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APA Konzentrierte Kraft: Fusion macht UNIQA Österreich zur...

03.04.2017 - 09:24:24

APA Konzentrierte Kraft: Fusion macht UNIQA Österreich zur.... APA Konzentrierte Kraft: Fusion macht UNIQA Österreich zur heimischen Nummer Eins - BILD

Verrechnete Prämie von 3,6 Milliarden Euro und 22 Prozent

Marktanteil

Wien (APA-ots) -

* UNIQA Österreich mit über 22 Prozent Marktanteil als

Einzelversicherung unangefochtene Nummer Eins am heimischen

Versicherungsmarkt

* 3,5 Millionen Kunden mit 9,9 Millionen Verträgen werden von 3.000

Exklusivberatern und 4.000 unabhängigen Partnern an über 400

Standorten vor Ort betreut

Der im Oktober abgeschlossene Zusammenschluss der drei

Einzelversicherungen (Raiffeisen Versicherung, Salzburger

Landes-Versicherung und FinanceLife) mit UNIQA Österreich macht aus

der Assekuranz den unangefochtenen Platzhirsch in Österreich. "Wir

haben durch die Fusion die stärkste Einzelversicherung in Österreich

ins Leben gerufen. Die Bündelung unserer Kräfte spiegelt sich auch im

Marktanteil, der bei rund 22 Prozent liegt, deutlich wider", freut

sich Hartwig Löger, Vorstandsvorsitzender von UNIQA Österreich. "Die

Konzentration der Kräfte ist ohne großes Aufsehen und mit großer Ruhe

über die Bühne gegangen. Sowohl die Kapital- als auch die

Kostenbasis, aber vor allem die Verbindung aller Vertriebswege und

des Kundenservice innerhalb Österreichs, werden dadurch gestärkt", so

der UNIQA Österreich Chef weiter.

UNIQA Österreich erwirtschaftete im vergangenen Jahr eine

verrechnete Prämie von 3,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem

Minus von 6,5 Prozent. Kurt Svoboda, Finanz- und Risikovorstand von

UNIQA: "Der Grund für den Rückgang ist eine im Sinne des Kunden

bewusst gewählte Strategie. Wir haben 2016 keine Einmalerläge in der

Lebensversicherung mehr angeboten, weil das Produkt weder für unsere

Kunden noch für unsere Aktionäre vorteilhaft ist. Die Prämie

exklusive Einmalerlag verzeichnete 2016 einen Anstieg von 1,1 Prozent

gegenüber 2015. Um das Wachstum weiter anzukurbeln arbeiten wir an

einem neuen IT-System. Das erste daraus hervorgehende Produkt werden

wir 2018 auf den Markt bringen."

Das verrechnete Prämienvolumen in der Krankenversicherung stieg

2016 um 3,8 Prozent auf 956 Millionen Euro. Damit manifestiert UNIQA

Österreich die eindeutige Marktführerschaft bei privaten

Krankenversicherungen in Österreich. Die Sparte war und bleibt somit

absoluter Ertragsbringer. Das verrechnete Prämienvolumen in der

Schaden- und Unfallversicherung stieg mit 1,6 Milliarden Euro um 1,8

Prozent gegenüber 2015. In der Schaden- und Unfallversicherung

entwickelte sich das Kfz-Haftpflichtgeschäft, das einen Großteil der

Prämie ausmacht, positiv. Etwas durchwachsen verlief das

Kfz-Kasko-Geschäft. Die verrechnete Prämie in der Lebensversicherung

sank um 22 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Grund dafür ist, dass das

Einmalerlagsgeschäft 2016 nicht mehr angeboten wurde.

1,5 Millionen Kunden von UNIQA Österreich erhielten im Jahr 2016

insgesamt Leistungen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro. Im Vergleich

zum Vorjahr ist das ein Rückgang von 8,9 Prozent. Löger: "Das ergibt

sich daraus, dass wir vor allem in der Schaden- und

Unfallversicherung ein Jahr ohne großen Naturkatastrophen hatten."

