Öl, Gas

NEW YORK / LONDON - Die Ölpreise sind am Dienstag gefallen.

23.05.2017 - 13:12:25

Ölpreise gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Mittag 53,47 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 37 Cent auf 50,76 Dollar. Der WTI-Preis war in der Nacht zwischenzeitlich noch bis auf 51,23 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit knapp fünf Wochen.

Händler sprachen von einer Gegenbewegung nach deutlichen Preiszuwächsen an den vorangegangenen Handelstagen. Im Blick steht das am Donnerstag anstehende Treffen der Vertreten des Ölkartells Opec in Wien. Erwartet wird, dass die Opec-Staaten und Russland ihre bestehende Förderbeschränkung in das kommende Jahr hinein verlängern und dadurch das Angebot verknappen werden.

Der Ölminister von Kuwait sieht aber noch keine Einigkeit für eine neunmonatige Verlängerung. "Möglicherweise ist dies ein Versuch, die Erwartungshaltung im Vorfeld der Sitzung zu drücken, um das Enttäuschungspotenzial nach der Sitzung zu begrenzen", schreibt Eugen Weinberg, Rohstoffexperte der Commerzbank.

Gegenwind für die Opec komme weiterhin aus den USA. Weinberg verweist auf die sich erholende Schieferölproduktion. Zudem hat US-Präsident Donald Trump den Verkauf der Hälfte der strategischen Rohölreserven vorgeschlagen. Zwar sei die notwendige Zustimmung des Kongresses ungewiss, so Weinberg. Die Meldung habe jedoch ausgereicht, um die Ölpreise am Dienstag unter Druck zu setzen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ölpreise uneinheitlich - Brent-Öl legt zu. Während der Preis für Nordsee-Öl zulegte, hielt sich die Notierung für US-Öl unverändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete gegen Mittag 57,36 US-Dollar. Das waren 50 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) hielt sich dagegen bei 50,66 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben sich am Montag uneinheitlich gezeigt. (Boerse, 25.09.2017 - 13:00) weiterlesen...

Ölpreise weiter über 50 Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Morgen 56,75 Dollar. Das waren 11 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 15 Cent auf 50,51 Dollar. SINGAPUR/FRANKFURT - Die Ölpreise haben sich am Montag trotz leichter Verluste über der Marke von 50 Dollar halten können. (Boerse, 25.09.2017 - 08:18) weiterlesen...

Nach Raketentest des Iran: Trump stellt Atomabkommen erneut infrage. "Der Iran hat gerade eine ballistische Rakete getestet, die in der Lage ist, Israel zu erreichen. Sie arbeiten auch mit Nordkorea zusammen. Mit unserem Abkommen ist es nicht weit her!", sagte Trump am Samstag (Ortszeit) bei Twitter. TEHERAN - Nach dem iranischen Test einer Mittelstreckenrakete hat US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen mit der Islamischen Republik erneut infrage gestellt. (Wirtschaft, 24.09.2017 - 09:23) weiterlesen...

Iran zeigt mit neuer Mittelstreckenrakete Muskeln. Die Rakete des neuen Typs Choramschahr kann nach iranischen Medienangaben mehrere Sprengköpfe tragen und damit mehrere Ziele gleichzeitig angreifen. Die Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte am Samstag auch ein Video von dem Test, der erfolgreich verlaufen sein soll. TEHERAN - Ungeachtet amerikanischer Drohungen hat der Iran nach eigenen Angaben eine Mittelstreckenrakete mit 2000 Kilometern Reichweite getestet. (Wirtschaft, 23.09.2017 - 12:00) weiterlesen...

Ölpreise bewegen sich wenig. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Freitagabend 56,65 US-Dollar. Das waren 22 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel dagegen leicht um fünf Cent auf 50,50 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben sich zum Wochenschluss nur wenig bewegt. (Boerse, 22.09.2017 - 18:59) weiterlesen...

Opec: Ölstaaten halten sich an Förderlimit. Im August sei das Kappungsziel sogar spürbar übertroffen worden, teilte die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) am Freitag in Wien mit. Das Ziel sei nicht nur zu 100 Prozent, sondern mit 116 Prozent so strikt erfüllt worden wie bisher noch nie. Allerdings gibt es innerhalb des Bündnisses erhebliche Unterschiede bei der Einhaltung des Limits. Es seien weitere Anstrengungen nötig, bestimmte Länder zur Einhaltung der Auflagen zu drängen, hieß es. WIEN - Die Allianz aus Opec- und zehn Nicht-Opec-Staaten hält sich mehr denn je an das eigene Öl-Förderlimit. (Boerse, 22.09.2017 - 17:25) weiterlesen...