Deutschland, Branchen

WDH / Überweisungspanne bei KfW: Fünf Milliarden Euro auf falsche Konten

24.03.2017 - 16:59:25

WDH/Überweisungspanne bei KfW: Fünf Milliarden Euro auf falsche Konten. (Im 1. Satz wurde der Zeitpunkt der Überweisung korrigiert: "Am 20. Februar")

FRANKFURT - Überweisungspanne bei der staatlichen KfW: Die Förderbank transferierte am 20. Februar fälschlicherweise fünf Milliarden Euro an mehrere Banken. Der Fehler sei umgehend bemerkt und behoben worden, das Geld wieder zurückgeholt worden, erklärte das Frankfurter Institut am Freitag auf Anfrage.

Auslöser sei "menschliches Versagen" eines erfahrenen KfW-Programmierers bei Arbeiten an der IT gewesen. Infolge einer fehlerhaften Einstellung habe die Zahlungsverkehrssoftware automatisch Mehrfachzahlungen an vier Banken ausgelöst.

Die Bank bedauere den Vorfall und habe "sofort eine umfassende interne und externe Prüfung eingeleitet, um die Ursachen detailliert aufzuklären und daraus die notwendigen Konsequenzen zu ziehen". Ihre IT modernisiert die Bank seit geraumer Zeit.

Mitten in der Finanzkrise 2008 hatte ein bewusst ausgeführter Millionen-Transfer der KfW für Schlagzeilen gesorgt: Eine Überweisung von 320 Millionen Euro an Lehman Brothers am Tag des Insolvenzantrags der US-Investmentbank trug der Förderbank des Bundes und der Länder viel Spott ein.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Rajoy kündigt Regierungsabsetzung an (Wirtschaft, 21.10.2017 - 19:02) weiterlesen...

Optimismus, steinige Wege und erste Vorschläge. "Solide Finanzen, keine Schulden, Steuerentlastung und ordentliche Zukunftsinvestitionen", nannte CSU-Chef Horst Seehofer am Samstag vor einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der engsten Unionsspitze in Berlin als zentrale Punkte. Die CSU will nun rasch auch über soziale Themen wie die Zukunft von Rente und Pflege reden. BERLIN - Nach dem optimistischen Start der Jamaika-Sondierungen bringen sich CDU, CSU, FDP und Grüne für die schwierige Diskussion über Einzelthemen in Stellung. (Wirtschaft, 21.10.2017 - 18:57) weiterlesen...

Iran: Keine Verhandlungen über Nahostpolitik, Raketenprogramm. Beide Themen hätten nichts mit dem Atomabkommen zu tun, das der Iran mit den den UN-Vetomächten sowie Deutschland ausgehandelt hatte. "Unsere Verteidigungsstrategie, egal ob nun mit oder ohne Raketenprogramm, ist unsere rote Linie und geht niemanden was an", sagte Ali-Akbar Welajati, der außenpolitische Berater des obersten Führers, Ajatollah Ali Chamenei, am Samstag. TEHERAN - Der Iran will mit dem Westen - auch der EU - weder über seine Nahostpolitik noch über das Raketenprogramm des Landes verhandeln. (Wirtschaft, 21.10.2017 - 18:55) weiterlesen...

Illegale Absprachen? - BMW verärgert über Kronzeugenanträge von Daimler und VW München - BMW ist verärgert über die Anträge von Daimler und Volkswagen, im Fall des Kartellverdachts gegen die deutsche Autoindustrie als Kronzeugen zur Aufklärung beizutragen. (Wirtschaft, 21.10.2017 - 18:54) weiterlesen...

Warnung vor Champignons bei Aldi Nord - Glassplitter möglich. Betroffen ist bestimmte Ware vom Produkt "Champignons 1. Wahl, in Scheiben" der Marke King's Crown, die von Aldi Nord vertrieben wird, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf www.lebensmittelwarnung.de mitteilte. MÜLHEIM AN DER RUHR - Wegen möglicher Glassplitter ruft der Mülheimer Lebensmittelhersteller Clama einen Teil seiner Champignons im Glas zurück. (Boerse, 21.10.2017 - 18:53) weiterlesen...

Senat stimmt am Freitag über Zwangsmaßnahmen gegen Katalonien ab. Das habe das Präsidium der zweiten Parlamentskammer am Samstag beschlossen, teilte ein Senatssprecher mit. Das grüne Licht des Senats für die Maßnahmen gilt als sicher, da die konservative Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy dort eine absolute Mehrheit hat. MADRID - Der Senat in Madrid wird am Freitag über die von der spanischen Regierung beschlossenen Maßnahmen gegen die Separatisten der Region Katalonien abstimmen. (Wirtschaft, 21.10.2017 - 18:51) weiterlesen...