Ergebnis vor Steuern 2016 bei 232 Millionen Euro

Das Ergebnis vor Steuern kam 2016 bei 232 Millionen Euro zu liegen.

UNIQA Österreich ist somit die profitabelste Gesellschaft am Markt.

Der Return on Sales - das Verhältnis zwischen dem Ergebnis und der

Prämie - in Höhe von deutlich über 6 Prozent belegt, dass UNIQA

Österreich im heimischen Spitzenfeld rangiert. Die Kostenquote

kletterte im Vergleich zum Vorjahr von 16,8 auf 20 Prozent. "Das

zeigt einerseits die getätigten Investitionen vor allem in die

Digitalisierung des Geschäftsmodells und ist andererseits auch auf

den Verkaufsstopp der Einmalerläge in der Lebensversicherung

zurückzuführen", so Löger. Der Startschuss für die komplette

Erneuerung der IT-Landschaft wurde ebenfalls 2016 gegeben. "Unsere

Kunden wünschen sich neben qualitativer Beratung auch verstärkt

Services und moderne Kommunikationswege", so Löger. Deswegen hat

UNIQA Österreich an vielen Stellschrauben gedreht.

UNIQA Österreich ist seit vielen Jahren Vorreiter im Bereich der

Produktentwicklung. So bietet die Gesellschaft einen

Kfz-Telematiktarif an, der bereits von über 40.000 zufriedenen

SafeLine-Kunden genutzt wird. Punkten kann die Assekuranz auch mit

der Unwetterwarnung, die bereits 65 Millionen Mal verschickt wurde.

Über 500.000 Haushalte nutzen dieses Service, das gemeinsam mit dem

Partner UBIMET bereitgestellt wird. "Unsere Service-Angebote werden

wir in den nächsten Jahren vor allem im Bereich der

Gesundheitsvorsorge weiter deutlich ausbauen", konstatiert Löger.

Ergänzend entwickelt UNIQA Österreich derzeit eine neue Mobile

App, die eine Gesamtlösung von der Schaden- und Leistungsabrechnung

bis zur Vertragsübersicht bieten wird. Auch für die Berater wird es

eine neue Softwarelösung geben. Löger: "Wir arbeiten daran, die

Bedarfserhebung, die mit in Krafttreten von IDD (eine EU-Richtlinie,

die für mehr Konsumentenschutz steht) umfangreicher wird, für unsere

Berater moderner zu gestalten. Die persönliche Beratung ist und

bleibt unsere Kernkompetenz und das Herzstück von UNIQA Österreich.

Deswegen suchen wir auch 2017 rund 200 neue Kundenberater."

Online-Produktpalette weiter ausbauen

Neben der Beratung spielt auch der Online-Produktverkauf eine

zunehmend wichtigere Rolle. Löger: "Zwar werden aktuell erst 5

Prozent unserer Produkte über die Website verkauft, trotzdem wollen

wir hier weiter punkten." Insgesamt wurden 2016 rund 13.650

Versicherungen online verkauft. Die Neuprämie, die durch den

Online-Verkauf 2016 erzielt werden konnte, liegt bei rund einer

Million Euro. Derzeit hat UNIQA Österreich mehr als 30.000

Online-Verträge im Bestand. Das beliebteste Online-Produkt ist die

Reiseversicherung gefolgt von der privaten Krankenversicherung. Pro

Jahr greifen rund 1,1 Millionen Menschen auf die Website www.uniqa.at

zu.

