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Ägypten fängt den Wind ein

02.12.2016 - 10:04:24

KfW / Ägypten fängt den Wind ein

Frankfurt am Main -

- 72 Mio. EUR für Finanzierung des Windparks Gulf of Suez

- Stromversorgung für 370.000 Menschen

- Rund 300.000 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr

- Ausbau des enormen ägyptischen Potenzials an Erneuerbaren

Energien

Die KfW hat im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche

Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit den

Finanzierungspartnern Europäische Investitionsbank (EIB), Agence

Française de Développement (AfD) und Europäische Kommission mit dem

ägyptischen Kooperationsministerium ein Finanzierungsabkommen für den

Windpark Gulf of Suez in der Küstenregion des Roten Meeres

unterzeichnet. Die Höhe der Gesamtkosten des Windparks sowie der

dazugehörigen Infrastruktur liegt bei 340 Mio. EUR. Der Anteil der

KfW beträgt 72 Mio. EUR. Der Windpark wird eine 200 bis 250

MW-Leistung haben und die Stromversorgung für 370.000 Menschen

liefern. Zudem werden rund 300.000 Tonnen CO2 eingespart. Der

Windpark trägt maßgeblich zum ägyptischen Ausbauplan bei, gemäß dem

bis 2022 20 Prozent der ägyptischen Stromkapazitäten aus Erneuerbaren

Energien gewonnen werden sollen.

"Die Engpässe in der Energieversorgung Ägyptens sind erheblich.

Vor dem Hintergrund eines anhaltenden Wirtschafts- und

Bevölkerungswachstums sind Investitionen in die Stromversorgung zur

Sicherstellung der Energieversorgung dringend vonnöten und für die

Stabilität des Mittelmeerstaats wichtige Voraussetzungen", sagte Dr.

Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Die EIB beteiligt sich mit einem Darlehen über 115 Mio. EUR, die

AfD mit 50 Mio. EUR und die Europäische Kommission mit einem Zuschuss

in Höhe von 30 Mio. EUR.

Da das Projekt am Rand einer wichtigen Vogelzugsroute liegt, sind

umfassende Vorkehrungen zum Schutz der Zugvögel getroffen worden.

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