DEUTSCHE BANK AG, DE0005140008

Privatbanken planen volle Einlagensicherung nur noch für Privatkunden

17.02.2017 - 09:17:25

Privatbanken planen volle Einlagensicherung nur noch für Privatkunden. FRANKFURT - Deutschland Privatbanken wollen im Falle einer Schieflage nur noch Privatkunden vollen Schutz für ihr Geld gewähren. Bund, Länder und Kommunen sowie bestimmte Wertpapierfirmen sollen ab dem 1. Oktober nicht mehr aus dem Topf bedient werden, den die Institute zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung gefüllt haben. Über einen entsprechenden Reformvorschlag sollen die Vertreter der Institute bei ihrer Delegiertenversammlung am 5. April befinden, wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) am Freitag mitteilte.

"Wir wollen jetzt die Kräfte bündeln und die Finanzkraft des Einlagensicherungsfonds für jene Kunden stärken, die tatsächlich Schutz bedürfen", erklärte BdB-Präsident Hans-Walter Peters. "Für den privaten Kunden und Stiftungen ändert sich nichts, der volle Schutz bleibt ohne Einschränkungen erhalten." In der Regel seien damit pro Kunde mindestens eine Million Euro Einlage pro Bank geschützt.

In Deutschland sind im Fall einer Bankenpleite Spareinlagen bis zu 100 000 Euro pro Kunde gesetzlich geschützt. Darüber hinaus sichern fast alle Kreditinstitute hierzulande Kundengelder freiwillig ab. Für private Banken greift der Einlagensicherungsfonds des BdB.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Chinesen steigen bei Deutscher Bank ein. Nach aktuellem Stand ist die Beteiligung rund 750 Millionen Euro schwer. FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat einen neuen Großaktionär aus dem Reich der Mitte: Der chinesische Mischkonzern HNA Group ist mit gut 3 Prozent bei den Frankfurtern eingestiegen, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung vom Freitag hervorgeht. (Boerse, 17.02.2017 - 14:08) weiterlesen...

Voller Einlagenschutz nur noch für Privatkunden. FRANKFURT - Deutschlands Privatbanken wollen im Pleitefall nur noch Privatkunden den vollen Schutz ihrer Einlagen zusichern. Bund, Länder und Kommunen sowie Finanzprofis wie beispielsweise Wertpapierfirmen und Vermögensverwalter sollen vom 1. Oktober 2017 an in Notlagen nicht mehr aus dem Topf bedient werden, den die Institute zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung gefüllt haben. Voller Einlagenschutz nur noch für Privatkunden (Boerse, 17.02.2017 - 13:27) weiterlesen...

Deutsche Bank AG Deutsche Bank AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. (Boerse, 17.02.2017 - 10:35) weiterlesen...

Wagenknecht: Schäuble hielt schützende Hand über Steuerabzocke. "Es ist offensichtlich, dass das mit krimineller Energie betriebene jahrelange Abzocken von Steuergeldern in zweistelliger Milliardenhöhe nur durch das konsequente Wegsehen des Bundesfinanzministeriums möglich war", sagte Wagenknecht der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. BERLIN - Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vorgeworfen, seine "schützende Hand" über milliardenschwere Steuerabzocke gehalten zu haben. (Boerse, 14.02.2017 - 05:19) weiterlesen...

Russische Steuerbehörden schauen sich Deutsche Bank an. Laut eines Zeitungsberichts geht es um Steuernachforderungen in Millionenhöhe wegen Devisengeschäften. "Die Deutsche Bank arbeitet im Rahmen einer laufenden, routinemäßigen Steuerprüfung mit den russischen Steuerbehörden zusammen", erklärte eine Sprecherin der Deutschen Bank am Montag in Frankfurt. MOSKAU/FRANKFURT - Die von Rechtsstreitigkeiten geplagte Deutsche Bank muss sich nun auch mit den russischen Steuerbehörden auseinandersetzen. (Wirtschaft, 13.02.2017 - 14:30) weiterlesen...