PSA, FR0000121501

PARIS / RÜSSELSHEIM - Der französische Autokonzern PSA kündigten für Montag eine Pressekonferenz an, wie der französische Hersteller mit den Marken Peugeot und Citroën am Samstag mitteilte.

04.03.2017 - 15:04:24

Autokonzern PSA vor wichtiger Vereinbarung zur Übernahme von Opel. Es wird erwartet, dass beide Seiten eine Absichtserklärung mit Eckpunkten über den Verkauf von Opel an PSA vereinbaren.

aufsteigen.

Tavares hatte aber zugleich angekündigt, Opel müsse sich im Fall einer Übernahme durch PSA weitgehend aus eigener Kraft sanieren. Opel schreibt seit Jahren rote Zahlen. PSA war in den vergangenen Jahren selbst mit einem harten Sanierungskurs und Stellenabbau in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

Opel hat derzeit gut 38 000 Mitarbeiter in sieben europäischen Ländern, davon mehr als 19 000 in Deutschland. Der Autobauer hat in Deutschland Werke am Stammsitz Rüsselsheim sowie in Kaiserslautern und Eisenach.

Im Falle einer Opel-Übernahme duch PSA wird mittelfristig ein Jobabbau befürchtet. Die rund 19 000 deutschen Opel-Beschäftigten sind noch bis Ende 2018 vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Zudem hat sich die Noch-Mutter General Motors bis ins Jahr 2020 tarifvertraglich zu Investitionen und Produktion in den drei deutschen Opel-Werken Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach verpflichtet.

Die Opel-Beschäftigten sollten die mögliche Übernahme durch PSA trotz aller Unsicherheiten als große Chance begreifen, sagte der Branchenexperte Stefan Bratzel vom Auto-Forschungsinstitut CAM. Im Prinzip habe das Unternehmen auch keine andere Wahl. "Opel muss das als Chance sehen. Denn es ist klar, dass General Motors weg von Opel will", sagte Bratzel der dpa.

Opel ist bereits seit 1929 fester Bestandteil des US-Konzerns und bildet mit der britischen Schwestermarke Vauxhall dessen Europasparte, die im vergangenen Jahr 1,16 Millionen Autos verkauft hat. Zuletzt hatte es 2009 nach Scheidung ausgesehen, als GM in der Finanz- und Wirtschaftskrise selbst ins Schlingern geraten war und schließlich von der US-Regierung mit Milliarden-Spritzen gerettet werden musste.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Autokäufer skeptisch bei Diesel und anspruchsvoll bei Elektro. In einer am Donnerstag in Frankfurt vorgestellten Studie gab nur knapp jeder fünfte potenzielle Autokäufer (18 Prozent) an, einen Diesel kaufen zu wollen. Bei der Vorgängerumfrage vor zwei Jahren hatten noch 31 Prozent der potenziellen Käufer einen Selbstzünder bevorzugt, dessen Umweltprobleme damals noch nicht so stark öffentlich diskutiert worden sind. Zuletzt war auch der Anteil neu zugelassener Dieselfahrzeuge in Deutschland weiter deutlich zurückgegangen. FRANKFURT - Autokäufer in Deutschland sind nach Einschätzung der Tankstellenkette Aral deutlich skeptischer beim Kauf eines Diesels als noch vor zwei Jahren. (Boerse, 17.08.2017 - 14:46) weiterlesen...

WDH/Aral-Studie: Autofahrer deutlich skeptischer beim Dieselkauf. (Wiederholung: Tankstellenkette statt Mineralölkonzern im Leadsatz.) WDH/Aral-Studie: Autofahrer deutlich skeptischer beim Dieselkauf (Boerse, 17.08.2017 - 12:33) weiterlesen...

Aral-Studie: Autofahrer deutlich skeptischer beim Dieselkauf. In einer am Donnerstag in Frankfurt vorgestellten Studie gab nur jeder fünfte potenzielle Autokäufer (18 Prozent) an, einen Diesel kaufen zu wollen. Bei der Vorgängerumfrage vor zwei Jahren hatten noch 31 Prozent der potenziellen Käufer einen Selbstzünder bevorzugt, dessen Umweltprobleme damals noch nicht so stark öffentlich diskutiert worden sind. Zuletzt war auch der Anteil neu zugelassener Dieselfahrzeuge in Deutschland weiter deutlich zurückgegangen. FRANKFURT - Autokäufer in Deutschland sind nach Einschätzung des Mineralölkonzerns Aral deutlich skeptischer beim Kauf eines Diesels als noch vor zwei Jahren. (Boerse, 17.08.2017 - 11:42) weiterlesen...

Umweltministerium rechnet mit E-Auto-Quote für Hersteller. Über die Höhe werde man noch sprechen, sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth am Mittwoch in Berlin. Die Autobauer selbst gingen derzeit von einem Anteil von etwa 25 Prozent bis 2025 aus. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hatte Anfang der Woche eine verbindliche Quote für die Zulassung von E-Autos in den EU-Ländern gefordert. BERLIN - Das Bundesumweltministerium geht davon aus, dass die EU im kommenden Herbst eine Quote für abgasfreie Autos vorschlägt - und diese für Autobauer und -importeure gelten wird. (Boerse, 16.08.2017 - 10:56) weiterlesen...

Beschlossene Diesel-Maßnahmen verhindern keine Fahrverbote. Im kälteren Winterhalbjahr werde die Luft in den Städten damit gar nicht besser, im Sommerhalbjahr würde die Belastung mit gesundheitsschädlichen Stickoxiden um weniger als fünf Prozent zurückgehen, sagte Umwelthilfe-Chef Jürgen Resch am Dienstag in Berlin. Da die EU-Grenzwerte an manchen Orten doppelt so hoch seien wie erlaubt, werde das Ziel, Fahrverbote für Diesel zu vermeiden, "komplett verfehlt". BERLIN - Die beim Diesel-Gipfel beschlossenen Maßnahmen wie Kaufprämien und Software-Updates werden nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe Fahrverbote nicht verhindern. (Boerse, 15.08.2017 - 12:04) weiterlesen...

Umwelthilfe: Beschlossene Diesel-Maßnahmen senken Luftbelastung kaum. Im kälteren Winterhalbjahr werde es gar keine Verbesserung geben, im Sommerhalbjahr werde die Belastung der Luft mit gesundheitsschädlichen Stickoxiden um weniger als fünf Prozent sinken, sagte Umwelthilfe-Chef Jürgen Resch am Dienstag in Berlin. Ein Problem sei, dass die Hersteller bei den Prämien für den Kauf neuer Fahrzeuge den Diesel weiterhin ins Zentrum rückten, statt ganz auf Gas- oder Elektroantriebe zu setzen. BERLIN - Die beim Diesel-Gipfel beschlossenen Maßnahmen wie Kaufprämien und Software-Updates werden nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe die Stadtluft kaum verbessern. (Boerse, 15.08.2017 - 12:04) weiterlesen...