COMMERZBANK AG, DE000CBK1001

(Tippfehler im zweiten Satz korrigiert)

25.09.2017 - 13:33:25

WDH/ROUNDUP/Wirtschaft: Neue Regierung rasch bilden und mehr investieren

sogar ins Plus und stand gegen Mittag 0,13 Prozent höher bei 12 608,64 Punkten. Damit hielt sich die Aufregung trotz des für viele Börsianer doch überraschenden Wahlausgangs bislang in Grenzen. Der Euro weitete dagegen seine Verluste etwas aus und fiel unter 1,19 US-Dollar.

ÖKONOMEN: JAMAIKA-KOALITION BIRGT RISIKEN

- Volkswirte von Großbanken sehen auch Risiken einer möglichen "Jamaika"-Koalition. Dekabank-Chefökonom Ulrich Kater sagte, ein solches Bündnis wäre "auf den ersten Blick nicht das beste Szenario für Wirtschaft und Finanzmärkte, denn es bringt Unsicherheit - von der Wirtschaftspolitik bis hin zur Europapolitik". Doch er betonte zugleich: "Auf den zweiten Blick bietet es jedoch auch Chancen, mit frischen Kräften Themen neu anzupacken." Ähnlich äußerte sich David Folkerts-Landau von der Deutschen Bank. Commerzbank -Experte Jörg Krämer glaubt: "Der Knackpunkt bei den Verhandlungen dürfte eher bei der Einwanderungspolitik liegen."

- Das Handwerk sah das Wahlergebnis mit gemischten Gefühlen. "Wochenlange oder gar monatelange Koalitionsverhandlungen bedeuten Stillstand und für die Wirtschaft eine Phase der Ungewissheit, wie es in der Steuer-, Wirtschafts-, Energie- und Arbeitsmarktpolitik weitergeht", mahnte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer. Eine "Jamaika"-Koalition berge aber auch "die Chance, Zukunftsthemen mit neuen Lösungsansätzen anzugehen und Deutschland einen Modernisierungsschub zu geben, auf der Grundlage eines durchaus breiten gesellschaftlichen Konsenses".

VERBÄNDE HOFFEN AUF ZÜGIGE REGIERUNGSBILDUNG UND INVESTITIONEN

Es müsse "Ziel der Parteien der Mitte sein, zügig eine stabile Regierung zu bilden, auch wenn viele Positionen weit auseinanderliegen", bekräftigte Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI). Der Rückstand bei Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Verkehrsinfrastruktur lasse sich nur mit e

- Es müsse "Ziel der Parteien der Mitte sein, zügig eine stabile Regierung zu bilden, auch wenn viele Positionen weit auseinanderliegen", bekräftigte Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI). Der Rückstand bei Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Verkehrsinfrastruktur lasse sich nur mit einem handlungsfähigen Kabinett bewältigen.

- Auch der Maschinenbauverband VDMA forderte ein besseres Klima für Innovationen: "Wir brauchen ein klares Signal für einen digitalen Aufbruch, für Bildung und Forschung, eine innovationsfreundliche Steuerpolitik und vor allem Vorfahrt für Flexibilität und gute Ideen", erklärte Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.

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