OLDENBURGISCHE LANDESBANK AG, DE0008086000

Oldenburgische Landesbank AG mit solidem Ergebnis auf Kurs

11.08.2017 - 10:02:24

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DGAP-News: Oldenburgische Landesbank AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

11.08.2017 / 10:00

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Oldenburg, 11. August 2017

* Vorsteuergewinn um 17 Prozent auf 29,1 Mio. Euro gesteigert

* Kreditvolumen weiter ausgebaut

* Wertpapiergeschäft belebt

Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) blickt für das erste Halbjahr 2017

auf eine solide geschäftliche Entwicklung zurück. Der Gewinn vor Steuern

nach HGB-Rechnungslegung konnte per 30. Juni 2017 auf 29,1 Millionen (Mio.)

Euro gesteigert werden - nach 24,9 Mio. Euro im Vorjahr ein Zuwachs um knapp

17 Prozent. "In einem für Banken nach wie vor her-ausfordernden Marktumfeld

sind wir mit diesem Ergebnis weiter auf Kurs", sagt Patrick Tessmann,

Vorstandsvorsitzender der OLB.

Das Kundengeschäft verlief erneut positiv. Ihr Angebot für die Kunden hat

die OLB erweitert: beispielsweise mit der Einführung von neuen

Beratungsformaten vom Grundsatzgespräch über die Anlageberatung bis zur

Finanzplanung für private Kunden und mit dem Strategiege-spräch für

Firmenkunden. Die Freischaltung zusätzlicher Produkte im Online Banking und

der Ausbau des telefonischen Kundenservices sind weitere wichtige Elemente,

mit denen die OLB ihr Geschäftsmodell zukunftsfähig auf sich verändernde

Kundenerwartungen und Markt-entwicklungen einstellt. Diese Punkte sind

Bestandteile des strategischen Zukunftspro-gramms "OLB 2019", das wie

geplant voranschreitet. Allein im ersten Halbjahr 2017 hat die Bank mehr als

60 einzelne Maßnahmen umgesetzt. Insgesamt sind bereits rund zwei Drittel

der definierten Handlungsfelder bearbeitet.

Ziel der OLB ist profitables Wachstum - ein strategischer Schlüssel dazu ist

der nachhaltige Ausbau des Kreditgeschäfts. Insbesondere durch einen

weiteren Anstieg des Baufinanzie-rungsvolumens und aufgrund ihrer regional

starken Rolle in der Mittelstandsfinanzierung vor allem bei den Erneuerbaren

Energien war die OLB für Privat- und Firmenkunden auch im ersten Halbjahr

2017 ein wichtiger Partner. So konnte die Bank das Kreditvolumen auf

10,8 Milliarden (Mrd.) Euro weiter ausbauen (31. Dezember 2016: 10,5 Mrd.

Euro). Als wich-tige Refinanzierungsquelle dienten die Kundengelder aus der

Region mit einem stabil hohen Einlagenvolumen von 8,2 Mrd. Euro (31.

Dezember 2016: 8,2 Mrd. Euro).

Im Vorjahr war die Ergebnisentwicklung der OLB in besonderem Maße von

Sondereffekten geprägt. Diese Einmalerträge erklären in mehreren Positionen

die höheren Vorjahreswerte, vor allem beim Zins- und Provisionsüberschuss.

Um Sondereffekte bereinigt, zeigten sich die wesentlichen Ertragsblöcke

operativ stabil, obwohl das niedrige Marktzinsniveau unverändert zu spüren

war.

Der Zinsüberschuss per 30. Juni 2017 betrug 113,0 Mio. Euro (Vorjahr: 119,5

Mio. Euro - inklusive Sonderausschüttung eines Kartendienstleisters in Höhe

von 4,8 Mio. Euro). Infolge des gestiegenen Kreditvolumens konnte die OLB

den Ergebnisbeitrag aus dem Aktivzinsge-schäft um 1,9 Mio. Euro ausbauen.

Diese Entwicklung konnte den anhaltenden Rückgang der Margen im

Einlagengeschäft zum Teil kompensieren.

Der Provisionsüberschuss belief sich auf 34,3 Mio. Euro (Vorjahr: 35,6 Mio.

