Marsella Holdings S.à r.l., Kolummne

Marsella Holdings S.à r.l.: Einstweilige Verfügung

06.12.2016 - 08:13:23

Marsella Holdings S.à r.l.: Einstweilige Verfügung. Marsella Holdings S.à r.l.: Einstweilige Verfügung (News mit Zusatzmaterial)

DGAP-News: Marsella Holdings S.à r.l. / Schlagwort(e): Sonstiges

06.12.2016 / 08:11

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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WEITERGABE EINE VERLETZUNG DER RELEVANTEN RECHTLICHEN BESTIMMUNGEN

DARSTELLEN WÜRDE.

Bieterin:

Marsella Holdings S.à r.l.

14, rue Edward Steichen

L-2540 Luxemburg

eingetragen im luxemburgischen Handels- und Gesellschaftsregister unter

Nummer B 203.378

Zielgesellschaft:

Braas Monier Building Group S.A.

4, rue Lou Hemmer

L-1748 Senningerberg

Luxemburg

eingetragen im luxemburgischen Handels- und Gesellschaftsregister unter

Nummer B 148.558

ISIN: LU1075065190

New York/Frankfurt, 6. Dezember 2016 - Wie vom Verwaltungsrat (der

"Verwaltungsrat") der Braas Monier Building Group S.A. (die "Gesellschaft")

gestern Abend mitgeteilt, hat die Marsella Holdings S.à r.l., die Bieterin

für das derzeitige Angebot im Hinblick auf die Aktien der Gesellschaft, die

eine Tochtergesellschaft von Standard Industries ist (zusammen "Standard

Industries") eine einstweilige Verfügung durch das zuständige Luxemburger

Gericht erwirkt, welche die von der Gesellschaft geplante Ausgabe von neuen

Aktien ohne Gegenleistung an die Aktionäre ("Bonusaktien") untersagt. Die

Zustellung zum Erhalt der einstweiligen Verfügung, die vorsieht, dass die

Bedingungen der gerichtlichen Anordnung auf der Internetseite der

Gesellschaft zu veröffentlichen sind, wurde zusammen mit einem Brief von

Standard Industries an die Gesellschaft und den Verwaltungsrat übermittelt.

Die Gesellschaft sucht ihren einseitigen Versuch, den Angebotspreis zu

erhöhen, damit zu rechtfertigen, dass sie behauptet, dass die geplante

Ausgabe von Bonusaktien gemäß den Bedingungen des Angebots von Standard

Industries erlaubt sei. Eine solche Behauptung beruht jedoch auf der

unzutreffenden Annahme, dass eine Ausgabe von Aktien für einen angemessenen

Gegenwert, die in der Tat eine Kapitalerhöhung für die Gesellschaft

darstellen würde, gleichzusetzen sei mit der Ausgabe von Aktien ohne

jegliche Gegenleistung, die keinerlei zusätzlichen Wert für die

Gesellschaft schafft, wie dies bei den Bonusaktien der Fall ist.

Aufgrund dessen ist Standard Industries überzeugt, dass die angekündigten

Maßnahmen gegen rechtliche Verpflichtungen des Board verstoßen und

unzulässige Verteidigungsmaßnahmen darstellen:

- Eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln, die keinen Wert schafft

und ein rein buchhalterischer Vorgang ist, kann niemals zu einer

verpflichtenden Erhöhung der von Standard Industries zu finanzierenden

Gesamtgegenleistung führen.

- Es gibt keine "wundersame Geldvermehrung" zugunsten der Aktionäre durch

die Ausgabe von Bonusaktien ohne jegliche Gegenleistung.

- Gemäß ihren eigenen Verlautbarungen will die Gesellschaft die

Angebotsgegenleistung einseitig ändern. Das kann nicht richtig sein.

Nach allgemeinen Prinzipien aller Übernahmerechte, liegt es in der Hand

der Bieterin Standard Industries - und nur Standard Industries - über

eine Erhöhung der Angebotsgegenleistung zu entscheiden. Und das gilt

nicht nur für das Angebot von Standard Industries. Der Logik der

Gesellschaft zufolge könnte jede Gesellschaft, die Ziel eines

( freiwilligen oder unfreiwilligen ( Übernahmeangebots ist, einseitig

das Angebot der Bieterin, soweit sie nur will, erhöhen, indem sie zur

rechten Zeit "Bonusaktien" ausgibt. Das ist selbstverständlich nichts,

was unter dem anwendbaren Übernahmerecht erlaubt wäre.

