Produktion, Absatz

SEOUL - Südkoreas neuer Präsident Moon Jae In will während seiner fünfjährigen Amtszeit die Abhängigkeit des Landes von Atom- und Kohlekraft reduzieren und damit möglichst die Energiewende einleiten.

19.06.2017 - 15:04:25

Südkoreas Präsident will von Kohle- und Atomkraft wegkommen. Zugleich soll der Anteil an erneuerbaren Energien vergrößert werden. Südkorea müsse neue und erneuerbare Energien produzieren, damit sie "mit der Zeit und zu einem günstigen Preis" die Stromgewinnung durch Kohle- und Atomkraftwerken ersetzen könnten, betonte der linksliberale Politiker am Montag. Moon sprach bei einer Zeremonie zur Abstellung des ältesten Atomkraftwerks des Landes in der südöstlichen Küstenmetropole Busan einen Tag zuvor.

Die Regierung werde die Pläne zum Bau neuer Atomreaktoren stoppen, sagte Moon, der sich schon während des Wahlkampfs für eine neue Richtung in der Energiepolitik stark gemacht hatte. Ältere Reaktoren sollen abgeschaltet werden. Auch bekräftigte er, dass mindestens zehn ältere Kohlekraftwerke in den nächsten fünf Jahren schließen müssten, um die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Das Land deckt seinen Strombedarf zu 70 Prozent mit Kohle- und Atomkraftwerken.

Moon, der seit dem 10. Mai im Amt ist, würdigte die Rolle der Kernkraft während der raschen wirtschaftlichen Entwicklung Südkoreas. Doch nannte er unter anderem das Atomunglück von Fukushima in Japan im März 2011 als Grund, dass Südkorea neue Wege gehen müsse. "Die Ahnung, dass die Sicherheit und das Leben der Menschen wichtiger ist als alles andere, ist fester sozialer Konsens geworden." Der Reaktor Kori-1 in Busan - der älteste von 25 betriebenen Reaktoren - war am Sonntag nach 40-jährigem Betrieb endgültig abgestellt

worden.

@ dpa.de

Auch, wenn Amazon das gar nicht gefallen wird, Sie …

… werden an diesem Börsen-Trader Camp im Wert von 980 € jetzt kostenlos teilnehmen können! Normalerweise kostet die Teilnahme ein Vermögen, doch Sie haben die exklusive Chance. Nehmen Sie am großen Trader-Camp teil UND werden auch Sie erfolgreicher und wohlhabender Börsianer.

Klicken Sie jetzt HIER, für Ihre kostenlose Teilnahme!

Weitere Meldungen

Unions-Mittelstandsflügel macht bei CDU-Steuerplänen Druck. Sie fordern stärkere Entlastungen für Familien mit Kindern und stellen sich damit an die Seite der CSU. Zugleich pochen sie in einem am Sonntag bekanntgewordenen Beschluss auf einen weit schnelleren Abbau des Solidaritätszuschlages. BERLIN - Im Streit innerhalb der Union über Steuerentlastungen nach der Bundestagswahl erhöhen Mittelstandspolitiker den Druck auf die CDU-Spitze. (Wirtschaft, 25.06.2017 - 16:08) weiterlesen...

Türkei verteidigt militärische Zusammenarbeit mit Katar. "Unsere Aktivitäten richten sich nicht gegen ein bestimmtes Land", teilte das türkische Außenministerium am Sonntag mit. Ziel der Stationierung der türkischen Truppen sei, Katar bei der militärischen Ausbildung zu unterstützen und einen Beitrag zur Sicherheit in der Region zu leisten. ISTANBUL - Nach der Forderung arabischer Staaten nach einem Ende ihrer militärischen Kooperation mit Katar hat die Türkei die Zusammenarbeit verteidigt. (Wirtschaft, 25.06.2017 - 15:50) weiterlesen...

Schäuble nennt SPD-Vorschläge Wählerverdummung. Die von den Sozialdemokraten geplanten Veränderungen bei der Einkommensteuer seien nur im besten Fall aufkommensneutral, sagte Schäuble dem "Handelsblatt" (Montag). BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat der SPD in der Steuer- und Rentenpolitik Wählertäuschung vorgeworfen. (Wirtschaft, 25.06.2017 - 15:47) weiterlesen...

Katar-Krise spitzt sich zu - Golfstaaten fordern Ende Al-Dschasiras. Die Forderungen sind Teil einer Liste mit insgesamt 13 Punkten, die Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate am Donnerstag an Katar übergeben ließen, deren Inhalt aber erst später bestätigt wurde. DOHA - Die schwere diplomatische Krise zwischen Katar und vier arabischen Staaten spitzt sich weiter zu: Das Emirat soll binnen zehn Tagen unter anderem seine Beziehungen zum Iran einschränken, die türkischen Soldaten aus dem Land werfen und den Sender Al-Dschasira dicht machen. (Wirtschaft, 25.06.2017 - 15:20) weiterlesen...

CDU-Kreischef Heilmann: Dritte Startbahn für BER muss kommen. "Der Ausbau des BER muss dringend kommen. ... Wer versuchen will, die Flugkapazitäten künstlich niedrig zu halten, schädigt den Wirtschaftsstandort Berlin massiv", sagte der Kreischef der CDU in Steglitz-Zehlendorf dem "Tagesspiegel" (Samstag). Finanzierung und Bau der Startbahn sollten privaten Investoren überlassen werden. BERLIN - Der Hauptstadtflughafen BER braucht nach Auffassung von Ex-Senator Thomas Heilmann auf jeden Fall eine dritte Startbahn - mit einem 24-Stunden-Flugbetrieb. (Boerse, 25.06.2017 - 15:16) weiterlesen...

Krankenkassen zu Jahresstart mit Plus von 612 Millionen (Wirtschaft, 25.06.2017 - 15:12) weiterlesen...