Öl, Gas

NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Freitag einen Teil der starken Gewinne der Vortage wieder abgegeben.

02.12.2016 - 12:42:25

Ölpreise geben nach Höhenflug etwas nach. Gegen Mittag hielten sich die Preise für US-Öl und Nordsee-Öl aber weiter über der Marke von 50 Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete zuletzt 53,14 US-Dollar. Das waren 80 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 65 Cent auf 50,41 Dollar.

Händler sprachen von einer Gegenbewegung am Ölmarkt. Am Mittwoch und Donnerstag waren die Ölpreise nach einer Einigung der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) auf eine Kürzung der Fördermenge stark gestiegen und der Preis für Brent-Öl hatte zeitweise den höchsten Stand seit etwa 16 Monaten erreicht.

Rohstoffexperten der Commerzbank erwarten schon bald erste Auswirkungen der beschlossenen Förderkürzung durch die Opec. In den kommenden sechs Monaten dürfte es auf dem Markt kein Überangebot an Rohöl geben, hieß es in einer Einschätzung. Dies dürfte die Ölpreise in den kommenden Monaten stützen. Die Commerzbank-Experten erwarten den Brent-Preis im ersten Quartal 2017 bei 53 Dollar.

Mit dem deutlich höheren Ölpreis gehen Experten aber auch davon aus, dass der Anreiz für die Schieferölproduzenten in den USA steigt, mit der umstrittenen Fracking-Technik nach Öl zu bohren. Eine steigende Fördermenge in den USA dürfte das Ölangebot insgesamt perspektivisch wieder steigen lassen, hieß es weiter bei der Commerzbank.

@ dpa.de

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