Transport, Verkehr

SAN FRANCISCO - Uber holt sich Unterstützung vom früheren US-Justizminister Eric Holder bei der Aufklärung von Vorwürfen sexueller Diskriminierung bei dem Fahrdienst-Vermittler.

21.02.2017 - 11:52:25

Ex-US-Justizminister prüft Belästigungsvorwürfe bei Uber mit. Uber-Chef Travis Kalanick kündigte das in einer internen E-Mail an die Mitarbeiter an, wie US-Medien am späten Montag berichteten. Weitere Details zur Rolle Holders wurden zunächst nicht bekannt.

Auch die Gründerin der Online-Zeitung "Huffington Post", Arianna Huffington, die Mitglied des Uber-Verwaltungsrats ist, Personalchefin Liane Hornsey und eine Unternehmensanwältin sollen die aktuellen Vorwürfe sexueller Belästigung sowie insgesamt die Situation mit "Vielfalt und Inklusion bei Uber" untersuchen. Sie würden auch in kleinerem Kreis mit einzelnen Beschäftigten sprechen, schrieb Kalanick.

Eine ehemalige Uber-Mitarbeiterin, die Software-Entwicklerin Susan Fowler, hatte am vergangenen Wochenende eine Unternehmenskultur voller Sexismus beschrieben. Unter anderem hatte sie erzählt, dass ihr Vorgesetzter sie an ihrem ersten Tag im Job mit einem Sex-Angebot angeschrieben habe. Die Personalabteilung habe den Manager nicht bestrafen wollen - mit der Begründung, er sei zu wertvoll und es sei sein "erstes Vergehen" gewesen. Dabei hätten auch andere Frauen diese Erfahrung gemacht, berichtete Fowler auf ihrem Blog.

"Was hier beschrieben wurde, ist abscheulich und widerspricht allem, woran wir glauben", schrieb Kalanick am Sonntag auf Twitter. "Jeder, der sich so verhält oder glaubt, dass es okay ist, wird gefeuert."

Holder war von 2009 bis 2015 unter dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama Justizminister und Generalbundesanwalt. Seitdem arbeitet er für eine große Anwaltskanzlei.

@ dpa.de

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