Produktion, Absatz

WÜRZBURG - Die Rhön wird umgangen und keine zweite Haupttrasse nach Grafenrheinfeld - die Vorschläge der Netzbetreiber für die möglichen Routen der Nord-Süd-Stromautobahnen kommen bei den fränkischen Politikern überwiegend gut an.

08.03.2017 - 10:33:24

Plan für Stromautobahn 'Suedlink' kommt in Franken gut an. Der vorgestellte Verlauf sei "sicher diskussionswürdig und eine gute Grundlage für weiterführende Planungen", sagte der unterfränkische Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel (SPD) laut Mitteilung. "Im Großen und Ganzen halte ich den Vorschlag für vertretbar", sagte er weiter.

Die CSU-Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber befürwortete zudem, dass es mit der aktuellen Planung nur einen Abzweig und keine Haupttrasse nach Grafenrheinfeld geben wird. Damit habe der Netzbetreiber Tennet den Forderungen nach einer Entlastung des Netzknotens Grafenrheinfeld entsprochen, sagte sie dazu.

Die Netzbetreiber Tennet, TransnetBW und 50Hertz präsentierten am Dienstag in Berlin ihre Routen-Vorschläge. Über die Anträge für die zwei Stromautobahnen "Suedlink" und "Suedostlink" und damit den künftigen Trassenverlauf für die Erdkabel muss nun die Bundesnetzagentur entscheiden. Die exakten Trassen werden erst 2020/2021 feststehen.

Die Stromautobahnen sollen von 2025 an Windstrom von den Küsten in die Industriezentren des Südens bringen. Die Stromleitungen verlaufen von Brunsbüttel in Schleswig-Holstein nach Großgartach in Baden-Württemberg sowie von Wilster in Schleswig-Holstein nach Grafenrheinfeld in Bayern. Die 800 Kilometer lange Trasse soll die "Hauptschlagader" der Energiewende werden.

@ dpa.de

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