- Das Angebot richtet sich ausschließlich an die Aktionäre der

Gesellschaft. Jede Form von Beeinträchtigung, wie durch die Ausgabe der

Gratisaktien, stellt einen rechtswidrigen Eingriff in die

ausschließlich zwischen Standard Industries und den Aktionären der

Gesellschaft bestehenden vertraglichen Beziehungen dar.

- Mit der Angebotsbedingung von Kapitalerhöhungen von 10% oder mehr des

Grundkapitals hat Standard Industries eine Grenze gesagt, ab der das

Angebot automatisch wegfallen würde. Das bedeutet aber in keiner Weise,

dass Standard Industries auf irgendwelche Rechte verzichtet hätte, die

ihr nach Recht und Gesetz bei Kapitalerhöhungen aus

Gesellschaftsmitteln, die keinerlei zusätzlichen Wert für die

Gesellschaft und ihre Aktionäre schaffen, zustehen. Dies wird besonders

deutlich in Bezug auf die jetzigen Maßnahmen der Gesellschaft, die

keinem Unternehmenszweck in irgendeiner Weise dienen und ausschließlich

darauf ausgerichtet sind, das Angebot zu erschweren.

Seit Ankündigung ihres Angebots im September hat Standard Industries an der

unwidersprochenen Logik einer Transaktion mit der Gesellschaft

festgehalten. Eine Verbindung mit Standard Industries würde eine stärkere

Gesellschaft schaffen, die besser in der Lage ist, in das Geschäft und ihre

Mitarbeiter zu investieren, und besser aufgestellt ist, um die sich

verändernden Kundenwünsche zu bedienen. Während unsere Absichten im

Hinblick auf die Gesellschaft und den Verwaltungsrat unverändert freundlich

bleiben, sieht sich Standard Industries nach dem jüngsten feindlichen

Auftreten des Verwaltungsrats gegenüber den eigenen Aktionären sowie der

offenkundigen Missachtung von rechtlichen Vorgaben gezwungen, alle

erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Rechte sowie die Rechte

aller Stakeholder zu schützen.

Wichtige Information:

Diese Bekanntmachung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt

weder eine Aufforderung zum Verkauf noch ein Angebot zum Kauf von

Wertpapieren der Gesellschaft dar. Die endgültigen Bedingungen und weitere

das öffentliche Übernahmeangebot betreffende Bestimmungen sind in der

Angebotsunterlage enthalten, deren Veröffentlichung durch die Bundesanstalt

für Finanzdienstleistungsaufsicht gestattet wurde und die Standard

Industries im Internet unter http://www.standardindustriesoffer.com

veröffentlicht hat . Investoren und Inhabern von Wertpapieren der

Gesellschaft wird dringend empfohlen, die Angebotsunterlage sowie alle

sonstigen im Zusammenhang mit dem öffentlichen Übernahmeangebot stehenden

Bekanntmachungen zu lesen, sobald diese bekannt gemacht worden sind, da sie

wichtige Informationen enthalten oder enthalten werden.

Das Angebot wird auf Basis der anwendbaren Bestimmungen des deutschen

Rechts, insbesondere des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG),

und, sofern und soweit diese anwendbar sind, des Rechts des Großherzogtums

Luxemburg durchgeführt sowie der anwendbaren Wertpapiergesetze der

Vereinigten Staaten von Amerika gemacht. Das Angebot wird nicht nach den

rechtlichen Vorgaben anderer Rechtsordnungen als der Bundesrepublik

Deutschlands, des Großherzogtums Luxemburg oder der Vereinigten Staaten von

Amerika durchgeführt. Dementsprechend wurden keine Bekanntmachungen,

Anmeldungen, Zulassungen oder Genehmigungen für das Angebot außerhalb der

Bundesrepublik Deutschland eingereicht, veranlasst oder gewährt. Investoren

und Inhaber von Wertpapieren der Gesellschaft können nicht darauf

vertrauen, durch die Anlegerschutzvorschriften irgendeiner anderen

Rechtsordnung als der Bundesrepublik Deutschlands oder des Großherzogtums

Luxemburgs, sofern und soweit diese anwendbar sind, geschützt zu werden.

