Produktion, Absatz

(Wiederholung: Es wird im 2.

13.11.2017 - 18:07:23

WDH/Studie: Hersteller erschweren Reparatur von Haushaltsgeräten. Absatz klargestellt, dass sich die Aussagen auf Marken, nicht auf Hersteller beziehen. Ergänzt wurde zudem im 1.

DÜSSELDORF - Haushaltsgeräte wie Föhne, Wasserkocher oder Rasierapparate lassen sich laut einer Studie oft kaum in Eigenregie reparieren, weil Anleitungen fehlen oder die Geräte beim Öffnen des Gehäuses zerstört werden. Das stellte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen am Montag nach einer Umfrage bei 31 Herstellern fest; diese Hersteller repräsentierten 45 Marken. Viele Markenhersteller bauten "massive Hindernisse" auf, kritisierten die Verbraucherschützer. Das schade nicht nur handwerklich begabten Käufern, sondern auch dem Wettbewerb auf dem Reparaturmarkt mit freien Anbietern.

Bei 19 von 26 Marken, für die Antworten vorliegen, würden Reparatur-Anleitungen nur an Vertragswerkstätten weitergegeben. Damit werde freien Werkstätten die Arbeit erschwert, so die Verbraucherzentrale.

Probleme bei der Öffnung der Geräte gibt es nach den eigenen Angaben der Hersteller vor allem bei Kleingeräten wie Föhnen, Bügeleisen oder Toastern. Zehn der befragten Firmen hätten gemeldet, "schwierig oder gar nicht zu öffnende Produkte" im Sortiment zu haben. Ein bekannter Hersteller räumte ein, gleich fünf Produktgruppen, nämlich Föhne, Wasserkocher, Toaster, elektrische Zahnbürsten und Rasierapparate anzubieten, die nicht ohne Zerstörung geöffnet werden können. Obendrein liefert das Unternehmen für diese Produkte auch keine Ersatzteile. Eine Reparatur ist damit praktisch ausgeschlossen.

Die Hersteller würden ihr Vorgehen teils mit Gefahren bei selbstständigen Reparaturen begründen und auf Fachwissen der Vertragswerkstätten verweisen, sagte ein Sprecher der Verbraucherzentrale. Dennoch sollte man Bürgern und freien Werkstätten wenigstens die Möglichkeit für Reparaturen geben.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Protest gegen Stellenabbau - Siemens-Mitarbeiter umringen Werk. Unter dem Motto "Wir umarmen unser Werk" versammelten sich nach Angaben der IG Metall rund 800 Beschäftigte an dem Standort im Stadtteil Moabit. Auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) reihten sich ein. BERLIN/MÜNCHEN - Mit einer Menschenkette um das Berliner Gasturbinenwerk haben am Montag Hunderte Mitarbeiter gegen den geplanten Stellenabbau bei Siemens protestiert. (Boerse, 20.11.2017 - 16:29) weiterlesen...

Uber will Tausende Volvos für Roboterwagen-Flotte kaufen. Die Autos sollen zwischen 2019 und 2021 geliefert werden, wie Volvo am Montag mitteilte. Dem Finanzdienst Bloomberg zufolge geht es um 24 000 Fahrzeuge. Uber hatte bereits Volvo-SUVs des Modells XC90 - sowie Kombis von Ford - für seinen ersten Versuche mit selbstfahrenden Autos umgerüstet. SAN FRANCISCO - Der Fahrdienst-Vermittler Uber will in den kommenden Jahren mehrere Tausend Volvo-Geländewagen kaufen, um eine Flotte selbstfahrender Fahrzeuge aufzubauen. (Boerse, 20.11.2017 - 16:29) weiterlesen...

Betriebsrat: Keine großen Siemens-Generatoren mehr in Erfurt. Generatoren von 150 Mega-Voltampere aufwärts sollten künftig in den USA hergestellt werden, sagte der Vorsitzende des Betriebsrats, Mario In der Au, am Montag der dpa. "Damit ist der Standort in Gefahr." Denn die großen Generatoren seien jene mit großen Gewinnmargen. Diese Option stand bereits am Freitag im Raum. Zuvor hatte die "Thüringer Allgemeine" (Montag) berichtet. Ein Konzernsprecher wollte sich dazu nicht äußern. ERFURT - Nach dem angekündigten Stellenabbau bei Siemens plant der Elektrokonzern dem Betriebsrat zufolge, Generatoren größerer Baureihe nicht mehr in Erfurt zu fertigen. (Boerse, 20.11.2017 - 15:50) weiterlesen...

Soziale Netzwerke entwickeln sich zu Videoplattformen. Denn Videos werden immer häufiger auch über Facebook, Instagram und Twitter verbreitet. Dies zeigt der Web-TV-Monitor 2017, der am Montag von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) in München vorgestellt wurde. Demnach hat vor allem Instagram deutlich zugelegt: 47 Prozent der Anbieter von Onlinevideos nutzen die Plattform. Im Vorjahr waren es noch 36 Prozent. MÜNCHEN - Die Videoplattform YouTube bekommt zunehmend Konkurrenz durch andere soziale Medien. (Boerse, 20.11.2017 - 15:37) weiterlesen...

Mercedes-Benz stellt Transporter-Flotte auf E-Mobilität um. Ab Sommer 2018 soll als erstes Modell ein eVito verfügbar sein, teilte das Unternehmen am Montag in Berlin mit. Weitere Baureihen sollen ab 2019 folgen. "Wir sind von der Notwendigkeit des elektrischen Antriebs in unseren Vans überzeugt, allen voran im innerstädtischen Bereich", sagte Volker Mornhinweg, Leiter der Vans-Sparte. Auf den elektrischen Vito soll 2019 der eSprinter folgen. Ziel sei es, von der Personenbeförderung bis zum Gütertransport komplett auf Elektroantrieb zu setzen. STUTTGART/BERLIN - Mercedes-Benz setzt für seine gewerblichen Transporter ab kommendem Jahr auf E-Mobilität. (Boerse, 20.11.2017 - 15:02) weiterlesen...

Aufsichtsbehörden: Wachsender Wettbewerb bremst Energiepreise. Das geht aus dem am Montag veröffentlichten Monitoringbericht der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes hervor. BONN - Weitgehende stabile Preise bei Strom und sogar leicht sinkende Preise im Gasbereich: Der wachsende Wettbewerb im Energiebereich zahlt sich nach Einschätzung der Aufsichtsbehörden zunehmend für die Stromkunden aus. (Boerse, 20.11.2017 - 14:39) weiterlesen...