Euro - inklusive Abschlusszahlungen in Höhe von 1,7 Mio. Euro für die

regulatorische Haftungsdachfunktion zu Gunsten der Allianz). Das

Wertpapiergeschäft zeigte sich im attraktiven Aktienumfeld be-lebt, sodass

der Ergebnisbeitrag gegenüber Vorjahr um knapp zehn Prozent auf 5,8 Mio.

Euro verbessert werden konnte. Auch in der Vermögensverwaltung gab es eine

positive Entwick-lung mit einem Zuwachs des Ergebnisbeitrags um mehr als

drei Prozent auf 6,0 Mio. Euro. Da viele Kunden für den Erwerb von

Immobilieneigentum dank der niedrigen Zinsen erwar-tungsgemäß stärker auf

Kredite mit langfristiger Zinsbindung setzten, ging das Bausparge-schäft

spürbar zurück. Der Vertrieb von Versicherungsprodukten verlief weiterhin

positiv. In Summe lag der Provisionsertrag aus dem Versicherungs-, Bauspar-

und Immobiliengeschäft mit 6,9 Mio. Euro um 1,3 Mio. Euro unter Vorjahr.

Mit konsequentem Kostenmanagement begrenzte die Bank ihre Aufwendungen.

Einsparun-gen erreichte die OLB beispielsweise bei den Porto- und

Informationskosten durch die stärke-re Nutzung des digitalen Postversands.

Auch die Lohn- und Gehaltskosten gingen infolge des wie geplant umgesetzten

Stellenabbaus weiter zurück - per 30. Juni 2017 beschäftigte die OLB 2.129

Mitarbeiter, 24 Mitarbeiter weniger als zum Jahresende 2016. Insgesamt

erhöhte sich der Personalaufwand dennoch um 1,5 Mio. Euro auf 69,7 Mio.

Euro. Ursächlich waren höhere Rückstellungen für die Altersteilzeit,

gestiegene Beiträge der OLB zur Altersvorsorge ihrer Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter sowie Zahlungen aus der Transaktionsprämie, die dem Vorstand der

Bank von der Allianz im Zuge des Verkaufs der Beteiligung an der OLB ohne

finanzielle Belastung für die Bank gewährt wurde. Insgesamt belief sich der

Verwaltungsauf-wand auf 118,5 Mio. Euro (Vorjahr: 117,0 Mio. Euro).

Alle aus dem Prozess des Beteiligungsverkaufs entstandenen Kosten erstattete

die Allianz Deutschland AG der OLB in voller Höhe. Dies ist der wesentliche

Grund für die Erhöhung des Saldos sonstiger betrieblicher Erträge und

Aufwendungen auf 9,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro).

Die Risikovorsorge ging nach den ersten sechs Monaten des Jahres zurück auf

12,3 Mio. Euro (Vorjahr: 19,3 Mio. Euro). Neben dem aktiven Management der

Kreditrisiken der Bank waren hierfür die anhaltend guten Rahmenbedingungen

für die wirtschaftliche Entwicklung der Kunden ursächlich. Der auf das

Schiffsportfolio entfallene Risikovorsorgeanteil reduzierte sich spürbar auf

5,3 Mio. Euro (Vorjahr: 8,4 Mio. Euro), hier wirkte sich auch der hohe Grad

an Bevorsorgung aus, den die OLB durch sorgfältige Zuführung in der

Vergangenheit bereits erreicht hat.

Im ersten Halbjahr 2017 entwickelten sich die Fondsanlagen der Bank positiv.

So erzielte die OLB aus ihren Wertpapieren der Liquiditätsreserve einen

Gewinn in Höhe von 4,8 Mio. Euro (Vorjahr: -8,9 Mio. Euro).

In Summe erwirtschaftete die Bank ein gegenüber Vorjahr deutlich

verbessertes Betriebser-gebnis in Höhe von 30,7 Mio. Euro (Vorjahr: 13,3

Mio. Euro).

Der Steueraufwand der OLB war im Vorjahr durch Sondereffekte spürbar

entlastet. Infolge der steuerlichen Nichtabziehbarkeit der Bankenabgabe und

der eingeschränkten steuerlichen Berücksichtigung von Pensionsaufwendungen

stieg die Steuerquote von rund 27 Prozent im Vorjahr auf mehr als 40 Prozent

an. Aus diesem Grund ging bei einem deutlich ausgebauten Vorsteuergewinn der

Halbjahresüberschuss nach Steuern leicht zurück auf

17,2 Mio. Euro (Vorjahr: 18,1 Mio. Euro).

