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Fraport Greece übernimmt Betrieb von 14 griechischen Flughäfen

11.04.2017 - 16:32:24

Fraport AG / Fraport Greece übernimmt Betrieb von 14 griechischen Flughäfen

Frankfurt -

Konzession mit 40-jähriger Laufzeit in Kraft getreten /

Konzessionsgebühr von 1,234 Milliarden Euro an griechischen Staat

überwiesen / Weitere rund 400 Millionen Euro für Modernisierung und

Ausbau der Flughafeninfrastruktur bis 2021 geplant / Schwerpunkt auf

Prozessoptimierung und Steigerung der Aufenthaltsqualität / Schulte:

"Bisher größte Erweiterung im internationalen Beteiligungs-Portfolio

des Konzerns"

Fraport Greece (ein Tochterunternehmen der Fraport AG, an dem die

griechische Copelouzos Group mit 26,6 Prozent beteiligt ist) hat

heute offiziell den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen

übernommen. Mit Inkrafttreten der Konzession, die auf einen Zeitraum

von 40 Jahren angelegt ist, übernimmt Fraport Greece die

Verantwortung für das Management und die Weiterentwicklung der 14

griechischen Flughäfen, die sich sowohl auf dem Festland als auch auf

den besonders bei Urlaubern beliebten griechischen Inseln befinden.

Damit einher gehen umfassende Investitionen in die

Verkehrsinfrastruktur des Landes, von der insbesondere die für

Griechenland wichtige Tourismusbranche profitieren wird. So hat die

Fraport AG heute auch die vorgesehene Konzessionsgebühr in Höhe von

1,234 Milliarden Euro an den staatlichen griechischen

Privatisierungsfonds HRADF (Hellenic Republic Asset Development Fund)

überwiesen - der bislang höchste Betrag, der im Rahmen einer

Konzessionsvergabe beim griechischen Privatisierungsfonds eingegangen

ist. Neben diesem Einmalbetrag wird Fraport Greece jährlich eine

feste Konzessionsabgabe in Höhe von 22,9 Millionen Euro an den

griechischen Staat entrichten sowie einen variablen Betrag in Höhe

von 28,5 Prozent des jährlich erwirtschafteten operativen Gewinns

(EBITDA). Alle 14 Flughäfen bleiben Eigentum des griechischen

Staates.

Der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte,

zeigte sich zufrieden über die erfolgreiche Übergabe der 14

griechischen Flughäfen: "Seitdem wir im Jahr 2014 als bevorzugter

Bieter für die Konzession der griechischen Regionalflughäfen

ausgewählt wurden, haben wir uns mit großem und konsequentem

Engagement für dieses zukunftsweisende Projekt eingesetzt. Wir

glauben an Griechenland und an sein Potenzial als eines der weltweit

attraktivsten Reiseländer. Fraport Greece möchte das Reiseerlebnis

der Gäste aus aller Welt kontinuierlich verbessern und wird hierfür

an allen 14 Flughafen-Standorten die Infrastruktur modernisieren und

ausbauen, Prozesse optimieren sowie geeignete Service- und

Shopping-Angebote schaffen. Für Griechenland und seine Bevölkerung

ist heute ein großer Tag! Und auch für uns ist der heutige Tag von

großer Bedeutung, vollziehen wir mit Fraport Greece doch die bisher

größte Erweiterung unseres Flughafen-Portfolios und setzen einen

wichtigen Meilenstein beim Ausbau unseres internationalen

Beteiligungsgeschäfts."

Die Fraport AG erwirtschaftet derzeit mehr als 20 Prozent ihres

Jahresumsatzes über ihr internationales Flughafen- und

Beteiligungsportfolio, das der Konzern in einem Geschäftsbereich

"External Activities & Services" gebündelt hat. Das Inkrafttreten der

Konzession an den griechischen Flughäfen bedeutet für den

Fraport-Konzern eine erhebliche Ausweitung seines weltweiten

Beteiligungsgeschäfts. Gleichzeitig stärkt der Konzern damit seine

internationale Präsenz und macht sich unabhängiger von Entwicklungen

in einzelnen Regionen oder Märkten.

