Union Investment, Kolummne

Deutsche Sparer starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr

06.12.2016 - 10:16:25

Deutsche Sparer starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Deutsche Sparer starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr

DGAP-News: Union Investment / Schlagwort(e): Studie

06.12.2016 / 10:15

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Anlegerbarometer: Deutsche Sparer starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr

- Gut jeder zweite Anleger überprüft seine Geldanlagen zum Jahresende

- Investmentfonds sind so beliebt wie seit sechs Jahren nicht mehr

- Ratierliches Sparen liegt im Trend

Frankfurt, 6. Dezember 2016 - Neues Jahr, neues Glück: Gute Vorsätze sind

beliebt bei den Deutschen. Ganz vorn liegen dabei Vorsätze zum Thema

Gesundheit mit Aspekten wie Ernährung, Sport oder Rauchen. Das Thema

Geldanlage und Finanzen hingegen spielt eine untergeordnete Rolle: Nur

jeder Vierte hat sich hier etwas vorgenommen. Dennoch stellt etwas mehr als

die Hälfte der Befragten ihre Geldanlagen zum Jahresende auf den Prüfstand.

Es zeigt sich, dass Sparer mit herkömmlichen Zinsprodukten immer stärker

unter dem Niedrigzinsumfeld zu leiden haben, was Investmentfonds so

attraktiv macht wie lange nicht. Dies sind Ergebnisse aus dem aktuellen

Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung

deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Viele Deutsche haben bereits gute

Vorsätze fürs neue Jahr gefasst: 58 Prozent der Befragten geben an, dass

sie sich im Bereich Gesundheit Ziele gesetzt haben. Auf Platz zwei kommen

Vorsätze für die Familie: Hier hat sich jeder Zweite etwas vorgenommen,

gefolgt von den guten Vorhaben im Beruf (41 Prozent) und im Bereich

Geldanlagen und Finanzen (24 Prozent). "Bei den Vorsätzen für das kommende

Jahr denken die meisten Menschen zuerst an das eigene Wohlbefinden. Dabei

können sie mit kleinen Stellschrauben gerade beim Thema Geldanlage und

Finanzen einiges optimieren", sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union

Investment. Immerhin gibt über die Hälfte an (53 Prozent), sich mit ihren

Geldanlagen zum Jahresende verstärkt auseinanderzusetzen. Von denjenigen,

die ihr Vermögen zum Jahresende genauer unter die Lupe nehmen, achten knapp

zwei Drittel (63 Prozent) darauf, dass sie möglichst alle staatlichen

Zuschüsse und Steuervergünstigungen mitnehmen. 41 Prozent der Sparer ziehen

deshalb beim Vermögenscheck ihren Bankberater zu Rate. 59 Prozent dagegen

machen ihn auf eigene Faust.

Investmentfonds sind so beliebt wie seit sechs Jahren nicht mehr

Dabei wird den Menschen offensichtlich klar, dass sich mit Zinsprodukten

derzeit kaum noch Geld verdienen lässt: Rund die Hälfte der Anleger (49

Prozent), die über ein Fest- beziehungsweise Termingeld verfügen, bekommen

weniger als ein Prozent Zinsen. Knapp ein Viertel (23 Prozent) verzeichnet

einen Ertrag von ein bis zwei Prozent. Damit ist der Leidensdruck

mittlerweile so hoch, dass die Deutschen nach Alternativen Ausschau halten:

39 Prozent stufen Investmentfonds als attraktive Geldanlage ein, neun

Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. 42 Prozent und damit so viele wie nie

zuvor halten es sogar für sinnvoll, zumindest einen kleinen Teil ihres

Geldes in chancenreichere Anlageformen wie Aktien oder Investmentfonds

anzulegen. Allerdings geben auch 46 Prozent der Sparer an, dass sie

Anlageformen bevorzugen, die sie schon einmal genutzt haben. Hier zeigt

sich die Schwierigkeit: "Anleger trauen chancenorientierten Anlageformen

durchaus etwas zu, aber sie scheuen vor einem Investment, weil ihnen

Erfahrungswerte fehlen," kommentiert Gay das Ergebnis der Studie.

Investmentfonds gelten als Allrounder

Die Deutschen halten Investmentfonds nicht nur unter Renditeaspekten für

attraktiv. Anders als die anderen Geldanlagen, die meist nur für ein oder

zwei Sparziele in Frage kommen, gelten Investmentfonds aus Sicht vieler

Anleger als Allrounder, die sich für unterschiedliche Sparzwecke verwenden

lassen. Auf Investmentfondslösungen setzen die Befragten unter anderem

wenn es um den "langfristigen Vermögensaufbau", die "Nutzung der Chancen an

den Kapitalmärkten", das "Sparen für Kinder und Familie" sowie die

"Private Altersvorsorge" geht. Insbesondere beim langfristigen

Vermögensaufbau sehen Anleger Investmentfonds mit 22 Prozent Zustimmung als

zweitbeste Anlageform, nur knapp hinter Aktien mit 26 Prozent. Beim Sparen

für Kinder und Familie liegt das Sparbuch mit 28 Prozent weiterhin auf

Platz eins. Investmentfonds kommen aber mit 17 Prozent gleich dahinter. Der

Bereich Altersvorsorge wird trotz der schwierigen Ausgangslage im

Niedrigzinsumfeld noch immer von der Kapitallebensversicherung dominiert:

38 Prozent sehen in ihr die beste Anlageform, um ihr Sparziel

Altersvorsorge zu erreichen. Investmentfonds und Aktien liegen bereits mit

jeweils 17 Prozent auf Platz zwei, vor dem Sparbuch (9 Prozent) und

Bausparvertrag (7 Prozent).

Ratierliches Sparen liegt im Trend

Sparpläne stehen bei den Anlegern zurzeit hoch im Kurs: 86 Prozent der

Befragten geben an, dass sie sich einen Sparplan mit 50 Euro Beitrag im

Monat leisten könnten. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) hält Sparpläne für

attraktiv, weil sie sich bereits mit kleinen Beträgen besparen lassen. "Die

Voraussetzungen für den Einstieg in Fondssparpläne können nicht besser

sein. Die Zurückhaltung der Anleger bei chancenorientierten Anlageformen

ist zumeist unbegründet. Denn ein Fondssparplan gehört zu den einfachsten

Lösungen für Sparer, der es ermöglicht, sie langsam mit höher rentierlichen

Investments vertraut zu machen", sagt Gay. Von den Ertragschancen müssen

die Deutschen dabei nicht erst überzeugt werden: 88 Prozent glauben, dass

sich mit einem Fondssparplan höhere Erträge erzielen lassen als

beispielsweise mit dem Sparen auf einem Sparbuch.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von

Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500

Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die

mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das vierte Quartal erhob Forsa die

Daten vom 2. bis 10. November 2016. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu

100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen

Befragten an.

Bei Rückfragen:

Pressestelle, Sandra Lorke * Tel.: (0 69) 25 67 - 26 41 * Mail:

sandra.lorke@union-investment.de

Union Asset Management Holding AG, Weißfrauenstraße 7, 60311 Frankfurt am

Main

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