Mit konsequenter Gewinnthesaurierung stärkt die OLB kontinuierlich ihre

Eigenkapitalbasis. Durch die Zuführung von 27,1 Mio. Euro aus dem

Bilanzgewinn des Vorjahres erhöhte sich die Kernkapitalquote per 30. Juni

2017 auf robuste 11,7 Prozent (31. Dezember 2016:

11,2 Prozent).

Insgesamt bestätigt die OLB ihre Prognose für das Gesamtjahr 2017: Die Bank

erwartet ge-genüber Vorjahr einen moderaten Rückgang des Ergebnisses vor

Steuern. Per 31. Dezember 2016 lag der Vorsteuergewinn bei 54,3 Mio. Euro.

Im Prozess des Verkaufs der OLB-Beteiligung durch die Allianz Deutschland AG

in Höhe von rund 90,2 Prozent des Grundkapitals der Bank hat die BKB

Beteiligungsholding AG als Biete-rin am 19. Juli 2017 die Angebotsunterlage

für das Übernahmeangebot veröffentlicht. Dieses Angebot ist ein freiwilliges

öffentliches Übernahmeangebot zum Erwerb aller OLB-Aktien. Es richtet sich

an sämtliche Aktionäre der OLB. Gemäß § 27 Abs. 1 des Wertpapiererwerbs- und

Übernahmegesetzes haben Vorstand und Aufsichtsrat der OLB hierzu am 28. Juli

2017 ihre gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht.

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.bkb-bank.com/de/olb/ und

https://www.olb.de/OLB/Investor-Relations/IR-Veroeffentlichungen/Uebernahmeangebot

HGB-Ergebnisgrößen

1.1. - 30.6. 1.1. - 30.6. Verände-

2017 2016 rung

Mio. Euro Mio. Euro %

Operative Erträge 147,3 155,0 -5,0

davon Zinsüberschuss 113,0 119,5 -5,4

davon Provisionsüberschuss 34,3 35,6 -3,7

Verwaltungsaufwand 118,5 117,0 1,3

Risikovorsorge im Kreditgeschäft 12,3 19,3 -36,3

Gewinn vor Steuern 29,1 24,9 16,9

Halbjahresüberschuss 17,2 18,1 -5,0

HGB-Stichtagsgrößen

30.6.2017 31.12.2016 Verände-

rung

Mio. Euro Mio. Euro % /

%-Pkte.

Bilanzsumme (in Mio. Euro) 14.127,8 14.108,0 0,1

Kernkapitalquote gemäß § 10 KWG 11,7 11,2 0,5

(in %)

Gesamtkapitalquote gemäß § 10 14,6 14,3 0,3

KWG (in %)

Die Oldenburgische Landesbank AG

Die OLB ist die größte private Regionalbank Deutschlands - gemessen an

Bilanzsumme, Mitarbeiterzahl und Filial-netz. Das Geschäftsgebiet erstreckt

sich zwischen Weser, Ems und Nordsee. Der dynamische Nordwesten: Seit 1869

ist die OLB hier zu Hause. Mit erfahrenen Betreuern für Firmenkunden,

Privatkunden und Freiberufler, spezialisierten Beratern beispielsweise für

die regional starke Landwirtschaft und Erneuerbare Energien oder auch im

Private Ban-king sowie gelebter gesellschaftlicher Verantwortung ist die OLB

für die Menschen und die Region da.

Sie finden uns auch unter www.olb.de und auf Facebook unter

www.facebook.com/olb.bank

Kontaktdaten:

Oldenburgische Landesbank AG

Unternehmenskommunikation

Stau 15/17

26122 Oldenburg

Telefon 0441 221-1413

Telefax 0441 221-2425

pressestelle@olb.de

Ihre Ansprechpartner:

Britta Silchmüller

Telefon 0441 221-1213

britta.silchmueller@olb.de

Timo Cyriacks

Telefon 0441 221-1781

timo.cyriacks@olb.de

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Internet: www.olb.de

ISIN: DE0008086000

WKN: 808600

Indizes: NISAX 20

Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Hamburg, Hannover;

Freiverkehr in Düsseldorf; Open Market in Frankfurt

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600799 11.08.2017

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@ dpa.de

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