Produktion, Absatz

(Wiederholung: Tippfehler im vorletzten Satz)

04.04.2017 - 14:58:23

WDH/ROUNDUP: HUK baut Vorsprung bei Kfz-Haftpflicht aus

MÜNCHEN - Im heiß umkämpften Markt der Kfz-Versicherungen baut Marktführer HUK Coburg den Vorsprung vor dem Verfolger Allianz aus. 2016 stieg die Zahl der bei den Oberfranken versicherten Autos auf 11,2 Millionen, ein Plus von fünf Prozent, wie Vorstandssprecher Wolfgang Weiler am Dienstag in München sagte. "Das war das beste Neugeschäft der Unternehmensgeschichte."

In der Kfz-Haftpflicht gibt es einen sehr scharfen Wettbewerb; alljährlich wechselt eine Millionenschar von Autofahrern ihren Versicherer. Der Branchenriese Allianz ist zwar insgesamt wesentlich größer als die HUK Coburg. Doch in der Kfz-Haftpflicht ist die Allianz mit 8,3 Millionen versicherten Fahrzeugen (Stand: Ende 2016) nur die Nummer zwei. Das vor einigen Jahren verkündete Ziel, die HUK wieder zu überholen, hat der Münchner Konzern bislang nicht erreicht.

Doch geht die erfolgreiche Coburger Werbung um Auto-Neukunden zu Lasten der Profitabilität in diesem Bereich: Die Schaden-Kostenquote stieg auf 101 Prozent - was bedeutet, dass die Bruttoausgaben für Schäden sogar etwas höher waren als die Prämieneinnahmen. Die HUK hatte vergangenes Jahr auf eine Beitragserhöhung in der Kfz-Haftpflicht verzichtet. HUK-Chef Weiler nannte gestiegene Ausgaben für Personenschäden und Preiserhöhungen der Autohersteller für designgeschützte Original-Ersatzteile als Grund für die Entwicklung der Quote. "Das hat leider deutlich zu Buche geschlagen."

Das Gesamtergebnis der HUK hat das aber nicht beeinträchtig. Die Gruppe ist neben der Autoversicherung noch in der allgemeinen Haftpflicht, Unfall, Sach-, Lebens- Kranken- und Rechtsschutzversicherung aktiv. In allen Sparten habe es im vergangenen Jahr weit überdurchschnittliches Wachstum gegeben, sagte Weiler. Der Nettogewinn der Gruppe stieg um fast die Hälfte von knapp 280 auf 410 Millionen Euro. Die Beitragseinnahmen stiegen um 4,8 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

UN: Kein Fortschritt in ärmsten Ländern ohne mehr Strom. Mehr als 40 Prozent der Unternehmen in diesen Staaten können ihr Potenzial nicht ausschöpfen, weil der Strom nicht ausreicht, nicht zuverlässig verfügbar oder viel zu teuer ist, wie die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) am Mittwoch in Genf berichtete. GENF - Schlechte Stromversorgung behindert nach einem neuen UN-Bericht den Fortschritt in den 47 ärmsten Ländern der Welt. (Boerse, 22.11.2017 - 18:01) weiterlesen...

Wirtschaftsminister laden Siemens-Vorstand zu Gespräch nach Berlin. Man erwarte Erläuterungen über die Standortschließungen, teilten Ramona Pop (Grüne) sowie die Minister Martin Dulig aus Sachsen, Wolfgang Tiefensee aus Thüringen und Albrecht Gerber aus Brandenburg (alle SPD) am Mittwoch mit. Vor dem Hintergrund der hohen Gewinne von Siemens und der Leistungsfähigkeit der ostdeutschen Standorte könne man die Entscheidungen nicht nachvollziehen. Mit einem gemeinsamen Schreiben wurden die Siemens-Vorstandsmitglieder Janina Kugel, Lisa Davis und Willi Meixner nach Berlin eingeladen. BERLIN - Die Wirtschaftsminister aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg und die Wirtschaftssenatorin aus Berlin haben den Siemens -Vorstand zu einem Gespräch über den geplanten Stellenabbau nach Berlin eingeladen. (Boerse, 22.11.2017 - 17:32) weiterlesen...

Protest am Kanzleramt - Air-Berlin-Beschäftigte fordern Übernahme. Am Hauptbahnhof ließen die Demonstranten rote Luftballons aufsteigen, die Abwicklung der Airline nannten sie einen Skandal. Air Berlin hatte rund 8000 Beschäftigte. 3000 Stellen schuf im Zuge der Übernahme die Lufthansa, 1000 Easyjet. BERLIN - Mehrere hundert Beschäftigte von Air Berlin und Easyjet neu bewerben müssen, was teils große Einbußen bedeutet. (Boerse, 22.11.2017 - 16:54) weiterlesen...

Abbau von 2000 Stellen bei Uniper läuft bis Ende 2018. Von insgesamt 2000 betroffenen Jobs seien bereits 1400 nicht mehr besetzt, sagte Uniper-Finanzvorstand Christopher Delbrück. Aktueller Stand sei, dass alle notwendigen Verträge abgeschlossen seien. Der Abbau geschehe sozialverträglich durch die Streichung frei werdender Stellen, Altersteilzeit und Abfindungen, sagte er der "Rheinischen Post" (Mittwoch). DÜSSELDORF - Der Stellenabbau beim Kraftwerksbetreiber Uniper soll noch bis zum Ende kommenden Jahres laufen. (Boerse, 22.11.2017 - 16:23) weiterlesen...

BGH: Paypal-Käuferschutz nicht endgültig - Klagen sind möglich. Trotz Paypal-Käuferschutzes müssten die Verkäufer die Möglichkeit haben, im Streitfall den Kaufpreis bei staatlichen Gerichten einzuklagen, entschieden die höchsten deutschen Zivilrichter am Mittwoch in Karlsruhe. KARLSRUHE - Beim Internet-Einkauf über Paypal lässt der Bundesgerichtshof (BGH) dem Online-Bezahldienst nicht das letzte Wort. (Boerse, 22.11.2017 - 16:05) weiterlesen...

Deutsche Bank warnt vor Bitcoin: 'Extrem schwankungsreich und unreguliert'. "Ich bin verblüfft, wie solche Dinge zu einem Hype werden können", sagte Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, am Mittwoch in Frankfurt während des Kapitalmarktausblicks 2018. Zwar genössen digitale Zahlungsmittel aktuell große mediale Aufmerksamkeit, zugleich warnte Stephan jedoch vor den "enormen Schwankungen", denen etwa der Bitcoin unterliege. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin habe vor dem Bitcoin gewarnt, und die Notenbanken diskutierten intensiv, da es bislang keinerlei regulatorischen Rahmen gebe. FRANKFURT - Die Deutsche Bank warnt vor einer Anlage in den Bitcoin. (Boerse, 22.11.2017 - 15:57) weiterlesen...