Transport, Verkehr

SCHÖNEFELD - Der Bau des Regierungsterminals am neuen Hauptstadtflughafen kann voraussichtlich im Jahr 2022 beginnen.

08.09.2017 - 15:25:24

Bund und Betreiber einigen sich über Regierungsterminal am BER. Die Flughafengesellschaft hat dem Bund in einer Rahmenvereinbarung zugesagt, das vorgesehene Baufeld bis Ende 2021 freizumachen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die Vereinbarung soll jahrelange Auseinandersetzungen zwischen beiden Seiten beenden.

Das Terminal für Bundesregierung und Staatsgäste soll unmittelbar vor drei Abfertigungsgebäuden des heutigen Flughafens Schönefeld entstehen. Damit diese auch über 2021 hinaus genutzt werden können, dürfen nach der Vereinbarung Busse das Regierungsgelände überqueren, um Passagiere vom Gate zum Flugzeug zu bringen.

Der Bund gewährt dieses Wegerecht für einen 25 Meter breiten Streifen seines Baufelds bis 2025, damit in den bestehenden Schönefelder Gebäuden weiter bis zu zehn Millionen Fluggäste im Jahr einchecken können. Andernfalls hätte es Kapazitätsprobleme gegeben, weil der neue Hauptstadtflughafen zu klein geraten ist.

Dessen Eröffnungstermin steht nach mehreren Verschiebungen noch nicht fest, als wahrscheinlich gilt derzeit ein Start im Herbst 2019. Spätestens ein halbes Jahr später müsste der Flughafen Tegel schließen, wo die Regierung heute abhebt. Der Regierungsflugbetrieb soll ebenfalls nach Schönefeld umziehen, zunächst in ein Interimsgebäude für rund 70 Millionen Euro, das im kommenden Sommer 2018 fertig werden soll. Das endgültige Regierungsterminal wird mit 310 Millionen Euro veranschlagt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

China setzt UN-Sanktionen um. PEKING/NEW YORK - Als Konsequenz aus den andauernden Raketen- und Atomtests Nordkoreas hat China eine Drosselung der Öl-Exporte nach Pjöngjang angekündigt. Wie das Handelsministerium in Peking am Samstag mitteilte, werde China die Lieferungen von raffinierten Ölerzeugnissen an Nordkorea ab dem 1. Oktober zurückfahren. Zudem werde ein Einfuhrverbot auf Kleidung verhängt, die in Nordkorea produziert wurde. China setzt UN-Sanktionen um (Wirtschaft, 23.09.2017 - 11:02) weiterlesen...

May: Handelsbeziehungen nach Brexit mit Vorteilen für beide Seiten. "Die Dinge werden anders sein, aber wir können eine Einigung erzielen, die gut für alle ist", sagte sie der römischen Tageszeitung "La Repubblica" (Samstag) nach ihrer Rede zum Brexit am Freitag in Florenz. Dort hatte sie sich für "kreative Lösungen" nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU ausgesprochen, der auch den Austritt aus dem gemeinsamen Binnenmarkt nach sich zieht. ROM/LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May ist optimistisch, dass die künftigen Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und der EU beiden Seiten Vorteile bringen. (Wirtschaft, 23.09.2017 - 10:56) weiterlesen...

Macron legt nach Bundestagswahl Reformvorschläge für Europa vor. Der sozialliberale Staatschef wird nach Angaben des Élyséepalastes am Dienstag (26.9.) vor Studenten in der Pariser Sorbonne sprechen. PARIS - Zwei Tage nach der Bundestagswahl will der französische Staatspräsident Emmanuel Macron seine Reformvorschläge für Europa vorlegen. (Wirtschaft, 23.09.2017 - 10:16) weiterlesen...

Bayerns Gesundheitsministerin: Krankenkassen-Finanzierung korrigieren. Huml sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Wir brauchen endlich mehr Verteilungsgerechtigkeit. BERLIN - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) beharrt auf Korrekturen am Finanzierungssystem der gesetzlichen Krankenkassen. (Boerse, 23.09.2017 - 09:43) weiterlesen...

DIHK-Chef: Firmen brauchen endlich Planungssicherheit beim Brexit. "Die Unternehmen brauchen Planungssicherheit und keine Verlängerung der Hängepartie. Denn sie müssen jetzt wissen, worauf sie sich einstellen müssen", sagte Wansleben der Deutschen Presse-Agentur. BRÜSSEL - Der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, hat nach der Brexit-Grundsatzrede der britischen Premierministerin Theresa May mehr Klarheit über die künftigen Wirtschaftsbeziehungen gefordert. (Wirtschaft, 23.09.2017 - 09:20) weiterlesen...

Grüne dringen auf klare Kriterien für regionale Lebensmittel. "Wir brauchen klare Kriterien", sagte die Grünen-Verbraucherexpertin im Bundestag, Nicole Maisch, der dpa. Nur so bekämen Kunden echte Orientierung. Konkret sollten Angaben zu einer regionalen Herkunft freiwillig sein, dann würde aber eine Definition dafür auf dem Etikett zur Pflicht. Das jetzige "Regionalfenster"-Logo als freiwillige Kennzeichnung mit zu niedrigen Anforderungen helfe Verbrauchern wenig, sagte Maisch. BERLIN - Die Grünen dringen auf verpflichtende Vorgaben, wenn Anbieter Lebensmittel als "regional" anpreisen wollen. (Boerse, 23.09.2017 - 09:20) weiterlesen...