VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

SAN FRANCISCO - Die mit Spannung erwartete nächste Anhörung im VW -Diesel-Skandal vor einem US-Gericht hat sich am Freitag wegen "intensiver Diskussionen" der Beteiligten zunächst verzögert.

16.12.2016 - 20:27:24

VW-Anhörung in Diesel-Affäre verzögert - US-Richter soll entscheiden. Statt wie zunächst geplant um 10.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MEZ) sollten die Parteien nun erst um 14.00 Uhr (23.00 Uhr MEZ) in San Francisco zusammenkommen, teilte das Büro des zuständigen Richters Charles Breyer mit. Bei dem Termin könnte ein Durchbruch in den schwierigen Verhandlungen zwischen Anwälten von VW, US-Behörden und Autobesitzern über weitere Entschädigungen in der Abgas-Affäre gelingen.

ist angewiesen, die rund 80 000 betroffenen Autos in einen gesetzeskonformen Zustand zu versetzen - entweder durch technische Umrüstungen oder Rückkauf. Für etwa 475 000 Wagen mit 2-Liter-Motoren hatte VW bereits einem Vergleich zugestimmt, der den Konzern bis zu 16,5 Milliarden US-Dollar (15,8 Mrd Euro) kosten dürfte.

MEHR ZEIT FÜR VW-KONZERN

Richter Breyer hatte eigentlich bereits für den 30. November geladen, diesen Termin dann aber überraschend verschoben. So hatte der VW-Konzern noch etwas mehr Zeit gewonnen, um seine Lösung erneut zu präsentieren und mit den Klägervertretern abzustimmen. Seit über einem Jahr ringt Europas größter Autobauer mit Behörden und Kunden um Strafmaß und Entschädigungen für den massenhaften Abgasbetrug.

Der Skandal um weltweit rund elf Millionen Wagen mit manipulierten Testwerten zum Ausstoß von Stickoxiden war im September 2015 zuerst in den Vereinigten Staaten aufgeflogen. Dies stürzte Volkswagen in eine tiefe Krise, brachte Ex-Vorstandschef Martin Winterkorn zu Fall und führte unter anderem zu Milliarden-Rückstellungen.

EINIGUNG FÜR KLEINERE 2-LITER-ANTRIEBE

Nachdem eine Einigung für die kleineren 2,0-Liter-Antriebe in den USA im Sommer gefunden war, stand eine Lösung für die 3,0-Liter-Diesel weiter aus. Diese Motoren stecken nicht nur in Audi-Luxusmodellen, sondern auch in teuren SUVs wie dem Porsche Cayenne und VW Touareg.

Anfang November hatte sich bereits ein Ergebnis abgezeichnet. Doch kurz darauf sorgten Berichte über mögliche weitere Abgasmanipulationen bei Audi für neue Unruhe.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Medien: Behörden legen erste VW-Diesel von Umrüstungsverweigerern still. In zehn Fällen seien bereits Stilllegungsverfügungen für manipulierte Dieselautos erlassen worden, berichteten "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR am Freitag. Insgesamt seien rund 90 Autobesitzer aufgefordert worden, ihre Fahrzeuge innerhalb von vier Wochen umrüsten zu lassen, sonst drohe ebenfalls die Stilllegung. Dem Bericht zufolge verfahren die Behörden hier aber unterschiedlich. Einige sind demnach kulanter, andere greifen schneller durch. WOLFSBURG - Kfz-Zulassungsbehörden haben damit begonnen, nicht umgerüstete VW-Dieselfahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen. (Boerse, 15.12.2017 - 11:53) weiterlesen...

Studie: VW unterstützte Diktatur in Brasilien. "Der Werkschutz überwachte oppositionelle Aktivitäten seiner Beschäftigten und erleichterte durch sein Verhalten die Verhaftung von mindestens sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern", heißt es in einer nun in Brasilien vorgestellten Untersuchung des Historikers Christopher Kopper von der Universität Bielefeld. Der VW-Konzern hatte sie selbst in Auftrag gegeben, er will auf die damaligen Opfer zugehen. SAO PAULO - Eine unabhängige Studie wirft dem VW-Konzern Repressalien gegen Oppositionelle in seinen brasilianischen Fabriken während der Militärdiktatur (1964-85) vor. (Boerse, 15.12.2017 - 06:33) weiterlesen...

Förderung für weniger Diesel-Abgase in Städten kommt in Gang. Inzwischen gingen laut Bundesverkehrsministerium 60 Anträge für Geld zum Erstellen kommunaler Pläne für sauberere Luft ein. Förderbescheide sollen noch vor Weihnachten übergeben werden, wie zuerst das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag) berichtete. Der Fonds von bis zu einer Milliarde Euro war Ende November bei einem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Oberbürgermeistern gestartet worden. BERLIN - Die Bundesförderung von Maßnahmen gegen zu viele Diesel-Abgase in großen Städten kommt in Gang. (Boerse, 14.12.2017 - 12:23) weiterlesen...

SPD will höhere Kaufprämie für Taxis und Lieferwagen mit E-Antrieb. "Fahrverbote für alle verhindern wir nur, wenn dreckige Diesel-Taxen und Lieferfahrzeuge aus den Innenstädte verschwinden", sagte SPD-Fraktionsvize Sören Bartol der "Bild"-Zeitung (Donnerstag). Um den Umstieg zu beschleunigen, sollte die bestehende Kaufprämie für Elektroautos gezielt für diese Fahrzeuge auf 8000 Euro erhöht werden. BERLIN - Im Kampf gegen zu schmutzige Luft in großen Städten fordert die SPD höhere Kaufanreize für bestimmte Elektrofahrzeuge. (Boerse, 14.12.2017 - 11:10) weiterlesen...

Grüne: 'Judas'-Vergleich von Beer über VW-Chef 'inakzeptabel'. "Müller dafür zu kritisieren, dass er das Tricksen und Betrügen seines Unternehmens bei Millionen Dieselfahrern ablädt, ist völlig richtig. Ihn mit einem Judas-Vergleich zu belegen, ist völlig inakzeptabel", sagte Krischer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Da ist eine Entschuldigung fällig." Dass sich die FDP in dieser Weise für das Beibehalten von staatlichen Subventionen einsetzt, verwundere sehr. BERLIN - Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer hat in der Diesel-Debatte die Äußerung von FDP-Generalsekretärin Nicola Beer über VW-Chef Matthias Müller scharf kritisiert. (Wirtschaft, 14.12.2017 - 05:19) weiterlesen...

FDP-Generalsekretärin: VW-Chef ein «Diesel-Judas» - VW kontert (Boerse, 13.12.2017 - 19:40) weiterlesen...