Vorbehaltlich der in der Angebotsunterlage beschriebenen Ausnahmen sowie

gegebenenfalls von den jeweiligen Aufsichtsbehörden zu erteilenden

Ausnahmegenehmigungen wird weder mittelbar noch unmittelbar ein

Übernahmeangebot in jenen Rechtsordnungen unterbreitet werden, in der dies

einen Verstoß gegen das jeweilige nationale Recht darstellen würde.

Standard Industries behält sich das Recht vor, soweit gesetzlich zulässig,

unmittelbar oder mittelbar weitere Aktien der Gesellschaft außerhalb des

Angebots börslich oder außerbörslich zu erwerben. Finden solche Erwerbe

statt, werden Angaben über diese Erwerbe unter Mitteilung der Anzahl der

erworbenen oder zu erwerbenden Aktien der Gesellschaft und der gezahlten

oder vereinbarten Gegenleistung unverzüglich veröffentlicht.

Soweit in diesem Dokument zukunftsgerichtete Aussagen enthalten sind,

stellen diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "werden",

"erwarten", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "anstreben", "davon

ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet. Diese Aussagen bringen

Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen von

Standard Industries und der mit ihr gemeinsam handelnden Personen zum

Ausdruck. Die zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtigen

Planungen, Schätzungen und Prognosen, welche Standard Industries und die

mit ihr gemeinsam handelnden Personen nach bestem Wissen vorgenommen haben,

treffen aber keine Aussage über ihre zukünftige Richtigkeit.

Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die

meist nur schwer vorherzusagen sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich

von Standard Industries oder der mit ihr gemeinsam handelnden Personen

liegen. Diese Erwartungen und die zukunftsgerichteten Aussagen könnten sich

als unzutreffend erweisen und die tatsächlichen Entwicklungen können

erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Standard Industries

und die mit ihr gemeinsam handelnden Personen übernehmen keine Pflicht, die

zukunftsgerichteten Aussagen hinsichtlich tatsächlicher Entwicklungen oder

Ereignisse, Rahmenbedingungen, Annahmen oder sonstiger Faktoren zu

aktualisieren.

Luxemburg, den 6. Dezember 2016

Marsella Holdings S.à r.l.

Über Standard Industries

Standard Industries ist eine global agierende, diversifizierte

Holdinggesellschaft im Privatbesitz mit Beteiligungen in den Bereichen

Baustoffe und Zuschlagstoffe sowie zugehörigen Investmentgeschäften, die in

börsennotierte Unternehmen und Immobilien investieren. Standard Industries

wurde 1886 gegründet und beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiter in über 80

Ländern. Tochtergesellschaften sind: GAF, ein führender Hersteller von

Dachbaustoffen in Nordamerika; Icopal, ein führendes europäisches

Unternehmen im Bereich Dachbaustoffe für Gewerbeimmobilien; SGI, ein

führender Zuschlagstoffehersteller und Bergbaukonzern, der die

nordamerikanische Bauindustrie mit Spezialprodukten versorgt; und Siplast,

ein Anbieter hochwertiger modifizierter Bitumenmembranen und flüssig

aufgebrachter Dachabdichtungen.

Pressekontakt:

Europäische Medien:

Claudia Kosser

Hering Schuppener Consulting

Tel.: +49.69.9218 7458

ckosser@heringschuppener.com

US-Medien:

Melisa Tezanos

Head of Communications

Standard Industries, Inc.

Mobil: +1.917.225.5786

MTezanos@standardindustries.com

Zusatzmaterial zur Meldung:

Dokument: http://n.eqs.com/c/fncls.ssp?u=JVXUEPWSTO

Dokumenttitel: Letter

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Medienarchiv unter http://www.dgap.de

527015 06.12.2016

@ dpa.de

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