3,5 Millionen Kunden

UNIQA Österreich betreut insgesamt 3,5 Millionen Kunden, rund 1,1

Millionen davon sind dem Bankenvertrieb zuzurechnen. Klaus Pekarek,

Vorstand für den Bankenvertrieb von UNIQA Österreich: "Durch die

rechtliche Eingliederung der Raiffeisen Versicherung in UNIQA

Österreich ist die Zusammenarbeit noch enger und effizienter

geworden. Die Verschmelzung ist im Hintergrund über die Bühne

gegangen, sodass unsere Vertriebspartner und Kunden so gut wie nichts

davon gespürt haben." Die Raiffeisen Versicherung steht für den

führenden Bankenversicherer in Österreich und bleibt als

Vertriebsmarke weiterhin erhalten. Versicherungen werden

ausschließlich über die Raiffeisenbanken verkauft. Die

Kooperationsvereinbarung, die 2012 mit den Raiffeisen-Landesbanken

abgeschlossen wurde, sichert in den einzelnen Sparten Exklusivität

beim Verkauf der Versicherungen zu. "Diese Vereinbarung wurde erst

kürzlich bis Ende 2022 verlängert", freut sich Pekarek. Das erste

völlig neue Produkt, das im Rahmen der neuen UNIQA Insurance

Plattform, also der IT-Erneuerung, spätestens 2018 implementiert

werden wird, ist eine Fondsgebundene Lebensversicherung für den

Bankenvertrieb. Parallel dazu wird auch die neue klassische

Lebensversicherung mit einem Garantiezins von null Prozent und einer

100-prozentigen Kapitalgarantie auf die Nettoprämie angeboten werden.

Im Jahr 2016 wurden über alle Vertriebsschienen von UNIQA Österreich

(Exklusiv-, Banken- und Maklervertrieb) rund 114.800 neue klassische

Lebensversicherungen mit einem Prämienvolumen in Höhe von 74,9

Millionen Euro verkauft. Das entspricht gemessen an der Prämie einem

Plus von 6 Prozent gegenüber 2015.

Solide Kapitalausstattung und Ausblick

Besonders solide fiel 2016 die Kapitalausstattung von UNIQA

Österreich aus. Das aktive Kapitalmanagement der vergangenen Jahre

macht sich bezahlt. Die Ökonomische Solvenzquote, eine wichtige

Kennziffer, die Ansprüche der Versicherungsnehmer sowie die möglichen

Risiken einer Versicherung bei ungünstigem Geschäftsverlauf

absichert, lag 2016 bei 225 Prozent. "Die Aufsicht schreibt vor, dass

Versicherungen bei dieser Quote solide über 100 Prozent liegen

müssen. Wir sind deutlich darüber und somit sehr sicher aufgestellt",

freut sich Finanz- und Risikovorstand Svoboda. Für das kommende Jahr

erwartet das UNIQA Österreich Management ein stabiles Ergebnis vor

Steuern auf dem anhaltend gleich hohen Niveau wie 2016. Svoboda: "Ich

wünsche mir, dass wir das angepeilte Ergebnis ausschließlich aus dem

operativen Geschäft erwirtschaften."

UNIQA Österreich

Rund 5.000 Mitarbeiter von UNIQA Österreich betreuen 3,5 Millionen

Kunden mit rund 9,9 Millionen Versicherungsverträgen. Die ausgeprägte

Serviceorientierung und Kundennähe wird durch die neun

Landesdirektionen und über 400 Servicestellen unterstrichen. UNIQA

Österreich erreichte 2015 einen Marktanteil von über 22 Prozent und

ist damit der größte unter den mehr als 50 in Österreich tätigen

Einzelversicherungen. UNIQA ist - laut unabhängigen Untersuchungen -

seit Jahren die bekannteste Versicherungsmarke in Österreich und auch

jene, der die Österreicher das größte Vertrauen entgegenbringen.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service

sowie im//bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Carolina Burger

UNIQA Insurance Group AG

Group Communication

Pressesprecherin

Untere Donaustraße 21

1029 Wien

Telefon: (+43 1) 211 75-3233

Handy-Nr. dienstlich: (+43 664) 215 54 28

E-Mail: carolina.burger@uniqa.at

http://www.uniqagroup.com

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/220/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0024 2017-04-03/09:20

@ dpa.de

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