ASML, NL0010273215

VELDHOVEN - Europas größter Chipzulieferer ASML bleibt dank der guten Lage der Halbleiterbranche und einer hohen Nachfrage auf Erfolgskurs.

19.04.2017 - 13:15:24

ASML überzeugt erneut - Aktie erklimmt Rekordhoch. Nach einem starken Jahresauftakt rechnet Konzernchef Peter Wennink auch in den kommenden Monaten mit guten Geschäften. An der Börse kam das sehr gut an.

Dieses Niveau konnte das Papier nicht ganz halten, lag zuletzt aber noch mit rund 1,3 Prozent im Plus. Die ASML-Aktie gehört mit einem Kursanstieg von fast 160 Prozent in den vergangenen fünf Jahren zu den stärksten europäischen Standardwerten. Mit einer Marktkapitalisierung von zuletzt rund 54 Milliarden Euro ist der niederländische Technologiewert an der Börse mehr wert als die meisten Dax-Werte .

Den Anstieg am Mittwoch verdankte das Papier einem guten Ergebnis in den ersten drei Monaten des Jahres sowie einem positiven Ausblick auf das zweite Quartal und das laufende Jahr. Im abgelaufenen Jahresviertel stieg der Erlös im Vergleich zum Vorjahresquartal um fast die Hälfte auf 1,94 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Veldhoven mitteilte.

Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 452 Millionen Euro übrig - das waren 128 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit übertraf ASML sowohl die eigene Prognose als auch die Erwartungen der Analysten. Auch bei der von Experten viel beachteten Bruttomarge konnte das Unternehmen zum Jahresauftakt überzeugen.

Wennink geht davon aus, dass sich die gute Entwicklung auch im zweiten Quartal fortsetzt. Konkret rechnet er mit einem Umsatz zwischen 1,9 und 2 Milliarden Euro - das wären dann bis zu 15 Prozent mehr als das Jahr zuvor. Auch bei der Bruttomarge rechnet der Konzern mit einem höheren Wert als vor einem Jahr.

ASML profitiert dabei unter anderem von einer hohen Nachfrage von Chipherstellern wie Infineon, deren Geschäfte seit einiger Zeit äußerst gut laufen. Zudem ist der Konzern bei der neuen EUV-Beschichtungstechnologie in der Phase der Industrialisierung angekommen - für die Niederländer zahlt sich jetzt die lange Anlaufphase bei dieser Art der Maschinen aus.

Im ersten Quartal gingen drei weitere Bestellungen der Anlagen des neuesten Typs mit der EUV-Technik ein. Insgesamt hat der Konzern 21 Bestellungen für EUV-Maschinen in den Büchern. Zudem wollen einige Kunden ihre bestehenden EUV-Anlagen aufrüsten - alleine diese Aufträge haben ein Volumen von rund 200 Millionen Euro. Insgesamt zog der Wert der gesammelten Aufträge in den vergangenen drei Monaten um 14 Prozent auf 4,51 Milliarden Euro an.

@ dpa.de

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