Stoxx 50, EU0009658160

PARIS / LONDON - Europas Börsen sind gegenüber der Wall Street am Donnerstag ein weiteres Stück zurückgefallen.

16.02.2017 - 11:20:24

Aktien Europa: Verluste - Wall Street läuft Europa davon. Während die wichtigsten US-Indizes von Rekord zu Rekord eilen, gab der EuroStoxx 50 bis zum späten Vormittag 0,25 Prozent auf 3315,43 Punkte nach. An den europäischen Märkten wurden zuletzt zunehmend zweifelnde Stimmen am Gipfelsturm der US-Börsen laut, der durch die vollmundigen Steuersenkungs- und Investitionsversprechen des US-Präsidenten Donald Trump neuen Auftrieb bekommen hatte.

verlor 0,33 Prozent auf 4908,81 Punkte. Für den Londoner FTSE 100 ging es um 0,38 Prozent auf 7274,77 Zähler nach unten.

In den USA stehen im Tagesverlauf noch einige wichtige Daten an, die dem Markt Impulse geben könnten - darunter der Stimmungsindikator Philly-Fed-Index sowie Häusermarktdaten. Zuvor werden die Anleger aber auf das Sitzungsprotokoll der Europäischen Zentralbank schauen. "Investoren werden es dahingehend sondieren, ob der EZB-Rat ähnlich gelassen wie die US-Notenbank auf die jüngsten Inflationsanstiege reagiert", schrieb Jochen Stanzl von CMC Markets. In den USA hatte Notenbankchefin Janet Yellen erklärt, es sei unklug, zu lange mit Zinserhöhungen zu warten.

Auf Unternehmensseite machten europaweit Technologiewerte das Rennen. Der Subindex der Getränke- und Lebensmittelhersteller hingegen gab am deutlichsten nach. Dabei machten sich unter anderem die Verluste der Nestle -Aktie bemerkbar.

Der weltgrößte Lebensmittelproduzent hatte die Anleger nach einem ohnehin schwachen Jahr 2016 auch noch mit einem verhaltenen Ausblick enttäuscht. Nestle-Anteile gaben um knapp 2 Prozent nach. Konkurrent Danone hatte bereits am Vortag mit einem schwachen Wachstum für lange Gesichter gesorgt - die Aktie blieb am Donnerstag mit gut einem halben Prozent Minus im Rückwärtsgang.

Auch den Zahlen des Siemens-Rivalen Schneider Electric konnten die Anleger nichts Gutes abgewinnen: Der französische Elektrokonzern berichtete über einen Umsatzschwund im vergangenen Jahr. Auch der Konzerngewinn blieb hinter den Markterwartungen zurück. Die Aktie landete mit einem Abschlag von mehr als 4 Prozent am Ende des EuroStoxx 50.

Ein unerwartet gutes operatives Jahresergebnis ließ dagegen die Aktien der Fluggesellschaft Air France-KLM aufsteigen. Sie kletterten zuletzt um knapp 7 Prozent.

An der Londoner Börse brachte der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Cobham mit der fünften Gewinnwarnung in Folge seinen Aktienkurs zu Fall: Das Papier taumelte zeitweise um mehr als 20 Prozent in die Tiefe und damit auf das niedrigste Niveau seit 2005. Cobham muss hohe Abschreibungen im Zusammenhang mit der Aeroflex-Übernahme aus dem Jahr 2014 und dem Tankflugzeug KC-46 vornehmen.

@ dpa.de

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