Das Passagiervolumen an den 14 griechischen Flughäfen belief sich

im Jahr 2016 auf zusammen 25,3 Millionen Fluggäste, ein Plus von neun

Prozent gegenüber dem Vorjahr. Fraport Greece wird in den nächsten

vier Jahrzehnten für den operativen Betrieb, das Management und die

Weiterentwicklung der Flughäfen verantwortlich sein, und zwar sowohl

im Hinblick auf den Aviation- als auch den Non-Aviation-Bereich. Drei

der Flughäfen liegen auf dem griechischen Festland, nämlich die

Flughäfen von Aktio, Kavala und Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt

Griechenlands. Die anderen elf Flughäfen befinden sich jeweils auf

griechischen Inseln: Kerkyra auf Korfu, Chania auf Kreta, Mytilini

auf Lesbos sowie die Insel-Flughäfen von Kefalonia, Kos, Mykonos,

Rhodos, Samos, Santorini, Skiathos und Zakynthos.

Auch Fraport-Greece-Geschäftsführer Alexander Zinell hob die

Bedeutung der nun in Kraft getretenen Konzession hervor: "Heute

beginnt eine neue Ära für die 14 griechischen Regionalflughäfen. Wir

haben mit Fraport Greece innerhalb von nur zwölf Monaten eine

Flughafenbetreibergesellschaft ersten Ranges ins Leben gerufen.

Unsere mehr als 500 hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

arbeiten mit großem Engagement daran, alle 14 Flughäfen fit für die

Zukunft zu machen. Dabei werden wir uns an den Bedürfnissen der

Passagiere und Airlines orientieren und sicherstellen, dass alle

Beteiligten einen Mehrwert davon haben. Die 14 Festland- und

Insel-Flughäfen werden ein Wachstumskatalysator für die griechische

Tourismusindustrie und andere Wirtschaftszweige des Landes sein. Die

Erfahrung zeigt, dass sich gut gemanagte Flughäfen als wahre

Wirtschaftsmotoren in ihren jeweiligen Regionen erweisen können.

Ausdrücklich bedanken möchte ich mich für die hervorragende

Unterstützung, die wir im ganzen Land erfahren haben. Nun freuen wir

uns gemeinsam auf die vor uns liegenden Herausforderungen und

Chancen."

In den Konzessionsverträgen verpflichtet sich Fraport Greece, für

die kommenden 48 Monate rund 400 Millionen Euro in die Modernisierung

und den Ausbau der Flughafeninfrastruktur an den jeweiligen

Standorten zu investieren. Die ersten wichtigen Schritte in diese

Richtung sind bereits getan: So beauftrage Fraport Greece unlängst

das griechische Bauunternehmen Intrakat mit der Neugestaltung,

Erweiterung und dem Neubau von Anlagen an allen 14 Standorten. Dabei

sollen an fünf Airports neue Terminalgebäude errichtet werden.

Weitere Investitionen sollen in den Folgejahren für

Instandhaltungsmaßnahmen sowie für einen nachfrageorientierten Ausbau

einzelner Flughäfen getätigt werden.

Für die langfristige Finanzierung des Gesamtprojekts zum Betrieb

der 14 griechischen Flughäfen werden von einem Konsortium führender

Finanz- und Kreditinstitute rund 1 Milliarde Euro bereitgestellt.

Davon sollen etwa 280,4 Millionen Euro in die Finanzierung von

Bauvorhaben an den 14 Flughäfen fließen, während 688 Millionen Euro

für die einmalige Konzessionsgebühr an den HRADF-Fonds verwendet

werden. Das Eigenkapital von Fraport Greece wurde unlängst auf 650

Millionen Euro erhöht.

Weitere Informationen über die Fraport AG finden Sie hier:

http://ots.de/KilSr

OTS: Fraport AG

newsroom: http://www.presseportal.de/nr/31522

newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_31522.rss2

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Pressekontakt:

Fraport AG

Robert Payne

Unternehmenskommunikation

Pressestelle

60547 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 690-78547

r.payne@fraport.de

www.fraport.de

- Querverweis: Hintergrundinformationen liegen in der digitalen

Pressemappe zum Download vor und sind unter

http://www.presseportal.de/pm/31522/3611057 abrufbar -

@ dpa.de

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