Peugeot, FR0000121501

(Wiederholung: Möglicher statt geplanter Verkauf im Leadsatz)

17.02.2017 - 10:56:25

WDH: Dreyer spricht von Signalen für Erhaltung von Opel-Standorten

(GM) erwägt, das Unternehmen nach fast 90 Jahren an den französischen PSA-Konzern zu verkaufen, an dem der französische Staat 14 Prozent der Anteile hält. Im Fall einer Übernahme erwarten Experten eine schnelle Integration in den Entwicklungs- und Produktionsverbund von PSA, was zu massiven Arbeitsplatzverlusten führe könnte. Die GM-Tochter Opel hat in den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen Werke mit zusammen rund 19 000 Mitarbeitern.

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GESAMT-ROUNDUP: PSA-Chef Tavares: Opel muss Sanierung selbst leisten. Ein entsprechender Plan müsse von Opel selbst kommen, sagte PSA-Chef Carlos Tavares am Donnerstag in Paris. Die bisherige General-Motors-Tochter Opel sei in einer vergleichbaren Lage wie PSA vor vier Jahren, als der Konzern mit den Marken Peugeot und Citroën rote Zahlen schrieb und umgebaut wurde - damals sprang auch der französische Staat ein. PARIS - Der Autohersteller Opel muss sich im Fall einer Übernahme durch den französischen PSA-Konzern weitgehend aus eigener Kraft sanieren. (Boerse, 23.02.2017 - 17:08) weiterlesen...

Dudenhöffer: Deutsche Opel-Standorte mit höchsten Kosten. Nach einer modellhaften Vergleichsrechnung sei die Produktion von 200 000 Mittelklasse-Autos in einem deutschen Opel-Werk zwischen 215 und 314 Millionen Euro teurer als in den Fabriken in Großbritannien, Spanien oder Polen. Das werde bei einer Überprüfung der Kapazitäten im Produktionsverbund des PSA-Konzerns natürlich ins Gewicht fallen, erklärte der Leiter des CAR-Center an der Universität Duisburg-Essen am Donnerstag. RÜSSELSHEIM - Bei einer harten Opel-Sanierung wären die deutschen Standorte nach Auffassung des Branchen-Experten Ferdinand Dudenhöffer wegen ihrer hohen Lohnkosten besonders gefährdet. (Boerse, 23.02.2017 - 16:26) weiterlesen...

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Pariser Wirtschaftsminister rechnet mit baldigem Opel-Deal. PARIS - Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Michel Sapin erwartet einen recht zügigen Abschluss der Verhandlungen über eine Übernahme von Opel durch den französischen Autobauer PSA. "So wie ich das verstehe (...) ist es der Wille der Verhandler, nicht lange zu brauchen", sagte Sapin am Donnerstag nach einem Treffen mit Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) in Paris. Es dürfe aber auch nichts überstürzt werden. "Das wird nicht in den nächsten Tagen sein, aber auch nicht in drei Monaten." Mehrere Medien hatten berichtet, dass die Verträge spätestens bis zum Genfer Autosalon unterschrieben werden sollen, der am 6. März beginnt. Pariser Wirtschaftsminister rechnet mit baldigem Opel-Deal (Boerse, 23.02.2017 - 15:45) weiterlesen...

Paris und Berlin: 'Opel muss Opel bleiben'. "Es ist im eigenen Interesse von PSA, dass die Autonomie der Marke Opel voll erhalten bleibt", sagte der französische Wirtschafts- und Finanzminister Michel Sapin am Donnerstag in Paris. "PSA braucht die deutsche Qualität", ergänzte Sapin nach einem Treffen mit Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD). Den Begriff "deutsche Qualität" verwendete er dabei auf Deutsch. PARIS - Deutschland und Frankreich pochen bei der geplanten Übernahme von Opel durch den Autobauer PSA auf den Erhalt der Eigenständigkeit der deutschen Marke. (Boerse, 23.02.2017 - 15:43) weiterlesen...

Job-Garantie bei Opel-Übernahme selbstverständlich. PSA-Chef Carlos Tavares beschreibe im Zusammenhang mit der tariflich vereinbarten Beschäftigungssicherung für rund 19 000 Opel-Beschäftigte in Deutschland bis Ende 2018 nur den aktuellen Zustand, sagte die Fachanwältin Cornelia Marquardt von der internationalen Kanzlei Norton Rose Fulbright am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. RÜSSELSHEIM/MÜNCHEN - Die Job-Garantien des französischen PSA-Konzerns für den Fall einer Opel-Übernahme sind nach Ansicht einer Arbeitsrechtlerin juristisch "komplett selbstverständlich". (Boerse, 23.02.2017 - 12:54) weiterlesen...