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SAN FRANCISCO / HERNDON - Auch nach monatelangen Verhandlungen kann der Volkswagen-Konzern in der Abgasaffäre in den USA weiter keine Einigung bei größeren Dieselmotoren präsentieren.

16.12.2016 - 23:37:24

Volkswagen muss für Vergleich bei großen Dieselmotoren in USA weiter nachbessern. Der zuständige Richter Charles Breyer zeigte sich zwar nach einer Anhörung in San Francisco am Freitag erneut optimistisch, was eine Lösung des Rechtsstreits zwischen VW und US-Behörden sowie Autokäufern angeht. Es sei ein "substanzieller Fortschritt" in den Verhandlungen erzielt worden.

Breyer erhöhte aber den Druck, um die rund 80 000 betroffenen Fahrzeuge mit manipulierten 3-Liter-Dieselmotoren von der Straße zu kriegen. Schon am Montag sollen die Anwälte ihm erneut Auskunft geben über den Stand der Verhandlungen.

VW ist angewiesen, die Autos mit den von der Konzerntochter Audi entwickelten Motoren in einen gesetzeskonformen Zustand zu versetzen, entweder durch technische Umrüstung oder den Rückkauf und die Entsorgung. Bei den kleineren 2-Liter-Maschinen hatte VW bereits einem Vergleich zugestimmt, der den Konzern bis zu 16,5 Milliarden US-Dollar (15,8 Mrd Euro) kosten könnte.

@ dpa.de

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