Transport, Verkehr

NÜRNBERG - Die Deutsche Bahn will mit veränderten Wünschen von Kunden im digitalen Zeitalter Schritt halten.

07.11.2017 - 17:20:42

Deutsche Bahn stellt 'Ideenzug' vor. Am Dienstag wurde in Nürnberg der "Ideenzug" vorgestellt, in dem sich Fahrgäste die Zeit unter anderem mit Sport vertreiben können. Ziel des Projekts sei es, dass die Besteller von Nahverkehrszügen in den Bundesländern künftig bei Ausschreibungen auf neue Ideen für Fahrzeuginnenräume setzten, sagte Jörg Sandvoß, Vorstandschef DB Regio.

In einem begehbaren 1:1-Modell eines Doppelstockwagens zeigte die Deutsche Bahn 22 sogenannte Module - also Bereiche, in denen Kunden zum Beispiel auf Trimmrädern trainieren oder sich zum vertraulichen Telefongespräch in Einzelkabinen zurückziehen können. Zudem gab es Spielekonsolen für Jugendliche und eine Spielecke für Kinder.

Immer mehr Arbeitnehmer verbrächten viel Zeit mit Pendeln, sagte Sandvoß. Daher gelte es, die Reisezeit zur Nutzzeit zu machen. Johann Niggl von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft meinte, Züge böten zwar viele Vorteile. Wenn jedoch erst einmal autonom fahrende Autos Realität seien, müsse die Schiene mit neuen Vorteilen überzeugen.

Gestartet wurde das "Ideenzug"-Konzept vor rund einem Jahr. Als Partner gewann die Bahn unter anderem die Bayerische Eisenbahngesellschaft und eine Designagentur. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund eine Million Euro.

Dass ein "Ideenzug" mit allen Modulen einmal auf die Schienen kommt, sei nicht zu erwarten, sagte Sandvoß. Im nächsten Schritt gehe es vielmehr darum, die Produkte weiter an Kunden zu testen. Die erfolgversprechendsten Ideen würden dann mit Behörden und Partnern in Industrie und Technologie umgesetzt.

Der Fahrgastverband Pro Bahn begrüßte das "Ideenzug-Konzept", mahnte aber sinnvolle und maßvolle Angebote für Kunden an. Es ergebe keinen Sinn, für Samstagabend eine Disco im Zug zu haben, wenn zugleich Pendlerzüge überfüllt seien, sagte ein Sprecher von Pro Bahn.

Bei der Vorstellung des "Ideenzugs" sollte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dabei sein, doch musste er seine Teilnahme wegen der Jamaika-Sondierungsgespräche in Berlin absagen.

@ dpa.de

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