PSA, FR0000121501

RÜSSELSHEIM - Beim kriselnden Autohersteller Opel wird weiterhin über Kurzarbeit verhandelt.

07.12.2017 - 11:42:25

Opel spricht mit Arbeitnehmern weiter über Kurzarbeit. Konkrete Ergebnisse der seit Wochen laufenden Gespräche zwischen Management und Arbeitnehmervertretern über die Umsetzung des Sanierungsprogramms "Pace" liegen aber noch nicht vor, wie ein Unternehmenssprecher am Donnerstag am Stammsitz Rüsselsheim erklärte. In der vergangenen Woche hatten beide Seiten in einer Zwischenbilanz Einigungswillen demonstriert.

Der neue Opel-Eigentümer PSA aus Frankreich will die deutsche Tochter ebenso effektiv machen wie die eigenen Werke, dabei aber auf betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen verzichten. Die Lohnkosten sollen über Abfindungen, neue Arbeitszeitkonzepte und Altersteilzeit gesenkt werden. Das derzeit zu hohe Arbeitsvolumen soll unter anderem durch Kurzarbeit und die Entlassung von Leiharbeitern verringert werden, hatte Opel-Chef Michael Lohscheller bereits im November angekündigt. Auch will Opel unter PSA-Ägide mit deutlich weniger Managern auskommen.

Zum möglichen Ausmaß und Zeitpunkt der Kurzarbeit nannte der Sprecher keine Details. Die "Wirtschaftswoche" berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe, dass die Maßnahme auch in Rüsselsheim und im Komponentenwerk Kaiserslautern geplant sei. Damit wären alle größeren deutschen Standorte betroffen, da im Montagewerk Eisenach bereits kurzgearbeitet wird.

Bis Ende 2018 sind die rund 19 000 Opel-Beschäftigten in Deutschland vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen gemeinsam mit der britischen Schwestermarke Vauxhall rund 38 000 Menschen an zehn europäischen Standorten.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Opel mit Arbeitnehmern einig - Kurzarbeit und Altersteilzeit. Dies teilten die Beteiligten am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung am Opel-Stammsitz Rüsselsheim mit. "Damit schaffen wir die Voraussetzung, unseren Unternehmensplan Pace nun mit noch mehr Tempo umzusetzen", erklärte Opel-Chef Michael Lohscheller. RÜSSELSHEIM - Kurzarbeit in Verwaltung und Entwicklung, weniger Leiharbeiter in den Werken: Der Autohersteller Opel hat sich mit seinem Betriebsrat und der IG Metall auf eine soziale Rahmenvereinbarung geeinigt, mit der das Arbeitsvolumen an den deutschen Standorten mit derzeit noch rund 19 000 Beschäftigten schnell und sozialverträglich verringert werden soll. (Boerse, 15.12.2017 - 11:52) weiterlesen...

Opel vereinbart mit Arbeitnehmern Kurzarbeit und Altersteilzeit. Die im Sommer vom französischen PSA -Konzern übernommene Gesellschaft bietet den Beschäftigten Vorruhestand und Altersteilzeit an, wie Opel, der Betriebsrat und die IG Metall am Freitag gemeinsam in Rüsselsheim mitteilten. In den Verwaltungs- und Entwicklungsabteilungen soll für die erste Jahreshälfte Kurzarbeit beantragt werden, während in den Werken Rüsselsheim und Kaiserslautern Leiharbeiter gehen müssen. Im Werk Eisenach werde die bereits genehmigte Kurzarbeit fortgeführt. RÜSSELSHEIM - Der Autobauer Opel hat mit Arbeitnehmervertretern eine umfassende Sozialvereinbarung getroffen, um Personal und Arbeitskosten an den deutschen Standorten abzubauen. (Boerse, 15.12.2017 - 11:03) weiterlesen...

Acea: Europäischer Automarkt wächst im November überdurchschnittlich. Die Zahl der Neuzulassungen in den EU-Ländern legte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,9 Prozent auf rund 1,22 Millionen Fahrzeuge zu, wie der Branchenverband Acea am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Damit blieb das Wachstum auch im November wie schon im Vormonat Oktober überdurchschnittlich: In den ersten elf Monaten stieg die Zahl der Neuzulassungen um 4,1 Prozent auf knapp 14,05 Millionen. BRÜSSEL - Der europäische Automarkt ist im November weiter gewachsen. (Boerse, 14.12.2017 - 08:02) weiterlesen...

Verwaltungsgericht verhandelt im Abgas-Skandal Klagen gegen KBA. Die Umwelthilfe wendet sich damit gegen das nach ihrer Auffassung unzureichende Vorgehen der Behörde gegen den Betrieb unzulässiger Abschalteinrichtungen für die Abgasreinigung in Autos. Das KBA wollte sich im Vorfeld der Verhandlungen nicht äußern. Nach Gerichtsangaben sind Fahrzeuge beziehungsweise Motoren der Autohersteller Opel und Volkswagen betroffen. Daher ist die Adam Opel AG in vier und die Volkswagen AG in einem Verfahren beigeladen. SCHLESWIG - Das schleswig-holsteinische Verwaltungsgericht verhandelt an diesem Mittwoch (09.30 Uhr) mehrere Klagen der Deutschen Umwelthilfe wegen des Abgasskandals gegen das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). (Boerse, 13.12.2017 - 05:47) weiterlesen...

Bericht: Mehr Berliner von Stickoxid-Belastung betroffen. Nach Messungen, die der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) zusammen mit der Technischen Universität Berlin (TU) durchgeführt hat, liegen die Werte an 73 Standorten über dem zulässigen EU-Grenzwert. Insgesamt hatten die TU-Wissenschaftler an 110 Stellen die Konzentration von Stickoxid gemessen. Das Messnetz des Landes umfasst nach Angaben des Senders lediglich 39 Standorte. BERLIN - Weitaus mehr Berliner als bisher bekannt sind nach einem Bericht von einer zu hohen Stickoxid-Belastung betroffen. (Boerse, 12.12.2017 - 08:15) weiterlesen...