Gläubigerausschuss Magellan Maritime Services, Unternehmensmitteilungen

Insolvenz Magellan Maritime Services GmbH: Magellan auf dem Weg in

16.12.2016 - 17:06:25

Gläubigerausschuss Magellan Maritime Services / Insolvenz Magellan ...

sicheren Hafen

Hamburg - Der Schrecken war groß, als die Magellan Maritime

Services GmbH im Mai 2016 Insolvenz beantragt hat. Die knapp 9000

Anleger fürchteten um ihr Geld. Mit einer Containerflotte von 113.255

Containern mit einer Kapazität von 183.270 TEU ist Magellan zu einer

der weltweit zehn größten Containerleasing- und Handelsgesellschaften

aufgestiegen.

Nach dem Insolvenzantrag ist es dem vom Amtsgericht Hamburg

eingesetzten Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Peter-Alexander

Borchardt von Reimer Rechtsanwälte, gelungen, den Geschäftsbetrieb zu

sichern. Borchardt konnte dabei auch auf die Hilfe des fachkundig

besetzten Gläubigerausschusses setzen, in dem auch Anlegervertreter,

Vertreter der Lieferanten und Arbeitnehmer vertreten sind.

In dem schwierigen Umfeld konnten nach Eröffnung des

Insolvenzverfahrens bereits Nachvermietungen für rund 9000 TEU von

dem Unternehmen vorgenommen werden. Die Quote der vermieteten

Container liegt damit derzeit bei mehr als 95 Prozent.

Nach der Sicherung des operativen Geschäftes haben sich

Insolvenzverwalter und Gläubigerausschuss der Klärung der

maßgeblichen rechtlichen Problemlagen gewidmet. Unter den Anlegern

war Unsicherheit eingetreten, weil der Insolvenzverwalter die

Eigentumsrechte der Anleger bezweifelt hatte und zahlreiche

rechtliche Fragen der Veräußerung und zu gegebenenfalls bestehenden

Drittrechten an den Containern noch offen waren.

Der Gläubigerausschuss und der Insolvenzverwalter haben jetzt

gemeinsam ein Gutachten zu diesen Fragen eingeholt. Dieses Gutachten

des Insolvenzexperten Prof. Dr. Christoph Thole vom Institut für

Internationales und Europäisches Insolvenzrecht an der Universität zu

Köln liegt jetzt vor.

Demnach steht fest, dass der Insolvenzverwalter berechtigt ist,

die Container und auch das Unternehmen im Rahmen der Insolvenz zu

verwerten. Die Anleger der Direktinvestments haben an dem

Verkaufspreis der Container jedoch ein Absonderungsrecht. Sie können

nach Abzug der Inventarbeträge mit der Auszahlung des anteiligen

Verkaufspreises rechnen. "Dies ist ein zutreffendes und für die

Anleger wirtschaftlich vorteilhaftes Ergebnis, da diese nicht

befürchten müssen, ihre Container selbst am jeweiligen Standort

abholen zu müssen. Sie werden stattdessen an dem Veräußerungspreis

beteiligt, welcher sich durch die Möglichkeit einer ganzheitlichen

Unternehmensveräußerung auch positiv auf die Insolvenzquote

auswirkt", so der Sprecher des Gläubigerausschusses, Rechtsanwalt

Jörn Weitzmann von der Kanzlei Kilger & Fülleborn.

Derzeit führt der Insolvenzverwalter mit Unterstützung des

Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG im Rahmen eines M&A-Prozesses

Gespräche mit Übernahmeinteressenten für Magellan. Dabei werden alle

Optionen berücksichtigt. Nicht ausgeschlossen ist, dass den

Insolvenzgläubigern schon im Frühjahr ein Ergebnis für die weitere

Abwicklung präsentiert werden kann.

OTS: Gläubigerausschuss Magellan Maritime Services

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Pressekontakt:

Rechtsanwalt Jörn Weitzmann

Sprecher des Gläubigerauschusses der Magellan Maritime Services GmbH

Tel.: (040) 460 79 70

E-Mail: j.weitzmann@kilger-law.de

@ dpa.de

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