Öl, Gas

WIEN - Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) pumpt nach eigener Einschätzung weiterhin zu viel Rohöl auf den Weltmarkt.

12.07.2017 - 14:05:24

Opec: Fördermenge dürfte auch 2018 die Nachfrage übertreffen. Trotz der beschlossenen Kürzung der Fördermenge dürfte die Produktion auch im kommenden Jahr die Nachfrage nach Opec-Öl übertreffen, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Opec. Dies ist die erste Einschätzung des Kartells für die Entwicklung des Ölmarkts im kommenden Jahr.

Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, zeige die Kürzung der Fördermenge aber durchaus Wirkung am Ölmarkt. Demnach seien die Lagerbestände der Industriestaaten im Mai gesunken. In dem Bericht wurde die Fördermenge der Mitgliedsstaaten des Kartells für den Juni mit durchschnittlich 32,6 Millionen Barrel Rohöl (je 159 Liter) pro Tag beziffert.

Zuletzt hatte die Sorge vor einem längerfristig zu hohen Angebot auf dem Ölmarkt die Ölpreise auf Talfahrt geschickt. Die Preise für Rohöl aus der Nordsee und US-Öl waren deutlich unter die Marke von 50 Dollar gefallen. Die Opec hatte zunächst eine ursprünglich bis Juni befristete Förderkürzung bis ins kommende Jahr hinein verlängert. Aktuell wird am Markt diskutiert, ob das Kartell vor dem Hintergrund der Preisentwicklung eine zusätzliche Kürzung vornehmen könnte.

Während die Opec gemeinsam mit anderen wichtigen Förderländern wie Russland mit einer eingeschränkten Fördermenge gegen den Preisverfall am Ölmarkt ankämpft, wird zeitgleich in den USA immer mehr Rohöl zu Tage gefördert. Seit Monaten steigt die Zahl der amerikanischen Ölbohrlöcher tendenziell und die amerikanischen Lagerbestände sind auf einem vergleichsweise hohen Niveau.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

US-Bundesstaat Nebraska gibt grünes Licht für Öl-Pipeline. Die Leitung soll die bisherige Keystone-Pipeline erweitern. Ihre Verlegung ist ein Teilsieg für seit Jahren protestierende Anwohner wie Farmer, Umweltschützer und Ureinwohner. AMHERST/LINCOLN - Der US-Bundesstaat Nebraska hat grünes Licht für den Bau einer umstrittenen Öl-Pipeline gegeben, die Betreiber aber zu einer alternativen Route verpflichtet. (Boerse, 20.11.2017 - 18:21) weiterlesen...

Ölpreise weiten Kursverluste aus. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 61,78 US-Dollar. Das waren 95 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar fiel um 78 Cent auf 55,77 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Montag anfängliche Kursverluste ausgeweitet. (Boerse, 20.11.2017 - 17:43) weiterlesen...

Ölpreise geben nach. Gegen Mittag kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 62,17 US-Dollar. Das waren 55 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar fiel um 20 Cent auf 56,35 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Montag gesunken. (Boerse, 20.11.2017 - 13:18) weiterlesen...

Ölpreise bewegen sich wenig. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 62,60 US-Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar notierte unverändert bei 56,71 Dollar. FRANKFURT/SINGAPUR - Die Ölpreise haben sich zu Beginn der neuen Handelswoche zunächst nur wenig von der Stelle bewegt. (Boerse, 20.11.2017 - 08:17) weiterlesen...

WDH: Wichtige Entscheidung im Streit um neue Pipeline in USA (Wochentag im 1. Absatz ergänzt) (Boerse, 19.11.2017 - 17:12) weiterlesen...

Wichtige Entscheidung im Streit um neue Pipeline in USA. Als letzter betroffener Bundesstaat wird Nebraska bekanntgeben, ob er der Betreiberfirma TransCanada grünes Licht für die Umsetzung des Projektes, der Keystone XL, gibt. AMHERST/LINCOLN - Nur wenige Tage nach einem aufsehenerregenden Pipeline-Leck fällt im Streit um den Bau einer neuen 1900 Kilometer langen Ölrohrleitung in den USA eine wichtige Entscheidung. (Boerse, 19.11.2017 - 16:56) weiterlesen...