jeden

Fall auch Israel und seine Tech-Start-up-Szene in seine Pläne

einbeziehen."

Die Studie können Sie herunterladen unter:

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