Roland Berger, Unternehmensmitteilungen

Blockchain in der Finanzdienstleistungsbranche birgt großes Potenzial

27.03.2017 - 09:05:24

Roland Berger / Blockchain in der Finanzdienstleistungsbranche birgt ...

- breite Anwendung in drei bis fünf Jahren

München -

- Roland Berger-Studie: Durch Blockchain werden schnell neue

Geschäftsmodelle entstehen

- Die Technologie hilft Finanzdienstleistern, Kosten zu sparen

- Breite Marktreife voraussichtlich in drei bis fünf Jahren

- erste Anwendungen sind schon auf dem Markt

- Banken und Versicherungen sollten sich schrittweise auf

Blockchain und daraus entstehende Möglichkeiten vorbereiten

Blockchain, die innovative Technologie, die als Rückgrat der

digitalen Währung Bitcoin entstanden ist, wird in den kommenden

Jahren verstärkt Einzug in die Finanzbrache halten und die digitale

Transformation der Geschäftsmodelle zusätzlich verstärken. Denn durch

Blockchain erhalten viele Nutzer Transaktionsmöglichkeiten mit

Netzwerken, in denen sie Informationen austauschen und Geschäfte

abwickeln können. Finanztransaktionen, die bislang über Intermediäre

liefen, können künftig direkt zwischen den Beteiligten abgewickelt

werden. Das World Economic Forum geht davon aus, dass bis 2025

insgesamt 10 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts mithilfe

dieser Technologie abgewickelt wird.

"Blockchain wird die Art, wie weltweit Geschäfte gemacht werden,

verändern", prognostiziert Wolfgang Hach, Partner von Roland Berger.

"Die Technologie und ihre breiten Einsatzmöglichkeiten erlauben es,

etwa bei Handelstransaktionen oder Vertragsabschlüssen auf

vermittelnde Institutionen oder Treuhänder zu verzichten. Dadurch

können Finanzinstitute Kosten sparen und neue Geschäftsmodelle

entwickeln." In der neuen Studie "Enabling decentralized, digital and

trusted transactions - Why blockchain will transform the financial

services industry" analysieren die Roland Berger-Experten Chancen und

Risiken der Blockchain-Technologie.

Blockchain: dezentrale Transaktionen und Kosteneinsparungen Die

Blockchain-Technologie nutzt eine Vielzahl vernetzter Teilnehmer, um

den Verlauf von Transaktionen lückenlos, sicher und rückverfolgbar

dezentral abzuspeichern. Außerdem ist die Anwendung automatisierter

Vertragsabwicklungen (Smart Contracts) möglich. "Gerade in der

Finanzbranche mit ihren großen Datenmengen, zahlreichen Intermediären

und Dienstleistungen, die abgesichert und verifiziert werden müssen,

ergeben sich für Blockchain viele Anwendungsmöglichkeiten", erklärt

Roland Berger-Partner Sebastian Steger.

Durch den Einsatz dieser Technologie kann die Finanzindustrie

zudem erheblich Kosten sparen - nicht nur durch den Verzicht auf

verschiedene Intermediäre, sondern auch durch die hohe

Automatisierung der Prozesse.

Spannende Chancen für die Finanzindustrie: kundenzentrierte

Geschäftsmodelle, neue Produktangebote

Hinzu kommt die Möglichkeit, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

"Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob Finanzdienstleister ihr

eigenes Geschäft kannibalisieren, wenn sie Transaktionen über

Blockchain anbieten", erklärt Hach. "Doch mit dieser Technologie

können Finanzdienstleister zum Beispiel auch weltweit neue Kunden

gewinnen, die bislang keine Bankkonten oder Versicherungen hatten."

Außerdem bietet die Technologie hohe Sicherheitsstandards. Und

schließlich sind Blockchain-Transaktionen schneller als traditionelle

Vertragsabschlüsse und Transfers. Dadurch können Finanzdienstleister

zusätzliche Kunden gewinnen und neues Geschäft generieren.

