VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

SHANGHAI / MÜNCHEN - Die deutschen Autokonzerne bauen bei ihren Wachstumschancen in China auch auf die Elektromobilität und lokale Partner.

19.04.2017 - 11:44:24

SHANGHAI/ROUNDUP 3: Autobauer wollen China-Geschäft auch über Partner ausbauen. So führt Daimler Gespräche mit dem chinesischen Uber-Konkurrenten Didi Chuxing, wie China-Vorstand Hubertus Troska am Mittwoch auf der Automesse in Shanghai sagte. Das Unternehmen ist in dem Land der wichtigste Anbieter von taxiähnlichen sogenannten Ride-Hailing-Diensten, die mit einer Smartphone-App bestellt und bezahlt werden können.

suche man nicht nach neuen Partnern für Joint Ventures: "Wir sehen keinerlei limitierende Faktoren für die Expansion mit diesem Partner." Die früheren Probleme in China habe Daimler unter anderem auch wegen mehrerer Vertriebsschienen gehabt.

Die VW -Tochter Audi hatte sich durch den Aufbau einer zweiten Vertriebsschiene mit dem Partner SAIC in Shanghai Ärger mit dem bestehenden Händlernetz eingebrockt. Die bisherigen Händler hielten sich aus Protest zurück, was das China-Geschäft belastete. Die größten Konfliktpunkte seien jedoch beigelegt, daher könne wieder mit einem anziehenden Geschäft gerechnet werden, sagte Audi-Chef Rupert Stadler.

Nach seiner Einschätzung wird der Markt für Oberklasse-Autos in China in den kommenden Jahren weiter zulegen. "Wir werden ein signifikantes Wachstum sehen", sagte Stadler. Weil der Wohlstand in China steige, könnten die Verkäufe der Oberklasse-Hersteller innerhalb von zehn Jahren von heute rund 2,1 auf 3 Millionen Fahrzeuge pro Jahr steigen. Audi werde davon profitieren. Mit einer kurzfristigen Prognose für das China-Geschäft im laufenden Jahr hielt er sich aber zurück: "Wir werden sehen, wie stark wir beschleunigen können."

@ dpa.de

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