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Citi-Investmentbarometer / Aktien-Optimismus lässt nach

11.04.2017 - 13:00:24

Citi / Citi-Investmentbarometer / Aktien-Optimismus lässt nach

Frankfurt -

In der aktuellen Erhebung des Citi-Investmentbarometers hat sich

der Aktien-Optimismus der Befragten auf kurze Sicht spürbar

eingetrübt: Nur noch 38,6 % erwarten in den nächsten drei Monaten

steigende Aktiennotierungen, im Vorquartal waren es noch 57,2 %.

Mittelfristig sind die Befragten Aktien gegenüber zwar positiver

eingestellt: Für die nächsten zwölf Monate rechnet die Mehrheit (53,2

%) mit steigenden Aktienkursen. Dennoch ist dies der niedrigste Wert

seit dem dritten Quartal 2012.

Auch die Erwartungen zu den Rohölkursen (Brent) haben beträchtlich

nachgelassen: Auf drei Monate gesehen, rechnen nur noch 28,6 % der

Befragten mit steigenden Notierungen - im Quartal zuvor waren es noch

rund doppelt so viele Umfrageteilnehmer (57,5 %). Damit geht die

Mehrheit der Befragten (48,1 %) derzeit von stagnierenden Ölpreisen

aus; 23,3 % erwarten sinkende Preise (Q4 2016: 34,0 % bzw. 8,5 %).

Diese Tendenz zeigt sich - etwas schwächer ausgeprägt - auch bei den

Erwartungen für die nächsten zwölf Monate: Nur noch 41,7 % gehen

mittelfristig von steigenden Rohölkursen aus (Q4 2016: 52,7 %). Mit

einer Seitwärtsentwicklung rechnen 44,0 % der Befragten und 14,3 %

mit sinkenden Kursen (Q4 2016: 37,6 % bzw. 9,7 %).

Das Gesamt-Sentiment, das die Einschätzungen zu Aktien, Zinssatz,

Öl sowie Gold aggregiert und Werte von -100 bis +100 Punkten

einnehmen kann, liegt im ersten Quartal bei +26 Punkten. Damit weist

es einen deutlich geringeren Wert auf als noch im Quartal zuvor (+36

Punkte).

Dirk Heß, Co-Leiter europäischer Warrants- und Zertifikatevertrieb

bei Citi: "Die auf kurze Sicht nachlassende Aktien-Euphorie könnte

auf eine gewisse Vorsicht der Anleger zurückzuführen sein,

hervorgerufen durch hohe Indexstände sowie politische Unsicherheiten

in der EU und den USA. Die rückläufigen Erwartungen zum Rohöl dürften

hingegen den jüngsten Daten zu deutlich gestiegenen US-Lagerbeständen

geschuldet sein und zeugen von einem schwindenden Vertrauen der

Anleger in die Wirkung der Opec-Produktionskürzungen auf die

Lagerbestände und den Ölpreis."

OTS: Citi

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Jan Karpinski

Kerl & Cie Kommunikationsberatung

Telefon: +49 69 8700 215 12

E-Mail: j.karpinski@kerlundcie.de

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