Zum Beispiel bei der Finanzierung von Handelstransaktionen, oder

bei der Absicherung von Transportrisiken, etwa beim Schiffstransport

im Fernhandel: Bisher müssen Verkäufer und Käufer über ihre Banken

zahlreiche Dokumente organisieren, die festhalten, welchen Wert die

Ware hat, wie sie verladen und transportiert wird und wer bis zu

welchem Zeitpunkt haftet. Solche Unterlagen müssen allen Beteiligten

im Original vorliegen. Mit Blockchain ließen sich die Dokumente

unveränderbar, mit Zeitstempel und nachverfolgbar digital speichern,

so dass die Handelspartner schnell und kostengünstig darauf zugreifen

können. Dadurch können Zahlungen schneller angestoßen und die

Warenlieferung beschleunigt werden.

Ebenso effizient lassen sich auch Versicherungsfälle regeln. Denn

mithilfe der Blockhain-Technologie können auch sensible Kunden- und

Objektdaten sicher gespeichert und aktualisiert werden. Zum Beispiel

bei Kfz-Versicherungen: Dank Blockchain können Versicherungen anhand

der Fahrer- und Fahrzeugdaten maßgeschneiderte Policen anbieten und

schnell zu Hilfe eilen, wenn Unfälle bzw. Pannen passieren. Das

Fahrersystem meldet den Vorfall in Echtzeit bei der Versicherung -

Reparaturdienst, Taxi oder andere Dienstleister werden sofort

benachrichtigt, um dem Fahrer zu helfen. Über intelligente Sensoren

werden Autoschäden sofort erfasst und der Versicherung gemeldet. "All

das erhöht die Kundenzufriedenheit, senkt die Kosten, die den

Versicherern für verschiedene Dienstleister entstehen, und lässt sich

gut mit anderen digitalen Lösungen, die heute schon entstehen,

kombinieren", sagt Wolfgang Hach.

Breite Marktreife beginnt in drei bis fünf Jahren

Allerdings hält die neue Technologie auch Hürden bereit, die noch

zu überwinden sind. Dazu zählen die Roland Berger-Experten unter

anderem einheitliche Standards als Voraussetzung für die Kooperation

über Länder-, Branchen- und Unternehmensgrenzen hinweg. Zudem sind

auch rechtliche Grundlagen und Sicherheitsaspekte wesentliche

Faktoren, damit sich die Blockchain etablieren kann.

"Sowohl Politik, Regulatoren und Blockchain-Aktivisten als auch

die Industrie arbeiten an diesen Aspekten, und weitere Lösungen

werden bald bereitstehen", ist sich Sebastian Steger sicher.

"Momentan befindet sich die Blockchain-Technologie in der

Finanzbranche noch in einer Testphase; marktfähige Anwendungen

zeichnen sich aber jetzt schon ab." Mit einer breiteren Nutzung der

Technologie rechnen die Roland Berger-Experten in drei bis fünf

Jahren. Entsprechend sollten sich Finanzdienstleister jetzt schon

vorbereiten, um sich frühzeitig Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Die Studie können Sie herunterladen unter:

www.rolandberger.de/pressemitteilungen

Abonnieren Sie unseren Newsletter unter:

https://www.rolandberger.com/de/Notifications.html

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit

führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und

europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 34 Ländern ist

das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv.

Die 50 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen

Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine

unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 220

Partnern.

Navigating Complexity

Seit 50 Jahren berät Roland Berger seine Klienten dabei,

Veränderungen erfolgreich zu begegnen. Heute und in der Zukunft

wollen wir unsere Klienten dabei unterstützen, durch die

vielschichtigen wirtschaftlichen, technologischen, politischen und

sozialen Komplexitäten unserer Zeit zu navigieren. Mit ihnen

gemeinsam entwickeln und verwirklichen wir flexible Strategien, die

essentiell für den langfristigen Erfolg sind.

OTS: Roland Berger

newsroom: http://www.presseportal.de/nr/32053

newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_32053.rss2

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Claudia Russo

Roland Berger

Head of Regional Marketing & Communications

Germany and Switzerland

Tel.: +49 89 9230-8190

E-Mail: Claudia.Russo@rolandberger.com

www.rolandberger.com

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!