Deutschland, Branchen

STUTTGART - Heftige Unwetter sind der Sparkassenversicherung (SV) teuer zu stehen gekommen.

08.05.2017 - 14:05:25

Unwetter drücken den Gewinn der Sparkassenversicherung. Wie aus einer Mitteilung des Gebäudeversicherers am Montag in Stuttgart hervorgeht, brach der Gewinn im vergangenen Jahr um ein Fünftel (20,8 Prozent) ein. Er lag bei 137,6 Millionen Euro und somit etwa auf dem Niveau des Jahres 2015. Gründe für den Dämpfer waren unter anderem die beiden Unwetter "Elvira" und "Neele", die im Frühsommer 2016 über dem Südwesten wüteten. Insgesamt seien die Ausgaben für Schäden um 11,5 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro gestiegen.

SV-Chef Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl war dennoch zufrieden. Man sei gut durch ein "forderndes Geschäftsjahr" gekommen, sagte er. So seien die Gesamtbeiträge um 3,8 Prozent auf 3,52 Milliarden Euro gestiegen. Grob gesagt macht die SV gut 40 Prozent ihres Geschäfts mit Schaden- und Unfallversicherungen und knapp 60 Prozent mit Lebensversicherungen.

Zudem gab die SV einen Chefwechsel bekannt: Zum 1. Juni 2018 folgt der bisherige Vertriebsvorstand Andreas Jahn (48) auf Wolff von der Sahl, der in den Ruhestand geht. Die SV war bis 1994 Monopolist für Gebäudeversicherungen in Baden-Württemberg, inzwischen liegt der Gebäude-Marktanteil eigenen Angaben zufolge noch bei etwa 70 Prozent. Der SV-Konzern hat knapp 5000 Mitarbeiter, etwa 100 weniger als 2015.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Henkel-Chef kann sich weitere Zukäufe vorstellen. "Wenn es Kaufgelegenheiten gibt, werden wir uns auch künftig anschauen, ob sie strategisch und preislich passen", sagte Vorstandschef Hans van Bylen der "Welt am Sonntag". "In den USA sind wir zum Beispiel beim Verkauf von Schönheitspflegeprodukten insgesamt noch kein führender Anbieter. Auch bei Wasch- und Reinigungsmitteln sowie im Klebstoffgeschäft sehe Henkel weltweit immer wieder Möglichkeiten, das Beteiligungsportfolio zu stärken. Der finanzielle Spielraum sei vorhanden. "Unsere Bilanz ist solide", unterstrich Van Bylen. BERLIN - Der Klebstoff- und Konsumgüterhersteller Henkel ist zu erneuten Übernahmen grundsätzlich bereit. (Boerse, 22.10.2017 - 15:54) weiterlesen...

Air Berlin will schnelle Entscheidung über Transfergesellschaft. "Wir brauchen Anfang nächster Woche eine Entscheidung", sagte der Generalbevollmächtigte Frank Kebekus der "Rheinischen Post" (Samstag). Seinen Schätzungen zufolge könnten in der Transfergesellschaft bis zu 4000 Mitarbeiter Platz finden. Kebekus forderte Unterstützung von der Politik. BERLIN - Vor Verhandlungen mehrerer Bundesländer über eine Auffanggesellschaft für Tausende Mitarbeiter der insolventen Air Berlin mahnt die Fluggesellschaft zur Eile. (Boerse, 22.10.2017 - 15:25) weiterlesen...

Sondierungsteams der Grünen: Trittin koordiniert Thema Finanzen. Die Besetzung für die zwölf Themenblöcke veröffentlichte die Partei am Sonntag. In allen Runden mit dabei sind Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt, Parteichef Cem Özdemir sowie der Bundesgeschäftsführer Michael Kellner. Dazu kommen jeweils Fachpolitiker aus Bund und Ländern. BERLIN - Die Grünen gehen mit sieben- bis neunköpfigen Teams in die kommenden Sondierungsrunden mit Union und FDP über eine Jamaika-Koalition. (Wirtschaft, 22.10.2017 - 15:11) weiterlesen...

Kreise: Geldgeber starten wieder Kontrollen zu griechischen Reformen. Zum Auftakt geht es um die Entwicklung der Staatsfinanzen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Kreisen des Finanzministeriums in Athen erfuhr. Im Mittelpunkt dieser dritten Kontrolle für das aktuelle griechische Rettungsprogramm werden auch Reformen im Bereich des Streikrechts stehen. Das dritte Hilfspaket für Griechenland seit 2010 in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro läuft im August 2018 aus. Athen hofft bis dahin, das nötige Vertrauen an den Finanzmärkten wieder zu gewinnen, um sich eigenständig Geld zu leihen. ATHEN - Die internationalen Gläubiger starten an diesem Montag neue intensive Kontrollen zu Griechenlands Reformfortschritten. (Wirtschaft, 22.10.2017 - 15:08) weiterlesen...

Kubicki sieht nach Sondierungsstart Jamaika-Chance unverändert. Seine Zuversicht sei weder gestiegen noch gesunken, sagte Kubicki der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Er hatte die Jamaika-Chance vor Beginn der Sondierungen auf 50 Prozent taxiert. "Die inhaltlichen Differenzen sind nicht verschwunden, nur weil man sich etwas kennengelernt hat", sagte der Kieler FDP-Fraktionschef. BERLIN/KIEL - Mit dem Start der Sondierungsgespräche über eine mögliche Jamaika-Koalition hat sich die Ausgangslage nach Ansicht von FDP-Vize Wolfgang Kubicki nicht verändert. (Wirtschaft, 22.10.2017 - 14:37) weiterlesen...

Metall-Arbeitgeber erwarten harte Tarifrunde im Norden. "Fast zwei Drittel der Firmen wollen im Falle eines überzogenen Tarifabschlusses den Verband verlassen oder erwägen einen Austritt", sagte Nordmetall-Präsident und Verhandlungsführer Thomas Lambusch der Deutschen Presse-Agentur. "Das macht uns große Sorgen." Die IG Metall sei sich offenbar nicht darüber im Klaren, was sie mit ihren Forderungen auslösen könnte. HAMBURG - Die Forderungen der IG Metall Küste in der bevorstehenden Tarifrunde der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie könnten nach Einschätzung des Arbeitgeberverbandes Nordmetall eine Flucht der Unternehmen aus dem Tarifvertrag nach sich ziehen. (Wirtschaft, 22.10.2017 - 14:29) weiterlesen...