Öl, Gas

NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Freitag gefallen.

17.02.2017 - 12:30:24

Ölpreise geben nach. Nachdem die Notierungen am Morgen noch leicht gestiegen waren, drehten sie im Vormittagshandel ins Minus. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 55,17 US-Dollar. Das waren 48 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel um 36 Cent auf 53,00 Dollar.

Am Ölmarkt dürften die Preise erstmals seit Mitte Januar eine Handelswoche mit Verlusten abschließen. Marktbeobachter erklärten den Preisrückgang mit dem jüngsten Anstieg der Ölreserven in den USA. In der vergangenen Woche waren die Lagerbestände an Rohöl überraschend stark gestiegen und hatten damit an die Zugewinne der Wochen zuvor angeknüpft.

Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank lassen die Daten zur Entwicklung der amerikanischen Ölreserven Zweifel aufkommen, dass die jüngste Kürzung der Fördermenge durch die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) zu einem knapperen Angebot auf dem Weltmarkt geführt habe. Laut jüngsten Schätzungen hat das Ölkartell eine angekündigte Produktionskürzung bereits im Januar nahezu vollständig umgesetzt.

@ dpa.de

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Minister Habeck und Meyer: Keine Ölbohrungen im Wattenmeer. Vor dem Wirtschaftsausschuss des Landtags in Kiel waren sich zwar beide einig, neue Explorationsbohrungen durchs Wattenmeer "von oben nach unten" seien nicht genehmigungsfähig. Meyer betonte aber erneut, nach seiner Auffassung seien Bohrungen vom Festlandsockel oder auch wegen des Bestandsschutzes von der Ölförderinsel Mittelplate rechtlich möglich. Habeck sagte die Energiefirma Dea habe solche Anträge nicht gestellt, insofer böten Meyers Darlegungen "viel Spökenkiekerei". KIEL - In der Debatte um neue Ölbohrungen im Nationalpark Wattenmeer haben Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) ihre unterschiedlichen Positionen bekräftigt. (Boerse, 24.02.2017 - 14:35) weiterlesen...

Opec sieht bei Kürzung der Ölförderung noch nicht alle Ziele erreicht. Nach Angaben eines gemeinsamen Komitees von Opec- und Nicht-Opec-Ländern wurde das Kürzungsziel im Januar zu 86 Prozent erreicht. "Es gibt noch Luft für Verbesserungen, um 100 Prozent zu erreichen", teilte das Komitee am Freitag in Wien mit. Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) hatte jüngst berichtet, dass ihre 13 Mitgliedsländer die Produktion sogar stärker als vereinbart auf rund 32,1 Millionen Barrel (je 159 Liter) verringert hätten. WIEN - Die von vielen Ölförderstaaten beschlossene Kürzung der Produktion ist noch nicht im vollen Ausmaß verwirklicht. (Boerse, 24.02.2017 - 12:57) weiterlesen...

Ölpreise geben nach. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 56,22 US-Dollar. Das waren 26 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April fiel um 32 Cent auf 54,13 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Freitag gesunken. (Boerse, 24.02.2017 - 12:35) weiterlesen...

Preis für Opec-Rohöl gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis am Donnerstag 53,95 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 47 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gestiegen. (Boerse, 24.02.2017 - 11:48) weiterlesen...

BASF will 2017 wieder beim Umsatz zulegen. Damit geht BASF von einem Zuwachs von mindestens sechs Prozent im Vergleich zum Jahr 2016 aus. Dazu beitragen sollen alle Segmente. Für den operative Gewinn (Ebit) vor Sondereffekten peilen die Ludwigshafener einen "leichten" Anstieg an, also bis zu zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. LUDWIGSHAFEN - Der Chemiekonzern BASF notierte Unternehmen am Freitag in Ludwigshafen mitteilte. (Boerse, 24.02.2017 - 07:20) weiterlesen...

Ölpreise kaum verändert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 56,61 US-Dollar. Das waren drei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April fiel um zwei Cent auf 54,43 Dollar. SINGAPUR - Die Ölpreise haben sich am Freitag wenig bewegt. (Boerse, 24.02.2017 - 07:20) weiterlesen...