Öl, Gas

WASHINGTON - Nur wenige Wochen nach dem Durchzug verheerender Hurrikans droht den USA der vierte tropische Sturm in kurzer Folge.

06.10.2017 - 18:55:25

Der nächste Sturm: 'Nate' trifft am Wochenende die US-Golfküste. "Nate" wird nach Angaben des nationalen Hurrikanzentrums in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) die nördliche Golfküste treffen. Es wurde erwartet, dass der Sturm sich bis dahin über dem Golf von Mexiko zu einem Hurrikan der schwächsten Kategorie eins aufgebaut haben wird.

In Mittelamerika hat "Nate" mindestens 23 Menschen in den Tod gerissen. Der Sturm verursachte in Costa Rica, Nicaragua und Honduras starken Regen, Überschwemmungen und Erdrutsche. Danach nahm er Kurs auf die mexikanische Halbinsel Yucatán.

Die US-Meteorologen gaben für Teile Louisianas, Mississippis und Alabamas eine Hurrikanwarnung heraus. "Nate" wird an der Küste mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde erwartet. Danach wird er wohl bis Dienstag mit starken Regenfällen und Winden über Georgia, South und North Carolina bis über Virginia und weiter hinauf nach Nordosten ziehen.

In "Nates" Korridor liegt auch New Orleans, das von Hurrikan "Katrina" 2005 schwerst getroffen worden war. "Nate" ist aber viel schwächer. Die zu erwartenden Wellen infolge des Sturms sollen etwa 1,5 Meter hoch sein. Bei "Katrina" waren sie vier Mal so hoch.

Am 25. August wurde die texanische Küste vom Hurrikan "Harvey" getroffen. Hurrikan "Irma" ging am 10. September in Florida an Land. Das US-Außengebiet Puerto Rico wurde am 10. September von Hurrikan "Maria" verwüstet.

Nach Angaben der "Washington Post" sollen "Nates" Folgen an der Golfküste etwa in der Größenordnung von "Isaac" liegen, einem Kategorie-eins-Hurrikan von 2012. Es soll zwar Stromausfälle und Überschwemmungen geben, deren Folgen aber am Freitag im Vergleich zu den jüngsten Stürmen als eher glimpflich eingeschätzt wurden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ölpreise geraten unter Druck - Hinweise auf Entspannung im Irak. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Abend 57,45 US-Dollar. Das waren 37 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November sank um 37 Cent auf 51,50 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Dienstag zwischenzeitliche Gewinne wieder abgegeben und sind unter Druck geraten. (Boerse, 17.10.2017 - 19:08) weiterlesen...

Russland ruft Bagdad und Kurden zum Dialog auf. Beide Seiten müssten sich auf einen Kompromiss im Rahmen der Verfassung einlassen, sagte Vizeaußenminister Michail Bogdanow am Dienstag in Moskau. MOSKAU - Angesichts der Spannungen zwischen der irakischen Zentralregierung und den Kurden hat Russland die Konfliktparteien zum Dialog aufgerufen. (Wirtschaft, 17.10.2017 - 12:58) weiterlesen...

Ölpreise legen zu - Irak-Konflikt im Fokus. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Mittag 58,14 US-Dollar. Das waren 32 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November stieg um 29 Cent auf 52,16 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Dienstag nach dem Anstieg der vergangenen Handelstage weiter zugelegt. (Boerse, 17.10.2017 - 12:56) weiterlesen...

Preis für Opec-Rohöl erneut gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Dienstag, dass der Korbpreis am Montag 55,74 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 62 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist weiter gestiegen. (Boerse, 17.10.2017 - 12:48) weiterlesen...

Ölminister: US-Präsident Trump soll lieber Geschäfte mit Iran machen. "Wir haben ja diesbezüglich den Amerikanern nie den Weg versperrt, sondern Trump tut es", sagte Bidschan Namdar Sanganeh am Dienstag der Nachrichtenagentur IRNA. Besonders im Öl- und Gassektor könne er sich eine effektive und gewinnbringende Zusammenarbeit mit amerikanischen Firmen vorstellen. TEHERAN - Der iranische Ölminister hat US-Präsident Donald Trump geraten, weniger Streit zu suchen und statt dessen amerikanischen Unternehmen profitable Geschäfte mit seinem Land zu gestatten. (Wirtschaft, 17.10.2017 - 12:32) weiterlesen...

Iraks Kurden ziehen aus Stadt Sindschar und von Ölanlagen ab. Die Peschmerga-Kämpfer hätten die Stadt Sindschar verlassen, hieß es am Montag aus kurdischen Militärkreisen. Dort sollten stattdessen irakische Milizen und andere regierungstreue Kräfte einrücken. Nach Angaben aus Peschmerga-Kreisen zogen sich die Kurden auch von den Ölanlagen Avana und Bai Hassan nordwestlich der Stadt Kirkuk zurück. BAGDAD - Im Konflikt mit Iraks Zentralregierung haben sich die Kurden im Norden des Landes aus weiteren Gebieten zurückgezogen. (Boerse, 17.10.2017 - 10:18) weiterlesen...