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DEG: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2016

11.04.2017 - 10:53:24

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Köln -

- Bilanzgewinn von rund 100 Mio. EUR stärkt Eigenkapital

- Gutes Ergebnis steigert Förderpotenzial

- Finanzierungen erreichen 600.000 KMU

Die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH,

ein Tochterunternehmen der KfW Bankengruppe, legt für das

Geschäftsjahr 2016 eine erfolgreiche Bilanz vor. Sie sagte rund 1,6

Mrd. EUR Finanzierungen für Unternehmen in Entwicklungs- und

Schwellenländern zu (2015: 1,1 Mrd. EUR). Das Portfolio wuchs auf 8,6

Mrd. EUR. Dabei erwirtschaftete sie erneut ein sehr positives

Ergebnis. So belief sich das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge auf

259,2 Mio. EUR (2015: 244,8 Mio. EUR). Dazu trugen insbesondere

Dividendenerträge bei sowie Erträge aus Veräußerungen wie etwa der

Verkauf der DEG-Anteile an der kenianischen I&M Bank, an der sich die

DEG 2007 beteiligte und die sich sehr erfolgreich entwickelt hat. Um

dem wirtschaftlichen Umfeld Rechnung zu tragen, wurden der

Risikovorsorge netto 136,8 Mio. EUR zugeführt (2015: 127,9 Mio. EUR).

Der Jahresüberschuss vor Steuern steigerte sich auf 111,3 Mio. EUR

(2015: 101,3 Mio. EUR) und der Bilanzgewinn auf 99,8 Mio. EUR (2015:

86,5 Mio. EUR).

"Unser Engagement ermöglicht betriebswirtschaftlich und

entwicklungspolitisch erfolgreiche Investitionen. Sie schaffen

qualifizierte Arbeitsplätze und Perspektiven für die Menschen vor

Ort", sagte Bruno Wenn, Sprecher der DEG-Geschäftsführung. Mit dem

DEG-Neugeschäft 2016 können unternehmerische Investitionen mit einem

Volumen von insgesamt 6,6 Mrd. EUR realisiert werden (2015: 5,7 Mrd.

EUR).

Ihren Bilanzgewinn wird die DEG wie in den Vorjahren den

Gewinnrücklagen zuführen, um das Eigenkapital und damit ihr

Förderpotenzial weiter zu stärken. Mit einer Eigenkapitalquote von

41,0 Prozent verfügt sie weiterhin über eine angemessene

Risikotragfähigkeit.

Kleine und mittelständische Unternehmen als Motor für Entwicklung

zu finanzieren, ist ein zentrales Anliegen der DEG. "Eine aktuelle

Auswertung zeigt, dass wir rund 600.000 kleine und mittlere

Unternehmen erreichen, weit über die Hälfte davon in Afrika. So

entstehen Einkommen und Beschäftigung", betonte DEG-Geschäftsführer

Wenn.

Gute und faire Beschäftigung ist auch eine der fünf

Wirkungskategorien des neuen Bewertungs- und Steuerungsinstruments

"Development Effectiveness Rating (DERa)", das die DEG zum 1. Januar

2017 eingeführt hat. Es erfasst, welche Beiträge DEG-Kunden zu

Entwicklung leisten und zeigt die Veränderungen, die mit der

Investition durch die DEG entstehen. Die weiteren, an den globalen

Nachhaltigkeitszielen (SDG) orientierten Kategorien sind lokales

Einkommen, Entwicklung von Märkten und Sektoren, umweltverträgliches

Wirtschaften und Nutzen für lokale Gemeinden.

Für 2017 erwartet die DEG in einem von wirtschaftlicher Dynamik in

Entwicklungsländern und von globalen Unsicherheiten geprägten

Marktumfeld ein Neugeschäftsvolumen von 1,6 Mrd. EUR.

Weitere Informationen zum Jahresabschluss 2016 finden Sie unter

www.deginvest.de.

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